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32 Sport Dienstag, 28. September 2021 - Für ein Spiel gesperrt wurdeBrett Findlay(im Bild). Der Doppel-Torschütze des HCB Südtirol Alperia hatte beim 3:1-Sieg gegen Znojmo Jakub Köver mit einem Kniecheck außer Gefecht gesetzt. © Um18 Uhr beginnt heute beim Ticketschalter der neuen Intercable-Arena in Bruneck der Abo-Verkauf des HC Pustertal. Der Neuling der ICE Hockey League (ICEHL) hat am Freitag, 1. Oktober nach 4 Auswärtsspielen erstmals Heimvorteil. Ab 19.30 Uhr findet heute ein lockeres, öffentliches Training der „Wölfe“ statt. Die Fans dürfen die Intercable Arena bei freiem Eintritt, aber nur mit Green Pass erstmals beschnuppern. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hcpustertal.com © „Weiterer Traumging in Erfüllung“ GALOPPSPORT: Josef undDevid Aichner sind nach dem3. Sieg in Folge von L'Estran beimGroßen PreisMeran Südtirol aus demHäuschen MERAN. Die Spuren der Siegesfeiern und einer langen Nacht sind Josef und Devid Aichner am späten Montagmorgen im Pferdedorf Borgo Andreina noch im Gesicht abzulesen. Die beiden lassen noch einmal den großen Tag Revue passieren und geben auch einen kritischen Einblick hinter die Kulissen des italienischen Rennsports. „Dolomiten:“ 3 Siege im Großen Preis in Folge. Ist Ihnen bereits bewusst, was Sie erreicht haben? Devid Aichner: Es ist noch schwer zu realisieren. L’Estran ist ein Ausnahmepferd und dank der großartigen Arbeit der Familie Vana waren die Erfolge überhaupt erst möglich. „D“: Welcher Erfolg war der schönste? Josef Aichner: Der 1. Sieg war meiner Meinung nach der schönste. Die vollen Tribünen und die Atmosphäre, die damals geherrscht hat, waren einzigartig. Aber auch der Sieg im Vorjahr über Le Costaud und der heurige haben ihren eigenen Reiz. „D“: Haben Sie sich den Erfolg erwartet oder nur erhofft? Devid Aichner: Jeder hat gewusst, dass der Hattrick möglich ist. Die internationale Konkurrenz war aber stark und mit Sicherheit nicht angereist, um uns den Sieg zu überlassen. In einem derartigen Rennen kann immer etwas passieren. „D“: Wann waren Sie sich sicher, dass L’Estran es geschafft hat? Josef Aichner: Nach der letzten Hürde sind die Hoffnungen stark gestiegen, aber sicher kann man immer erst nach dem Zielpfosten sein. „D“: Was ist das Erfolgsgeheimnis des Sieges? Devid Aichner: Die Qualität der Pferde, aber am Ende auch die Taktik mit 2 Pferden, wie Il Superstite und Notti Magiche, die L’Estran den Weg zum Sieg perfekt geebnet haben. „D“: Sie haben viele Pferde im Stall, die älter als 8 Jahre sind. Was ist das Rezept für diese Langlebigkeit? Josef Aichner: In erster Linie der Respekt für die Pferde. Sie werden 3- und 4-jährig nicht verheizt, absolvieren durchschnittlich 5 Rennen im Jahr und bekommen dadurch die Chance, bis ins hohe Alter fit zu bleiben. „D“: Christian Troger hat sein Hauptquartier nach Frankreich verlegt. Riskieren wir auch den Rennstall Aichner zu verlieren? Devid Aichner: Mit Sicherheit nicht. Wir laufen auch schon seit Jahren in Frankreich, doch bleibt Meran unsere Heimbahn. In den vergangenen Jahren haben vor allem die tschechischen Rennställe in Italien große Erfolge gefeiert. Dies hat bei einigen italienischen Rennställen „Futterneid“ hervorgerufen und der Zugang der ausländischen Rennställe wurde immer mehr erschwert. „D“: Wie äußert sich dies? Josef Aichner: An den sogenannten „italienischen Renntagen“, von denen allein in Meran heuer 3 stattgefunden haben, und in den Ausschreibungen so mancher Rennen, die auf die italienischen Rennställe zugeschnitten sind. Praktiken, die meiner Meinung nach, nicht im Interesse der wahren Pferdesportfreunde sein können. „D“: Folgt im nächsten Jahr Sieg Nummer 4? Devid Aichner: Wir haben viele gute Jungpferde, die auch im nächsten Jahr in den großen Rennen mitmischen