Hockey Club Gherdëina valgardena.it - PRESS

- Montag, 17. Jänner 2022 Sport 23 3 Shutouts gab es am Samstag in der NHL. Detroit fertigte Buffalo mit 4:0 ab, wobei Torhüter Alex Nedeljkovic sämtliche 22 Schüsse abwehrte. Colorados Schlussmann Darcy Kuemper machte beim glatten 5:0-Auswärtssieg gegen Arizona alle 20 Schüsse der Heimmannschaft zunichte. Goalie Marc-Andre Fleury hexte Chicago mit 37 abgewehrten Schüssen zum 3:0-Erfolg gegen Anaheim. © Einen neuen Torhüter hat Dornbirn unter Vertrag genommen, nachdem Lukas Herzog verletzungsbedingt seine Karriere beendet hat. Die Vorarlberger sicherten sich die Dienste von Linus Lundin. Der 29-jährige Schwede ist in der ICEHL kein Unbekannter. Schließlich hat er in der Saison 2018/19 8 Spiele für Graz bestritten und dabei 7 Siege gefeiert. Den Großteil seiner Karriere verbrachte Lundin in der Allsvenskan. © Außer Spesen nichts gewesen EISHOCKEY: Spiel des HCB Südtirol gegen Fehervar nur wenige Stunden vor demAnpfiff abgesagt – Am Freitag Derby gegen HC Pustertal SZEKESFEHERVAR(kp). Zum 2. Mal innerhalb einer Woche wurde ein Spiel des HCB Südtirol Alperia in der ICE Hockey League (ICEHL) nur wenige Stunden vor dem Anpfiff abgesagt. Das gestrige Verfolgerduell der „WeißRoten“ auswärts gegen Fehervar wurde „aufgrund medizinischer Vorsichtsmaßnahmen“ auf unbestimmte Zeit verschoben. Erreichte den HCB eine Woche zuvor die Absage nur wenigeMinuten vor der geplanten Abreise nach Klagenfurt, so war die Mannschaft von Trainer Greg Ireland gestern bereits in Szekesfehervar (Stuhlweißenburg), als die Partie am Vormittag abgesagt wurde. Bei den Ungarn hatte es bereits am Samstag 3 positive Spieler gegeben. Weil gestern 3 weitere mit dem Virus infizierte Cracks der Ungarn hinzukamen, blieb den Südtirolern nichts anderes übrig, als unverrichteter Dinge die knapp 10stündige Heimreise anzutreten (siehe untenstehenden Bericht). Die Bozner Mannschaft hatte am Freitag in Wien mit 2:1 n.V. die Oberhand behalten und war am Samstag nach einer Trainingseinheit und dem Mittagessen ins 200 Kilometer entfernte Stuhlweißenburg weitergereist. Die beiden Übernachtungen, die entsprechenden Mahlzeiten und die Busfahrt verschlangen rund 6000 Euro, wie Bozens Geschäftsführer Dieter Knoll gegenüber dem Internetportal „SportNews“ erklärte. Das nächste Spiel bestreiten Anton Bernard und Co. am Freitag, wenn in der Eiswelle das 4. Saisonderby gegen den HC Pustertal geplant ist. Die „Wölfe“ werden dann erstmals seit dem 4. Jänner wieder ins Spielgeschehen eingreifen, nachdem sich Anfang des Jahres ein knappes Dutzend Spieler mit dem Coronavirus infiziert hatte. Der Großteil von ihnen ist wieder genesen und wurde in den vergangenen Tagen der sportmedizinischen Visite unterzogen. Einige Cracks haben das Training schon wieder aufgenommen. © Alle Rechte vorbehalten Caffi bremst inkonsequente „Furie“ aus ALPSHL: HC Gherdëina verliert sein erstes Spiel nach 18 Tagen gegen Feldkirchmit 2:3 n.P. – Kaltschnäuzigkeit geht demHCG ab WOLKENSTEIN (leo). So hatte sich der HC Gherdëina valgardena.it seine Rückkehr in der Alps Hockey League (AlpsHL) nach fast dreiwöchiger Pause nicht