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Kreis der Titelanwärter ist so groß wie nie ALPS HOCKEY LEAGUE: Cortina, Zell am See, Rittner Buam und Jesenice starten als Favoriten in die Saison – 5 Südtiroler Mannschaften – Neuling Celje BOZEN(kp). Die Alps Hockey League (AlpsHL) geht in ihre 8. Saison. Wie vor einem Jahr werden 5 Südtiroler Mannschaften in der grenzüberschreitenden Meisterschaft mitmischen. Der Kreis der Titelanwärter ist so groß wie nie. Das Südtiroler Quintett bekommt es mit 2 Teams aus Italien, 7 Klubs aus Österreich und 2 Mannschaften aus Slowenien zu tun. Neben Titelverteidiger Jesenice kommt auch Neuling Celje aus Slowenien. Dieser dürfte einen schweren Stand haben, während die „Stahlstädter“ auch ohne ausländische Unterstützung zu den Top-Favoriten zählen werden. Der amtierende Meister erhält in erster Linie Konkurrenz von Cortina, Zell am See und den Rittner Buam. Cortina ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Die Lücke, die Torhüter Marco De Filippo hinterlassen hat, wurde mit der letztjährigen Rittner Nummer 1, Hayden Hawkey, geschlossen. Mit dem Italokanadier Massimo Carozza stieß ein torgefährlicher Stürmer zum Altmeister aus Ampezzo. Keine allzu große Überraschung wäre, wenn der AlpsHLTitel erstmals nach Österreich und genauer nach Zell am See gehen würde. Schließlich lotste der letztjährige Zuschauerkrösus, der bei den 20 Heimspielen im Schnitt 1700 (!) Fans begrüßen konnte, mit Tyler Cuma, Clemens Paulweber, Mario Altmann, Alexander Lahoda und Adis Alagic gleich 5 Cracks, die in der vergangenen Saison ihr Geld noch in der ICEHL verdient haben, nach Zell. Mit dem schwedischen Abwehrchef Fredrik Widen, dem letztjährigen teaminternen finnischen Topskorer Tomi Wilenius und dem kanadischen Mittelstürmer Nick Huard stehen zudem 3 starke Ausländer im Team von Trainer Mike Flanagan. Aber auch die Rittner Buam, Kitzbühel (sorgte mit der Verpflichtung von Rafael Rotter für die Transfersensation des Sommers) und die Wipptal Broncos haben sich ausgezeichnet verstärkt und sind heiße Anwärter auf einen Platz in der Master Round, verbunden mit einem Play-off-Ticket. Dahinter wird es vermutlich einen harten Kampf zwischen dem HC Unterland Cavaliers, Salzburg II, dem HC Gherdëina und dem HC Meran geben. Für die restlichen 6 Teams Lustenau, HC Fassa, Bregenzerwald, Linz II, Celje und Klagenfurt II wird es wohl darum gehen, sich für die Zwischenrunde die bestmögliche Ausgangsposition zu schaffen, um vielleicht über den Umweg Qualification Round doch noch auf den Viertelfinal-Zug aufzuspringen. © Alle Rechte vorbehalten Sorgen hinten, Hoffnung vorne HC GHERDËINA:Die „Furie“ wollen zum 3. Mal nach 2020/21 und 2021/22 ins Play-off – Vorerst nur 3 Gastarbeiter WOLKENSTEIN (kp). Eishockey hat im Tal der Holzschnitzer eine lange und große Tradition. Schließlich war der HC Gherdëina valgardena.it in seiner 96-jährigen Geschichte 4 Mal Italienmeister. In der AlpsHL spielten die Ladiner bisher eine untergeordnete Rolle – das wird sich auch heuer nicht groß ändern. Der HCG ist in der im Sommer 2016 gegründeten grenzüberschreitenden Meisterschaft in den letzten 7 Saisonen im