17 GESCHICHTE EISHOCKEYTRADITION IM GRÖDNERTAL Der Eishockeysport hat im Grödnertal eine außergewöhnlich lange und erfolgreiche Tradition. Bereits am 8. Oktober 1927 wurde der erste Hockeyclub gegründet und gehörte damit zu den Pionieren des Eishockeys in Italien. Schon früh entwickelte sich der Sport zu einer großen Leidenschaft im Tal. Ab 1932 war eine Grödner Mannschaft über Jahrzehnte hinweg fixer Bestandteil der italienischen Serie A. Der große sportliche Durchbruch gelang Ende der 1960erJahre mit dem Bau des Kunsteisstadions in St. Ulrich/Setil. In dieser erfolgreichen Phase gewann Gröden vier italienische Meistertitel (1968/69, 1975/76, 1979/80, 1980/81). Ein weiterer Meilenstein war 1981, als die Eishockey-Weltmeisterschaft der Gruppe B in Gröden stattfand. Für dieses internationale Großereignis wurde das Eisstadion überdacht und modernisiert. Nach sportlich und wirtschaftlich herausfordernden Jahren sowie der Zerstörung des Eisstadions in St. Ulrich durch eine Mure im Jahr 1999, stand der Eishockeysport im Tal vor einem Wendepunkt. Aus der Zusammenarbeit des HC Gröden und des HC Selva/Wolkenstein entstand schließlich der Hockey Club Gherdëina als neuer Verein auf Talebene. Mit dem Eisstadion Pranives in Wolkenstein, einer soliden Jugendarbeit und der Teilnahme an der internationalen Liga bleibt der Eishockeysport im Grödnertal fest verankert.
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