vorgestellt. Die „Furie“ mussten sich am Samstagabend im heimischen „Pranives“ mit 2:3 nach Penaltyschießen der VEU Feldkirch beugen. Die Vorzeichen standen vor der Partie nicht gut: Grödens Trainer Hannu Järvenpää musste im ersten Heimspiel nach 42 Tagen nämlich auf gleich 7 Spieler verzichten, darunter Neuzugang Hannes Kasslatter, der mit dem HCB Südtirol im Einsatz stand. Weil Feldkirch, das mit 5 Siegen in Serie nachWolkenstein gereist war, jedoch auch nur mit 13 Akteuren antrat, hielten sich die Kräfteverhältnisse dieWaage. Zu Beginn schien es, als ob die Hausherren von Feldkirchs kurzer Personaldecke profitieren könnten. Brad McGowan und Co. diktierten das Tempo und fanden durch Tobias Moroder, Max Oberrauch und Michael Sullmann auch zahlreiche Hochkaräter vor, doch VEU-Goalie Alex Caffi hielt dicht. Mit vielen Strafen nahmen sich die Ladiner mit Fortdauer des Spiels den Wind quasi selbst aus den Segeln. Die Vorarlberger wurden mutiger und schrammten durch Antons Trastasenkovs, der im Powerplay die Querlatte traf, nur knapp an der Führung vorbei. Die Tendenz, die sich zum Ende des 1. Abschnittes erkennen ließ, setzte sich im Mitteldrittel fort. Nun hatten die Gäste die Kontrolle. Sie übten auf das Tor von Colin Furlong großen Druck aus und gingen folgerichtig in Führung. Maximilian Sölva leistete sich in der eigenen Zone einen vermeidbaren Patzer, den Niklas Gehringer und Torschütze Dylan Stanley im Zusammenspiel zum 1:0 bestraften. Die Reaktion des HCG fiel vehement aus: Zuerst fälschte Ville Korhonen einen Nocker-Schuss ins Tor ab, dann knallte Max Oberrauch einen herrenlosen Puck aus kurzer Distanz in die Maschen. Nur wenige Augenblicke nach dem Start des 3. Drittels war der knappe Vorsprung aber wieder futsch: Timo Sticha wurde im Slot sträflich alleine gelassen und bezwang Furlong. In der Folge konnten sich beide Torhüter auszeichnen, wobei vor allem Caffi zum Protagonisten avancierte. Der 31-Jährige, der in den letzten 6 Partien immer eine Fangquote von über 95 Prozent (!) aufwies, rettete die Gäste ins Penaltyschießen, in dem ausgerechnet die beiden Ex-Grödner Stanley und Steven Birnstill kühlen Kopf bewahrten. © Alle Rechte vorbehalten ICEHL Salzburg – Graz • • •••••••••••••••••••••••• n.V. 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:1) SR: K. Nikolic, Smetana (Hribar, Riecken) Tore: 1. Drittel: 1:0 Baltram (1.01), 2:0 Harnisch (5.03); 2. Drittel: 2:1 Boivin (9.40/PP), 2:2 Blood (11.27); Verlängerung: 2:3 Boivin (0.55). Strafminuten: Salzburg 8 – Graz 2 Zuschauer: 539 Michael Boivin (Graz) Linz – Innsbruck• • •••••••••••••••••••••••••••••• 3:2 (0:1, 1:1, 2:1) SR: Bulovec, Hronsky (Durmis, Konc) Tore: 1. Drittel: 0:1 Lattner (15.46/PP); 2. Drittel: 0:2 McGauley (15.16/PP), 1:2 Pusnik (15.46); 3. Drittel: 2:2 Lebler (2.55), 3:2 Lebler (17.07/PP). Strafminuten: Linz 8 – Innsbruck 6 Zuschauer: 380 Laibach – Dornbirn• • •••••••••••••••••••••••••• 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) SR: K. Nikolic, Smetana (Hribar, Riecken) Tore: 1. Drittel: 0:1 Häußle (3.14), 1:1 Kapel (8.54); 2. Drittel: 1:2 Antonitsch (5.13), 2:2 Tomazevic (11.54); 3. Drittel: 