24Sport Freitag, 2. Jänner 2026 - Drei Skorerpunkte (zwei Tore und ein Assist) gelangen in der NHL dem Tschechen David Pastrnak beim 6:2-Sieg von Boston gegen Edmonton. Macklin Celebrini erzielte beim 4:3 n.P. von San Jose gegen Minnesota das Siegtor. Als Teenager haben laut NHL nur Sidney Crosby und Wayne Gretzky in einer NHL-Saison schneller die 40-Assists-Marke erzielt als Celebrini, der das zwischenzeitliche 1:1 aufgelegt hatte. © Nika Prevc gewinnt Two-Nights-Tour Nika Prevc hat auch die dritte Ausgabe der Two-Nights-Tour für sich entschieden. Einen Tag nach ihrem Sieg in Garmisch-Partenkirchen rettete die 20-Jährige an Neujahr mit Platz vier in Oberstdorf den Gesamtsieg. Der Tagessieg ging an Abigail Strate aus Kanada. Bereits in den vergangenen beiden Jahren hatte Prevc das im Dezember 2023 eingeführte Event für sich entschieden. © Prevc düpiert seine Rivalen auch 2026 SKISPRINGEN: Slowene deklassiert das Feld auch beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen – Aus für Insam in der Qualifikation GARMISCH-PARTENKIRCHEN(APA/dpa/sp). Domen Prevc hat seine Favoritenrolle auf den Gesamtsieg bei der Vierschanzen-Tournee mit dem zweiten Sieg untermauert. Der Slowene gewann am Donnerstag das Neujahrsskispringen vor 22.000 Fans in Garmisch-Partenkirchen mit Weiten von 143 und 141 Meter vor zwei Österreichern. Zu den berühmten Klängen von „Angels“ von Robbie Williams genoss Domen Prevc seinen nächsten ungefährdeten Triumph. Während der slowenische Dominator auch beim zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee mit gewaltigem Vorsprung siegte, verzweifelt die Konkurrenz Tag um Tag mehr am kaum zu bezwingenden Überflieger. Jan Hörl belegte 15,4 Zähler d hinter Prevc und 0,6 Punkte vor Stephan Embacher den zweiten Platz. Dieses Trio liegt auch in der Gesamtwertung voran, Hörl fehlen bei Tournee-Halbzeit auf Prevc allerdings schon 35,0 Punkte oder umgerechnet rund 20 Meter auf den Slowenen. Für Daniel Tschofenig ist nach Rang neun eine erfolgreiche Tournee-Titelverteidigung außer Reichweite. Im Auslauf der Großen Olympiaschanze verneigte sich der Mann im Gelben Trikot vor den 22.000 Fans im ausverkauften Stadion. Es sind Skisprung-Festtage für Prevc und seine Fans. Ein Plakat im Zuschauerbereich stand symbolisch für die bisherige Dominanz des 26-Jährigen: „Domen Prevc – der schlimmste Albtraum der Schwerkraft“. Die spannende Frage dürfte in Innsbruck (4. Jänner) und Bischofshofen (6. Jänner) nicht mehr sein, ob Prevc den goldenen Adler gewinnt oder nicht. Sondern ob er nach Sven Hannawald (2001/02), Kamil Stoch (2017/18) und Ryoyu Kobayashi (2018/19) der vierte Athlet der Historie wird, der alle vier Tournee-Springen in einer Saison gewinnt. Vor Hörl wurde im zweiten Durchgang der Anlauf um eine Luke verkürzt, doch genau in dieser Phase verstärkte sich der Rückenwind. „Der zweite (Sprung) war eine zache Partie. Das war von den Bedingungen her sehr schwer. Ich hab mich irgendwie gerettet, aber ganz fair war es jetzt nicht“, konstatierte der 27-jährige im ORF-Interview. Prevc war nach seinem zweiten Tourneesieg in Folge glücklich. „Das bedeutet mir viel. Es ist wirklich toll, ich hoffe, ich kann so weitermachen.“ Vom möglichen Grand Slam wollte er noch nicht viel hören. „Im Moment muss ich mich auf meine Dinge fokussieren, die mich stark machen.