können. In erster Linie gilt es, dass die Leistungsträger, wie L’Estran, Zanini, Notti Magiche und Kapjahr gesund bleiben. © Alle Rechte vorbehalten Interview: Leo Haller Der Neuling will auch im3. Derby punkten EISHOCKEY: HCMeran ist heute Abend beimHC Gherdëina zu Gast – Die Rittner Buam treten beim Tabellennachzügler Feldkirch an BOZEN (kp). In der Alps Hockey League (AlpsHL) stehen heute Abend 5 Spiele auf dem Programm. Aus Südtiroler Sicht sticht dabei das Derby zwischen dem HC Gherdëina valgardena.it und dem HC Meran Pircher besonders ins Auge. Die Rittner Buam sind dagegen in Feldkirch zu Gast. Für Meran ist es das 3. Derby innerhalb von 12 Tagen. Der Neuling hat sowohl gegen die Rittner Buam (3:4 n.P.) als auch gegen die Wipptal Broncos (3:2) gepunktet und will auch heute Abend nicht mit leeren Händen die Heimreise aus Wolkenstein antreten. Merans Trainer Kim Collins kann heute seine beste Mannschaft aufbieten, während sein Gegenüber Hannu Järvenpää ohne Fabian Kasslatter auskommen muss und gestern noch um den Einsatz von Tobias Moroder bangte. Die Ladiner, die mit 2 Niederlagen in die Saison gestartet sind und zuletzt 2 Siege eingefahren haben, peilen heute den ersten Heimerfolg an. „Ich bin sehr gespannt auf den HCMeran. ImTeamdes Neulings stehen zahlreiche Spieler aus meiner Generation, die bisher auf der ganzen Linie überzeugt haben. Für uns wird es auf keinen Fall ein Spaziergang“, warnt der 37-jährige Max Oberrauch, der im Sommer vomHC Pustertal ins Grödner Tal gewechselt ist. Vom HCG zum HCM gewechselt ist dagegen Patrick Tomasini. Der Kalterer, der am vergangenen Donnerstag gegen Wipptal den 3:2-Siegtreffer erzielt hat, freut sich auf seine Rückkehr nach Wolkenstein: „Für mich wird es ein besonderes Spiel. Für beide Mannschaften geht es um sehr viel. Meine Ex-Mannschaft hat sich im Sommer ausgezeichnet verstärkt und will vorne mitmischen.“ Die Rittner Buam, die die Bilanz aus den Direktduellen mit 9:3 anführen, sind gegen den Tabellennachzügler Feldkirch, der noch kein einziges Spiel nach regulärer Spielzeit gewonnen hat, haushoher Favorit. Rittens Trainer Santeri Heiskanen muss wahrscheinlich auf Marco Marzolini und mit Sicherheit auf den Langzeitverletzten Manuel Öhler verzichten. Im Gegenzug kehrt Jari Sailio wieder ins Team zurück. © Alle Rechte vorbehalten Weiterhin ohne Tor und Punkt EWHL: EVB Eagles Südtirol verliert auch das 2. Spiel gegen Aisulu Almaty (0:5) ZELTWEG (kp). Der EVB Eagles Südtirol wartet in der European Women's Hockey League (EWHL) auch nach dem 2. Spieltag noch immer auf den ersten Punkt und auf das erste Tor. 2 Tage nach der 0:4-Heimniederlage gegen Aisulu Almaty mussten sich die „Adler“ am Samstag in Zeltweg gegen denselben Gegner mit 0:5 (0:2, 0:0, 0:3) geschlagen geben. Trainer Stefano Daprá musste dabei Franziska Stocker, Anna Bertoluzzo, Samantha Gius und Sara Kaneppele vorgeben und sah, wie seine Mannschaft nach 6 Minuten bereits mit 0:2 zurücklag.: Die Kasachinnen sorgten mit einem Doppelschlag innerhalb von 32 Sekunden für klare Verhältnisse. In der Folge hielten die Gäste tapfer dagegen und blieben lange Zeit im Spiel. Im Schlussdrittel schraubten die 3-fache Torschützin Malika Aldabergenowa und Co. das Ergebnis innerhalb von 8 Minuten auf 5:0. © Alle Rechte vorbehalten EWHL E u r o p e a n Wo m e n ' s H o c k e y L e a g u e Aisulu Almaty–EVB Eagles Südtirol 5:0 KMH Budapest–KEHV Lakers 7:0 DEC Salzburg–Budapest Jegkorong n.P. 1:0 SKP Bratislava–KSV Neuberg 7:1 Budapest Jegkorong–DEC Salzburg n.V. 1:2 MAC Budapest–KEHV Lakers 9:2 KSV Neuberg–EHV Sabres Wien 0:6 1. Aisulu Almaty 4 4 00 18:1 12 2. EHV Sabres Wien 3 3 00 20:0 9 3. DEC Salzburg 2 2 00 3:1 4 4. MAC Budapest 1 1 00 9:2 3 5. KMH Budapest 1 1 00 7:0 3 6. SKP Bratislava 1 1 00 7:1 3 7. Budapest Jegk. 2 0 02 1:3 2 8. EVB Eagles Südtirol 2 