3:2 Simsic (6.52), 4:2 Pance (16.03), 4:3 Maciercynszki (16.37), 5:3 Kapel (18.10). Strafminuten: Laibach 6 – Dornbirn 8 Zuschauer: 628 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor © ALPSHL HC Gherdëina – Feldkirch• • ••••••• n.P. 2:3 (0:0, 2:1, 0:1, 0:0, 0:1) SR: Benvegnú, Lazzeri (De Zordo, Mantovani) Tore: 2. Drittel: 0:1 Stanley (8.41), 1:1 Korhonen (9.35), 2:1 Oberrauch (12.52); 3. Drittel: 2:2 Sticha (1.25); entscheidender Penalty: 2:3 Stanley. Strafminuten: Gröden 12 – Feldkirch 4 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor © Österreich – ICEHL Linz–Innsbruck 3:2 Laibach–Dornbirn 5:3 Salzburg–Graz n.V.2:3 Fehervar–HCB Südtirol ausgefallen Klagenfurt–Villach ausgefallen HC Pustertal–Znojmo ausgefallen 1. Salzburg 34 24 10 114:77 69 2,029 2. HCB Südtirol 34 20 14 102:103 58 1,706 3. Fehervar 33 18 15 109:99 55 1,667 4. Laibach 32 17 15 104:94 53 1,656 5. Klagenfurt 34 18 16 104:84 56 1,647 6. Wien 34 19 15 89:84 56 1,647 7. Villach 32 18 14 115:101 51 1,594 8. Graz 37 19 18 118:114 56 1,514 9. Znojmo 33 17 16 120:107 49 1,485 10. HC Pustertal 34 15 19 93:98 48 1,412 11. Innsbruck 33 16 17 90:107 45 1,364 12. Dornbirn 35 10 25 93:131 33 0,943 13. Linz 33 8 25 74:123 29 0,879 Alps Hockey League HC Gherdeina–Feldkirch n.P. 2:3 1. Jesenice 27 24 3 120:53 68 2,519 2. HC Asiago 27 19 8 98:56 56 2,074 3. Rittner Buam 29 20 9 116:75 58 2,000 4. Lustenau 27 17 10 91:69 50 1,852 5. HC Fassa 28 15 13 106:89 46 1,643 6. Salzburg II 30 16 14 107:85 49 1,633 7. SG Cortina 27 15 12 87:70 44 1,630 8. HC Gherdeina 26 13 13 79:87 41 1,577 9. Zell am See 30 15 15 104:105 46 1,533 10. Bregenzerwald 22 11 11 73:68 33 1,500 11. HC Meran 27 12 15 73:95 35 1,296 12. Wipptal Broncos 26 11 15 72:90 32 1,231 13. Feldkirch 29 11 18 66:87 34 1,172 14. Klagenfurt II 28 10 18 65:86 32 1,143 15. Kitzbühel 28 9 19 80:114 30 1,071 16. Linz II 29 9 20 70:119 27 0,931 17. Wien II 24 5 19 54:113 15 0,625 „Das war wahrlich keine Eishockey-Idylle“ REISEBERICHT: HCB-Stürmer Daniel Frank rekonstruiert die 4-tägige Auswärtsfahrt quer durch Österreich und Ungarn WIEN/SZEKESFEHERVAR (fop). Als die Spieler des HCB Südtirol gestern Abend gegen 22.30 Uhr endlich wieder zu Hause in ihren eigenen 4 Wänden waren, lag eine rund 84stündige Auswärtsfahrt hinter ihnen. Von dieser Reisezeit wurden gerade einmal 2,5 Stunden mit Eishockeyspielen verbracht. Daniel Frank erzählt, was die HCB-Akteure vor und nach dem Ligaspiel in Wien gemacht haben. Ein Protokoll. Donnerstag, 10.30 Uhr: Vor der Eiswelle wird der Mannschaftsbus beladen. Nach einem Mittagessen in Sterzing geht es über den Brenner in Richtung Wien. Die Sonne durchstrahlt den Bus mit Licht, für mich ist es jetzt an der Zeit, die Augen zu schließen und die lange Busfahrt mit etwas Schlaf zu überbrücken. Donnerstag, 18 Uhr: Ankunft in Wien-Kagran, wo die schweren, mehr als einenMeter langen Eishockeytaschen erst einmal in der Kabine verstaut werden. Anschließend fahren wir zum Einchecken ins Hotel in der Nähe des Südtiroler Platzes, abendgegessen wird in einem Restaurant nebenan. Um 22.30 Uhr heißt es auf den Zimmern: Licht aus! Freitag, 8.30 Uhr: Der Wecker klingelt. Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Eisstadion auf, dort bereitet unser Betreuerstab alles inWindeseile für das Pre-Game-Training vor. Freitag, 16 Uhr: Das Nachmittags-„Rasterle“ ist gemacht, jetzt geht es – wie inWien üblich – zur nahegelegenen Smoothie-Bar. Es sind die letzten richtig entspannten Momente, ehe wir im Hotel unseren Gegner per Video-Analyse studieren und schließlich zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn in Richtung Halle aufbrechen. Freitag, 21.45 Uhr: Der 2:1Overtime-Sieg gegen die Capitals ist eingetütet, die Freude in der Umkleidekabine groß. Da schmeckt das Abendessen gleich doppelt so gut! Unmittelbar nach dem Duschen wird uns die Mahlzeit in die Kabine geliefert. Samstag, 11.10 Uhr: In Wien geht es nochmal kurz zum Training aufs Eis, dann essen wir im Restaurant „Overtime“ in der „Steffl-Arena“ zu Mittag. Kurze Zeit später sitzen wir bereits im Bus Richtung Ungarn. Samstag, 16.45 Uhr: Ankunft in Szekesfehervar. Für mich und einige weitere Spieler aus unserem Team geht es gleich weiter zum Stadtspaziergang, um uns nach der dreistündigen Fahrt etwas die Beine zu vertreten. Anschließend wird imHotel abendgegessen und früh das Licht ausgemacht. Sonntag, 10 Uhr: Wir sind bereits vor der Eishalle, als uns die Nachricht von der coronabedingten Spielabsage übermittelt wird (siehe Bericht oben). Natürlich reagieren wir etwas genervt, denn jeder von uns hätte an diesemSonntagmorgen wohl Angenehmeres zu tun gehabt, als unverrichteter Dinge auf einem menschenleeren Parkplatz in Ungarn zu stehen und sich auf eine schier endlose Busreise vorzubereiten. Sonntag, 16.30 Uhr: Wir sitzen im Bus und sind noch knapp 6 Autostunden von zu Hause entfernt. Wir spielen Karten, schauen Filme und der ein oder andere geht am Handy die Timeline seiner Social-Media-Kanäle durch und sieht, was seine Freunde in der Heimat so machen. Auch ich denke mir: So ein leckeres Wienerschnitzel bei herrlichem Sonnenschein irgendwo auf einer Alm – das wär’s heute gewesen. Der Gedanke verfliegt aber im Nu, als im Bus plötzlich über das bevorstehende Derby gegen den HC Pustertal gesprochen wird. Da kribbelt es schon wieder in mir – auch wenn dieses Wochenende wahrlich keine Eishockey-Idylle war. © Alle Rechte vorbehalten 7 Uhr: Tennis: Australian Open, 1. Runde 20.20 Uhr: Handball-EM, Gruppenphase: Frankreich – Serbien 0.55 Uhr: Tennis: AustralianOpen, 1. Runde 20.15 Uhr: Handball-EM, Gruppenphase: Nordmazedonien – Dänemark Sport imTV Nachdem das gestrige Spiel des HCB Südtirol auswärts gegen Fehervar kurzfristig abgesagt worden ist, sind die „Weiß-Roten“ an diesem Freitag im Derby gegen den HC Pustertal gefordert. Fotos auf dieser Seite: Max Pattis (4) Feldkirchs Torhüter Alex Caffi wehrte gegen Gröden 43 Schüsse ab und glänzte mit einer Fangquote von 95,6 Prozent. Max Oberrauch brachte den HC Gherdëina zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung, am Ende mussten sich die Ladiner gegen Feldkirch mit 2:3 n.P. geschlagen geben. Die Foxes verbrachten zuletzt viel Zeit im Reisebus.

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