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30Sport Freitag, 15. September 2023 - Raiffeisen-Cup: Der begehrte Plentenkessel bleibt in Kaltern Der SV Kaltern gewann vor kurzem den traditionellen Raiffeisen-Cup. Der Gastgeber startete mit einem ungefährdeten 5:0Sieg gegen den AHC Vinschgau in das Turnier, wobei Neuzugang Moritz Selva ein Hattrick und dem erst 18-jährigen Torhüter Simone Mearelli ein „Shutout“ gelang. Weil auch Erzrivale HC Eppan gegen die Vinschger mit 3:1 erfolgreich war, kam es am letzten Tag zwischen den beiden Überetscher Klubs zum Finale um den begehrten Plentenkessel. Dieses gewann Kaltern mit 4:2. ImBild: Erich Florian, Vizedirektor der Raika Überetsch, Kalterns Kapitän Bastian Andergassen und Kalterns Präsident Alex Kofler (von links). © 16 Mannschaften stehen in den Startlöchern EISHOCKEY: Am morgigen Samstag erfolgt der Auftakt zur 8. Saison in der Alps Hockey League – 5 Südtiroler Teams – Neuling Celje – Livestreaming wird zentralisiert BOZEN(kp). Morgen erfolgt der Startschuss zur 8. Spielzeit in der Alps Hockey League (AlpsHL). 16 Mannschaften aus 3 verschiedenen Nationen, darunter 5 Teams aus Südtirol, nehmen an der grenzüberschreitenden Meisterschaft teil. Diese wurde gestern im Rahmen einer OnlinePressekonferenz vorgestellt. Die Rittner Buam SkyAlps, der HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna, die Wipptal Broncos Weihenstephan, der HC Gherdëina valgardena.it und der HC Meran Pircher bekommen es mit 10 Gegnern der vergangenen Saison und mit Celje, einem gänzlich neuen Team zu tun. Die „Board of Governors“-Mitglieder freuen sich, dass in dieser Saison wieder 16 Teams an der Meisterschaft teilnehmen. Eine zusätzliche Erweiterung ist aber nicht ausgeschlossen. In Österreich liebäugelt man laut Nicolas Stockhammer in den nächsten Jahren mit einem Einstieg von Kapfenberg und einer eventuellen Rückkehr von Wien II. Slowenien hat laut Dejan Kontrec mit Maribor oder Bled mögliche Kandidaten. Für einen Einstieg in die AlpsHL wird aber Zeit und vor allem Geld benötigt, weshalb damit nicht von heute auf morgen zu rechnen ist. Der Grödner Marcello Cobelli wünscht sich dagegen, dass das Niveau weiter gesteigert wird und noch mehr Zuschauer in die Stadien kommen: „Ich wünsche mir natürlich, dass der Meister am Ende einer spannenden und fairen Saison aus Italien kommt. Die bisherigen 6 Finalserien fanden stets mit italienischer Beteiligung statt. Das wichtigste ist aber, dass wir eine gute Liga haben.“ Wenn es nach den Fans geht, dann kommt der Meister im kommenden April erstmals aus Österreich. Bei der Meisterumfrage auf den Social-Media-Kanälen der Liga hat Zell am See die meisten Stimmen erhalten. Insgesamt glauben 25 Prozent der Teilnehmer, dass die „Eisbären“ in dieser Saison die Meisterschaft gewinnen. Der aktuelle Meister Jesenice ist für rund 20 Prozent Favorit auf den Titel. Auf den Plätzen 3 und 4 der Meisterumfrage landeten der letztjährige Finalist Cortina und der letztjährige Halbfinalist Salzburg II. Der Trainer des slowenischen Neulings Celje, Gal Koren, der als Spieler 150 AlpsHL-Spiele für Laibach bestritten hat, sagte: „Ich persönlich freue mich bereits sehr auf die kommende Saison. Für den Verein ist es ein neues aufregendes Abenteuer. Verein, Trainer, Spieler und Fans brennen auf den Saisonstart und freuen sich auf spannende Duelle gegen starke internationale Konkurrenz. Die Vorbereitung lief alles andere als nach Wunsch, nachdem unser Stadion aufgrund der starken Regenfällig arg in Mitleidenschaft gezogen wordenist.“ Der Modus bleibt im Vergleich zur vergangenen Saison unverändert. Im Grunddurchgang absolvieren alle Teams 30 Spiele. Anschließend geht es mit einer Master- und QualificationRound weiter, ehe in den PrePlay-offs die letzten beiden Viertelfinalisten ermittelt werden. In der vergangenen Saison waren es noch deren 3. In den anschließenden Play-offs werden erneut alle Serien im Modus „best-of-7“ gespielt. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden auch in dieser Saison alle Spiele im Livestream zu sehen sein. Neu ist allerdings, dass es mit valcome.tv nur noch eine Plattform für alle Spiele gibt. Neben dem Einzelspiel haben alle Fans die Möglichkeit ein Abo mit allen Saisonspielen ihres Lieblingsteams abzuschließen. „Die Zentralisierung auf eine Plattform war ein wichtiger Schritt für die Liga. Somit ist es uns möglich ein spezielles 'Follow your Team'-Abo anzubieten. Dadurch ist gegeben, dass die Fans alle Spiele ihrer Mannschaft zu einem erschwinglichen Preis sehen können“, erklärte AlpsHL-Managing Director Christian Feichtinger. © Alle Rechte vorbehalten Südtiroler triumphieren in der Schweiz U13-TURNIER IN SCUOL: Die Landesauswahl behauptet sich gegen 5 Gegner SCUOL (kp). Die Südtiroler U13Auswahl kehrte vor kurzem erfolgreich aus der Schweiz zurück. Sie gewann in Scuol das 5. internationale Turnier. Die Südtiroler bestritten dabei 5 Spiele zu jeweils 2 Halbzeiten zu 20 Minuten. Dabei wurde jeder Spielabschnitt als einzelne Partie gewertet. Der spätere Turniersieger bezwang die Nordwestschweiz mit 3:0 und 3:1, Bayern Blau mit 3:2 und 2:0 sowie Graubünden mit 1:0 und 2:0. Gegen Baden-Württemberg verlor Südtirol 1:2 und gewann 2:0, während es gegen Bayern Weiß ein 2:2-Unentschieden und einen 1:0-Sieg gab. Die Abschlusstabelle: 1, Team Südtirol 17 Punkte; 2. BadenWürttemberg 16; 3. Bayern Weiß 12; 4. Bayern Blau 10; 5. Nordwestschweiz 4; 6. Graubünden 1. Im Team von Trainer Vitorino Dlucca und seinem Assistenten Simon Fabbris standen folgende Spieler: Tor: Christian Bedin (Alta Badia), Lyon Schwingshackl (HC Gherdëina); Abwehr: Moritz Frick, Matthias Stampfer, Alex Galvan (alle Eppan), Tristan Pellegrini (Juniorteams), Diego Pezzei (HC Gherdëina), Benno Seiwald (HC Pustertal), Luca Alfreider (Alta Badia); Angriff: Elia Ercoli, Maximilian Steiner, Johannes Kofler, Mattia Zanvettor (alle Eppan), Samuel Dobak (Lana), Paul Oberrauch (Rittner Buam), Jonas Wierer (Toblach), Ben Mayr (HC Gherdëina), Patrick Innerhofer (Meran), Rafael Ambach (Kaltern), Alex Abram (Juniorteams). © Alle Rechte vorbehalten Neue Titel-Kandidaten, neue Stars DEL: Fragen & Antworten zum Saisonstart – Tabelle wieder nach Punkten erstellt NEUSS (dpa/kp). 109 Tage nach dem verlorenen WM-Finale startete die Deutsche Eishockey Liga (DEL) gestern Abend mit dem Spiel zwischen München und Düsseldorf (4:2) in ihre 30. Saison. Nach dem Abstieg der Bietigheim Steelers gibt es in der DEL wieder die ursprüngliche Größe von 14 Teams. Was ist neu? Durch die Reduzierung auf 14 Teams besteht die Hauptrunde aus 52 (statt zuvor 56) Spieltagen. Nach 3 Jahren wird die Tabelle wieder nach Punkten und nicht nach einem Punkteschnitt erstellt – die Nachwirkungen der Corona-Pandemie gelten als endgültig überwunden. Neu ist auch der Samstagabend als Spieltermin. Insgesamt viermal werden TopSpiele an einem Samstag um 19 Uhr ausgetragen. Den Beginn machen am 30. September die Kölner Haie und die Adler Mannheim. Wer sind die Favoriten? Top-Favorit ist der Titelverteidiger EHC Red Bull München. Über den größten Etat verfügen die Adler Mannheim, die aber bereits seit 2019 auf einen Titel warten. Nach einer enttäuschenden Saison ohne Play-offs wollen auch die Eisbären Berlin als Titelträger der Jahre 2021 und 2022 am Ende wieder oben stehen. Als ambitioniert gelten auch die Kölner Haie, Vizemeister Ingolstadt und die Grizzlys Wolfsburg. Wird es wieder einen Absteiger geben? Nicht unbedingt und wenn, dann nur einen. Der Tabellenletzte steigt ab, falls Kassel, Krefeld oder Dresden Zweitligameister in der DEL2 werden. Nur diese 3 Teams erfüllen die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Aufstieg in dieDEL. Welche Stars sind neu? Den prominentesten Namen holte Mannheim in die Liga: Vom Nationalspieler und zweimaligen Stanley-Cup-Champion Tom Kühnhackl erwarten sich die Adler viel, ebenfalls von Ex-NHLStürmer Linden Vey, der aus Russland kam. Die Eisbären Berlin holten in Kai Wissmann einen Vize-Weltmeister aus Nordamerika zurück. Für den erfolgreichsten