Grunddurchgang nie über Platz 8 hinausgekommen. Zudem stand er erst zweimal im Play-off (2020/21 und 2021/22). Der Vorstand um Präsident Walter Ploner hat sich in den letzten Wochen bemüht, eine schlagkräftige Truppe zu formen, was ansatzweise auch gelungen ist. Weil aber auch die Konkurrenz nicht geschlafen hat, ist jedes Spiel im Kampf um die Play-off-Teilnahme bereits ein Finale. Auf der Trainerbank gibt es in Wolkenstein mit John Miner ein neues Gesicht. Miner ist ein bekannter Name: Der heute 57-jährige Kanadier, der 14 NHL-Spiele für die Edmonton Oilers bestritten hat, zählte in den 1990er-Jahren zu den besten Verteidigern in den europäischen Top-Ligen. Nach seinem Karriereende blieb Miner im „Alten Kontinent“ und arbeitete zuerst als Co-Trainer, dann als Headcoach beim HC Sierre in der 2. Schweizer Liga. Es folgten 7 Saisonen in St. Pölten, wo Miner an der Okanagan Akademie den Nachwuchs von der U16 bis zur U20 betreute. Seine letzte Station war Augsburg, wo er Trainer der U20-Mannschaft war. Als Assistent steht Miner der ehemalige Grödner Mittelstürmer Christian Piccolruaz zur Seite. Um die Torhüter kümmert sich dagegen der Grödner Meistergoalie von 1976, Jorma Valtonen. Auf den mittlerweile 76 Jahre alten Finnen Valtonen kommt eine wichtige Aufgabe zu. Er muss die 3 Schlussmänner Paul Hofer, Hannes Stoll und Leo Kostner in ihrer Entwicklung weiterbringen und in Bestform präsentieren. Das ziemlich unerfahrene Trio, das zuletzt wenig Spielpraxis bekam, tritt in die Fußstapfen von Colin Furlong. Der Italokanadier hat in den vergangenen 2 Jahren für Gröden mehrere Spiele im Alleingang gewonnen. Während Hofer im vergangenen Winter 6 Mal anstelle von Furlong zwischen den Pfosten stand, legte Stoll eine Pause ein und Kostner kam in der Vorsaison einzig im Grödner IHL-Division-I-Team zum Einsatz, nachdem er die gesamte Spielzeit 2021/22 verletzungsbedingt verpasst hatte. In der Abwehr wird Kevin Schulze, der seit 2018 ununterbrochen in Europa spielt und vorerst nur einer von 3 Gastarbeitern beim HCG ist, die Fäden ziehen. Der quirlige Offensivverteidiger gilt als dynamischer Schlittschuhläufer mit gutem Spielverständnis. Der US-Amerikaner soll gemeinsam mit Christian Willeit und Joel Brugnoli vor dem eigenen Kasten Beton anrühren. Mit Erwin De Nardin erhielt die junge Fraktion um Michael Sölva, der mit seinem jüngeren Bruder Maximilian wieder vereint ist, Ben Linder und Julian Senoner Verstärkung. Prunkstück der „Furie“ wird der Angriff sein, wenngleich Michael Sullmann und Max Oberrauch eine Lücke hinterlassen HC GHERDËINA POS. NR.NAME GEBOREN CM KG Tor 31 Leo Kostner 04.11.1999 179 75 33 Hannes Stoll 08.10.1999 179 75 96 Paul Hofer 24.05.2001 175 68 Abwehr 5 Ben Linder 14.03.2004 183 78 10 Joel Brugnoli 06.03.1991 182 84 14 Christian Willeit 22.02.1987 183 93 21 Ruben Prinoth 03.08.2004 175 69 28 Kevin Schulze (USA) 29.04.1993 175 70 72 Michael Sölva 15.10.2000 180 87 84 Julian Senoner 04.09.2002 183 89 87 Erwin De Nardin 06.01.2001 175 85 97 Alexander Vigl 22.06.2003 191 98 Angriff 12 Giacomo Alessio 12.11.2003 178 82 13 Diego Glück 29.08.1999 188 90 15 Marc Kasslatter 25.06.2004 175 74 17 Matteo