“ Für Timi Zajc, der als einer der Co-Favoriten gehandelt worden war, ist die Tournee hingegen nach seiner zweiten Disqualifikation, die bereits im ersten Durchgang verhängt wurde, vorbei. Neuerlich erkannte die FIS ein Vergehen bei der Anzuglänge. Die verhängte „rote Karte“ schließt den Slowenen für Innsbruck und Bischofshofen aus. Der Grödner Alexander Insam hatte am Silvestertag in der Qualifikation in Garmisch mit einem Sprung auf 121 Meter den 52. Platz belegt und das Neujahrsspringen der Top 50 um 2,4 Punkte verpasst. In Innsbruck wird auch der Kastelruther Maximilian Gartner vom SC Gröden sein Debüt im Weltcup geben. © Alle Rechte vorbehalten Großschanze in Garmisch-Partenkirchen: 1. Domen Prevc(Slowenien/im Bild) 303,1 Punkte (143 m/141 m); 2. Jan Hörl (Österreich) 287,7 (141/131,5); 3. Stephan Embacher (Österreich) 287,1 (134/141,5); 4. Ren Nikaido (Japan) 284,1 (137,5/138); 5. Ryoyu Kobayashi (Japan) 277,8 (130,5/141), – 6. Felix Hoffmann (Deutschland) 275,9 (134/ 136); 7. Philipp Raimund (Deutschland) 271,0 (134/135), 8. Kacper Tomasiak (Polen) 260,8 (130,5/129,5), 9. Daniel Tschofenig 257,4 (132,5/129), 10. Maximilian Ortner (beide Österreich) 255,1 (130,5/133). (126,5/132). Tournee-Gesamtwertung: 1.Prevc 619,8 Punkte; 2. Hörl 584,8; 3. Embacher 578,3; 4. Hoffmann 573,2; 5. Kobayashi 572,8; 6. Raimund 566,6. Weltcup-Gesamtwertung nach 13 von 29 Wettbewerben: 1.Prevc 1050 Punkte; 2. Kobayashi 736; 3. Raimund 581; 4. Anze Lanisek (Slowenien) 552; 5. Nikaido 529; 6. Hoffmann 505; 7. Tschofenig 465; 8. Hörl 445; 9. Stefan Kraft (Österreuch) 402; 10. Embacher 393; ... 47. Alex Insam (Wolkenstein) 11. © Vierschanzentournee: Die Ergebnisse Der Start ins neue Jahr soll gelingen EISHOCKEY: Heute Derby zwischen Unterland und Ritten – Wipptal Broncos empfangen Salzburg II – HC Gherdëina gegen Zell am See BOZEN (kp). Für die fünf Südtiroler Mannschaften gibt es in der Alps Hockey League (AlpsHL) derzeit keine Zeit zum Verschnaufen. Sie stehen heute Abend bereits wieder im Einsatz und wollen es besser machen als im letzten Spiel des alten Jahres am Dienstag, als sie allesamt in der Fremde Niederlagen einstecken mussten. Der HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna empfängt die Rittner Buam SkyAlps. Das Schlusslicht hat gute Erinnerungen an das derzeit beste Südtiroler Team. Schließlich haben die „Cavs“ in dieser Saison vier von möglichen sechs Punkten gegen die Buam geholt (3:2 und 1:2 n.V.). Die Unterlandler mussten sich zuletzt aber vier Mal in Folge geschlagen geben, während Ritten kurz vor dem Jahreswechsel gegen Zell am See knapp mit 4:5 n.P. den Kürzeren gezogen hatte. Bei den Gästen werden erneut einige Spieler verletzungoder krankheitsbedingt fehlen. Zudem wurde David Tauferer für ein Spiel gesperrt. Der HC Gherdëina valgardena.it baut gegen Zell am See auf seine Heimstärke. Im „Pranives-Stadion“ mussten die Ladiner bisher bei zehn Siegen erst vier Niederlagen einstecken. Zell ist dagegen das auswärtsstärkste Team der Liga und hat in der Fremde einen Punkt mehr geholt (27) als in den eigenen vier Wänden (26). Die beiden bisherigen Saisonduelle zwischen „Furie“ und „Eisbären“ endeten jeweils mit Heimsiegen: Der HCG gewann mit 3:1, der Titelverteidiger mit 7:1. Die Wipptal Broncos Weihenstephan bekommen es zu Hause mit Salzburg II zu tun. Gegen die „Jungbullen“ setzte es für die „Wildpferde“ in diesem Winter zwei Niederlagen (1:4 und 1:2). Und auch heute gehen sie als Außenseiter ins Spiel. Der HC Meran Pircher trifft zu Hause auf den HC Asiago, der als einziges Team aus Italien derzeit einen Top-5-Platz einnimmt und damit direkt für das Play-off Alps Hockey League1KHL Sisak29 2091027158 2Salzburg II261881036057 3Zell am See27189917453 4Kitzbühel2817111008347 5HC Asiago2815131069847 6Rittner Buam291514917946 7Bregenzerwald271413849542 8Wipptal Broncos271215808538 