DEL-Trainer Don Jackson verpflichtete Red Bull München den früheren Bundestrainer Toni Söderholm. Kann die Liga vom Aufschwung der Nationalmannschaft profitieren? Schwierig zu sagen. Seit der begeisternden WM im Mai in Finnland und dem Gewinn der Silbermedaille sind 4 Monate vergangen. Gerade erst standen und stehen die deutschen Basketballer nach dem WM-Titel abseits des Fußballs im Fokus. „Die Aufmerksamkeit ist da“, sagte indes DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke, der auch angesichts der permanenten Negativschlagzeilen des deutschen Fußballs auf Zuwächse beim Eishockey hofft. © Alle Rechte vorbehalten „Caro“ Kostner lädt zum Elite-Workshop EISKUNSTLAUF: Dreitägige Fortbildung in der Meranarena mit der ehemaligen Eiskunstlauf-Weltmeisterin MERAN (mbo). 3 Tage im Zeichen von Training und Inspiration erleben Südtirols Eiskunstläufer der Leistungsklasse „Elite“ am kommenden Wochenende in der Meranarena. Dazu eingeladen hat der Landeseissportverband Südtirol, um die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und deren Athleten zu fördern. In den 3 Tagen erwartet die Teilnehmer ein intensives Programm mit Trainingseinheiten zu Lauftechnik, Ausdruck, aber auch Tanz und unterschiedlichen Workshops außerhalb vom Eis. Unter den Mentoren, die das Camp leiten, ist auch Südtirols Ausnahmeathletin Carolina Kostner. Nachdem die Weltmeisterin von 2012 im vergangenen Jahr verletzungsbedingt absagen musste, blickt sie mit viel Begeisterung auf das Wochenende und die zahlreichen Talente, die sie während der Trainingseinheiten betreuen wird. Unterstützung erhält „Caro“ von Maurizio Margaglio, Europaund Weltmeister im Eistanzen von 2001. Für das Tanztraining konnten Annelies und Martina Schenk, Organisatorinnen des Elite Camps, ein weiteres Mal David Cipolleschi für sich gewinnen. Der Römer ist italienweit als Choreograph für Kino und TV sowie Modeschauen und Musikkonzerte bekannt. Doch nicht nur die jungen Eiskunstläufer stehen im Mittelpunkt des Camps, sondern auch deren Trainer, die ebenso an den Übungseinheiten teilnehmen können und zu weiteren gemeinschaftlichen Aktivitäten eingeladen sind. Somit soll die Zusammenarbeit zwischen den Athleten und sowie zwischen den Trainern landesweit gefördert werden, um ein gemeinsames Klima im Zeichen des Teamgedankens zu schaffen. © Alle Rechte vorbehalten Saison beginnt in Slowakei PARA ICE HOCKEY: „Azzurri“ bestreiten 3 Testspiele DOLNY KUBIN (kp). Für Italiens Nationalmannschaft im Para Ice Hockey hat die neue Saison bereits begonnen. Nach mehreren Trainingseinheiten in Neumarkt, Varese und Turin brachen die „Azzurri“ gestern in die Slowakei auf. In Dolny Kubin sind bis zum Sonntag neben einem Trainingslager auch 3 Testspiele gegen den Gastgeber geplant. „Unser Gegner befindet sich bereits in einer guten Form. Schließlich nimmt die Slowakei im Oktober an der B-Weltmeisterschaft in Kasachstan teil. Für uns ist es dagegen der erste Test“, sagt Italiens Nationaltrainer Mirko Bianchi, der folgende Spieler einberufen hat: Tor: Julian Kasslatter (South Tyrol Eagles); Abwehr: Alex Enderle, Matteo Remotti Marnini (beide South Tyrol Eagles), Andrea Macrì (Tori Seduti Turin); Angriff: Christoph Depaoli, Nils Larch, Silvano Boneccher, Francesco Torella (alle South Tyrol Eagles), Alessandro Andreoni, Roberto Radice (beide Armata Brancaleone Varese). © Alle Rechte vorbehalten Die Rittner Buam und die Wipptal Broncos standen sich in der Vorbereitung 2 Mal gegenüber. Morgen Abend starten beide Mannschaften mit einem Heimspiel in die neue Saison. MaxPattis Marcello Cobelli kp Das ist die Südtiroler U13-Landesauswahl, die ein Turnier im schweizerischen Scuol gewonnen hat, 3 Tage lang dreht sich in der Meranarena alles um das Eiskunstlaufen. Mit dabei sind Südtirols beste Eiskunstläufer der Leistungsklasse „Elite“ (im Bild das Gruppenfoto von 2022). Nils Larch ist einer von 6 Südtirolern, die mit Italien 3 Testspiele gegen die Slowakei bestreiten.

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