Luisetti 14.06.2000 180 83 19 Samuel Moroder 28.03.1997 187 90 22 Simon Pitschieler 03.12.1997 180 81 25 Yuri Cristellon 01.01.2001 178 76 64 Davide Macaluso 26.04.2004 183 77 76 Tommy Delucca 08.06.2004 171 70 77 Brad McGowan (CAN) 09.04.1990 183 80 86 Leo Messner 22.01.2003 187 95 88 Maximilian Sölva 24.05.2002 188 93 89 Hannes Kasslatter 18.03.1999 180 81 91 Anthony DeLuca (CAN) 11.02.1995 179 90 Trainer: John Miner (neu) Zugänge: Hannes Stoll (vereinslos), Kevin Schulze (Sheffield Steelers/ GBR), Giacomo Alessio (Pelicans Lahti/FIN-U20), Erwin De Nardin, Maximilian Sölva (beide HC Unterland), Hannes Kasslatter, Diego Glück (beide HCB Südtirol/ICEHL), Brad McGowan (Rosenheim/GER3), Anthony Deluca (Manchester Storm/GBR) Abgänge: Colin Furlong (Rittner Buam), Tim Linder (HC Gherdëina II/IHL Division I), Michael Sullmann (HC Unterland), Tobias Moroder (Alleghe/IHL), Teemu Siironen (Kiruna/SWE3), Kyle Gibbons (Varese/IHL), Patrick Nocker (Auszeit), Max Oberrauch (Karriereende) © 97 e a de Vg .06. 003 9 98 haben. Mit Brad McGowan, der nach seinem Abstecher zu Rosenheim nicht nur der Liebe wegen wieder ins Grödner Tal zurückgekehrt ist, sowie den BozenRückkehrern Hannes Kasslatter und Diego Glück gibt es vorne ein Wiedersehen mit 3 alten Bekannten. Das Trio bildet gemeinsam mit Anthony DeLuca, dem neuen Kapitän Simon Pitschieler und Matteo Luisetti 2 starke Linien. DeLuca ist ein 28-jähriger Kanadier mit italienischen Vorfahren, der zuletzt so wie Schulze sein Geld in Großbritannien verdient hat. Der bullige Angreifer geht auch dorthin, wo es weh tut, und soll für die nötigen Tore sorgen. Für Tore immer gut sind Yuri Cristellon, Samuel Moroder und Leo Messner. Dahinter drängen sich mehrere Jungspunde auf, von denen der eine oder andere den Durchbruch schaffen kann. © Alle Rechte vorbehalten www.raiffeisengherdeina.it Werbemitteilung Gemeinsam zumErfolg mit Raiffeisen als Partner des Hockey Teams - Donnerstag, 14. September 2023 41 -Infografik: M. Lemanski AlpsHL: Teilnehmende Mannschaften HC GHERDËINA Wolkenstein HCMERAN Meran WIPPTAL BRONCOS Sterzing RITTNER BUAM Klobenstein SGCORTINA EC KITZBÜHEL KLAGENFURT II JESENICE EHC LUSTENAU HCFASSA Alba di Canazei EC BREGENZERWALD Alberschwende Lustenau HC UNTERLAND Neumarkt Cortina Klagenfurt Jesenice CELJE Celje Zell amSee Kitzbühel Salzburg Linz SALZBURG II ZELLAMSEE LINZ II -Infografik: M. Lemanski AlpsHL: Prognose Platz 4: Jesenice Platz 5: Kitzbühel Platz 6: Wipptal Broncos Platz 7: HC Unterland Platz 8: Salzburg II Platz 9: HC Gherdëina Platz 10: HC Meran Platz 11: Lustenau Platz 12: HC Fassa Platz 13: Bregenzerwald Platz 14: Linz II Platz 15: Celje Platz 16: Klagenfurt II PLATZ1 Cortina PLATZ2 Zell amSee PLATZ3 Rittner Buam AlpsHL: Ehrentafel 2016/17 RITTNER BUAM 2017/18 HC ASIAGO 2018/19 OLIMPIJA LAIBACH 2019/20 KEIN MEISTER 2020/21 OLIMPIJA LAIBACH 2022/23 JESENICE 2021/22 HC ASIAGO -Infografik: M. Lemanski Der eine soll Tore verhindern, der andere Tore erzielen: Torhüter Hannes Stoll und Stümer Diego Glück (von links). Alle Fotos: Max Pattis Trainer John Miner Abwehrchef Kevin Schulze OS. . G BO C G

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