9SG Cortina291415758738 10HC Gherdëina2911188411435 11Jesenice271116798931 12HC Meran281018819631 13Unterland Cavaliers2652163108 17 qualifiziert wäre. In den beiden bisherigen Aufeinandertreffen konnten jeweils die Gäste jubeln. Asiago gewann in der Meranarena mit 6:5 n.P., Meran behielt in Asiago mit 5:2 die Oberhand. Im Mittelpunkt steht heute Tommaso Traversa, der nach seiner Vertragsauflösung erstmals als Gegner nach Meran zurückkehrt. © Alle Rechte vorbehalten HEUTE Jesenice – Sisak• • •••••••••••••••••• 19.00Uhr SR: Hlavaty, Voican (Arlic, Markizeti) Kitzbühel – Bregenzerwald•19.30Uhr SR: Benvegnù, Widmann (A. Rivis, Wucherer) Unterland – Rittner Buam•••20.00Uhr SR: Piniè, Virta (M. Brondi, P. Brondi) Wipptal Br. – Salzburg II ••••••20.00Uhr SR: Giacomozzi, F. Rivis (Abeltino, Grisenti) Meran – Asiago• • ••••••••••••••••••• 20.30Uhr SR: Moschen, Spiegel (Fecchio, Ilmer) HC Gherdëina – Zell am See •• 20.30Uhr SR: Lazzeri, Winkler (Divis, Rinker) © EISHOCKEY: ALPSHL Kanadas Aufgebot steht OLYMPIA: Headcoach Jon Cooper gibt Kader bekannt MAILAND (kp). Kanada hat am Silvestertag sein Aufgebot für das olympische Eishockeyturnier der Männer in Mailand (11. bis 22. Februar 2026) bekannt gegeben. Angeführt werden die „Ahornblätter“ von den Megastars Connor McDavid, Nathan MacKinnon und Sidney Crosby in der Offensive sowie Cale Makar in der Defensive, die ebenso wie Center Brayden Point und Flügelstürmer Sam Reinhart bereits im Juni vorab nominiert worden waren. Headcoach Jon Cooper (Tampa Bay Lightning) hat 19 Profis einberufen, die im Februar 2025 beim 4 Nations Face-Off im Siegerteam gestanden sind. Das ist Kanadas Olympia-Aufgebot: Tor: Jordan Binnington (St. Louis Blues), Darcy Kuemper (Los Angeles Kings), Logan Thompson (Washington Capitals); Abwehr: Drew Doughty (Los Angeles Kings), Thomas Harley (Dallas Stars), Cale Makar (Colorado Avalanche), Josh Morrissey (Winnipeg Jets), Colton Parayko (St. Louis Blues), Travis Sanheim (Philadelphia Flyers), Shea Theodore (Vegas Golden Knights), Devon Toews (Colorado Avalanche); Angriff: Macklin Celebrini (San Jose Sharks), Anthony Cirelli (Tampa Bay Lightning), Sidney Crosby (Pittsburgh Penguins), Brandon Hagel (Tampa Bay Lightning), Bo Horvat (New York Islanders), Nathan MacKinnon (Colorado Avalanche), Brad Marchand (Florida Panthers), Mitch Marner (Vegas Golden Knights), Connor McDavid (Edmonton Oilers), Brayden Point (Tampa Bay Lightning), Sam Reinhart (Florida Panthers), Mark Stone (Vegas Golden Knights), Nick Suzuki (Montréal Canadiens), Tom Wilson (Washington Capitals). © Alle Rechte vorbehalten Ist derzeit eine Klasse für sich: Der Slowene Domen Prevc. APA/afp/PHILIPP GUELLAND Der HC Unterland Cavaliers empfängt heute Abend die Rittner Buam. DAVOS (kp). Der Sieger des 97. Spengler Cups heißt HC Davos (im Bild). Der Gastgeber bezwang am Silvestertag in einem mitreißenden Endspiel die Turnierüberraschung US Collegiate Selects mit 6:3 und sicherte sich den 17. Titel. Damit ist der HCD vor dem Team Canada alleiniger Rekordchampion. Das College-Team konnte drei Mal einen Rückstand ausgleichen, am Ende hatte aber Davos trotz des fünften Spiels in knapp fünf Tagen den längeren Atem. Filip Zadina stellte mit einem Distanzschuss die Weichen auf Sieg (56.) und traf zum 4:3. Enzo Corvi (57.) und Matej Stransky per Empty Netter (58.) machten den Rekordsieg perfekt. © Tommaso Traversa kehrt heute Abend mit dem HC Asiago erstmals als Gegner nach Meran zurück. Fotos: Max Pattis (2) Jetzt ist Davos alleiniger Rekordsieger
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