0 02 0:9 0 9. KSV Neuberg 2 0 02 1:13 0 10. Silesian Katowice 2 0 02 0:14 0 11. KEHV Lakers 4 0 04 3:25 0 Hinter Erwartungen zurück SHORT-TRACK:Südtiroler Duo bei Italienmeisterschaft BORMIO (kp). Die Italienmeisterschaft im Short-Track verlief aus Südtiroler Sicht nicht nach Wunsch. Mit Nicole Botter Gomez und Alessandro Loreggia waren am vergangenen Wochenende in Bormio 2 Athleten am Start. Botter Gomez konnte ihre hohen Erwartungen nicht erfüllen und landete nach 6 Renndistanzen mit 11 Punkten auf dem 9. Platz. Italienmeisterin wurde Cynthia Mascitto mit 134 Punkten. Silber sicherte sich Arianna Sighel (118), während Bronze an Arianna Valcepina (97) ging. Nachwuchsathlet Loreggia erkämpfte in der allgemeinen Klasse den 15. Platz. Den Sieg sicherte sich Andrea Cassinelli (144 Punkte) vor Pietro Sighel (139) und Thomas Nadalini (65). Am kommenden Wochenende geht Loreggia in Bergamo bei der Junioren-Italienmeisterschaft an den Start und zählt zum Favoritenkreis. © Alle Rechte vorbehalten Wien II – Jesenice • • ••••••••••••••••• 19.25 Uhr SR: Hlavaty, Loicht (Legat, Weiss) Feldkirch – Rittner Buam••••••19.30 Uhr SR: T. Holzer, Wallner (Kainberger, Spiegel) Zell am See – HC Fassa • • •••••••• 19.30 Uhr SR: Kummer, Wuntschek (D. Holzer, Wimmler) HC Gherdëina – Meran• • •••••••• 20.30 Uhr SR: Egger, Moschen (Brondi, M. Cristeli) Asiago – Klagenfurt II • • ••••••••• 20.30 Uhr SR: Benvegnú, Stefenelli (Bedana, Piras) © ALPSHL: HEUTE Alps Hockey League 1. Jesenice 5 4 01 20:6 13 2. HC Asiago 6 4 02 21:13 12 3. Rittner Buam 5 4 01 17:11 10 4. Lustenau 5 3 02 18:13 10 5. Zell am See 5 3 02 18:14 10 6. Wipptal Broncos 4 3 01 17:11 9 7. SG Cortina 5 3 02 13:9 9 8. Salzburg II 7 3 04 19:21 8 9. Klagenfurt II 6 2 04 12:16 7 10. HC Meran 4 2 02 11:11 6 11. Kitzbühel 4 2 02 9:9 6 12. HC Gherdeina 5 2 03 11:19 6 13. Bregenzerwald 3 1 02 7:12 3 14. Linz II 3 1 02 6:11 3 15. HC Fassa 5 1 04 15:22 3 16. Feldkirch 3 1 02 5:9 2 17. Vienna Capitals II 3 0 03 6:18 0 Gianni Martone, (Präsident der Meran Galopp GmbH) „Dolomiten“: 2 große Turftage liegen hinter uns. Wie fällt Ihr Fazit aus? Gianni Martone: Ich glaube, dass wir sehr zufrieden sein können. Es waren 2 Tage, die sportlich alles gehalten haben, was sie versprochen haben. Wir hatten Gäste aus ganz Europa, die sich begeistert über Meran und den Rennplatz geäußert haben. „D“: Wie ordnen Sie den sportlichen Wert der Rennen ein? Martone: Alle Gruppe-Rennen waren sehr gut besetzt. Die einheimischen Rennställe haben sich gegen die starken Gäste aus Frankreich und Tschechien behauptet. Dies beweist, dass der Hindernissport in Meran lebt. „D“: Was hat Sie besonders gefreut? Martone: Dass so viele Südtiroler, Feriengäste und Meraner den Veranstaltungen beigewohnt haben. Die Anwesenheit von Familien und neuen Gesichtern beweist, welches Potential der Rennplatz für die Einheimischen und den Tourismus hat. „D“: Rennen, mondänes Rahmenprogramm und viele Gäste. Wie haben Sie den großen organisatorischen Aufwand in Corona-Zeiten bewältigt? Martone: So ein Event ist nur mit Teamarbeit möglich. Ich möchte mich hier bei den meist ehrenamtlichen Mitarbeitern der Meran Galopp GmbH bedanken, die mit ihrem Einsatz einen reibungslosen Ablauf der beiden Tage möglich gemacht haben. © Fragen: Leo Haller 4 FRAGEN AN . . . So sehen Sieger aus (von links): Devid Aichner mit seinem Sohn Noah, Josef Bartos, Josef Aichner, ein Stallmädchen, Josef Vana Jr. und Josef Vana Sen. und Seriensieger L'Estran. Fotos: © FOTO PRESS ARIGOSSI 2021 (2) Jari Sailio und die Rittner Buam sind heute in Feldkirch gefordert. Treffen heute in Wolkenstein aufeinander (von links): Max Oberrauch (HC Gherdëina) und Patrick Tomasini (HC Meran). Fotos: Max Pattis (4) Eagles-Trainer Stefano Daprá kp Nicole Botter Gomez

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