Hockey Club Gherdëina valgardena.it - PRESS

30 Sport Donnerstag, 20. Jänner 2022 - Mit 43 Skorerpunkten ist Victor Hedman(im Bild) aktuell der punktbeste Verteidiger der NHL. Der Schwede erzielte beim 6:4-Erfolg seiner Tampa Bay Lightning gegen die Los Angeles Kings 2 Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Im Schlager der Runde feierte Carolina einen 7:1-Sieg gegen Boston. © AlpsHL: Die Spiele von heute Rittner Buam – Salzburg II •••••19.00 Uhr SR: Podlesnik, Stefenelli (Da Pian, Puff ) Wipptal Br. – Klagenfurt II •••••19.00 Uhr SR: Lazzeri, Pinié (De Zordo, Pace) Meran – Bregenzerwald• • ••••••• 19.00 Uhr SR: Lega, Orel (Bassani, Pötscher) Wien II – HC Gherdëina • • •••••••• 19.00 Uhr SR: Hlavaty, Widmann (Legat, Weiss) Feldkirch – HC Fassa • • •••••••••••• 19.00 Uhr SR: Ruetz, S. Soraperra (Brondi, Rinker) Jesenice – Linz II • • ••••••••••••••••••• 19.00 Uhr SR: Heinricher, Pahor (Bergant, Holzer) Asiago – Lustenau• • •••••••••••••••• 19.00 Uhr SR: Durchner, Kummer (Mantovani, Piras) © Südtiroler Quartett misst sichmit Österreichern ALPSHL: Verfolgerduell zwischen Rittner Buamund Salzburg II – Auf dieWipptal Broncos, HCMeran undHCGherdëina wartenNachzügler BOZEN (kp). In der Alps Hockey League (AlpshL) steht heute Abend der vorletzte Spieltag des Grunddurchgangs auf dem Programm. Dabei bekommen es die 4 Südtiroler Mannschaften ab 19 Uhr mit einem Quartett aus Österreich zu tun. Darunter sind 3 Zweitvertretungen. Wie es aussieht, werden von den Südtiroler Teams wohl nur die Rittner Buam ab kommenden Donnerstag die Master Round bestreiten. Für den HC Gherdëina valgardena.it, die Wipptal Broncos Weihenstephan und den HCMeran Pircher geht es in den verbleibenden 2 Spielen darum, die Tabellenposition im Hinblick auf die Qualification Round zu verbessern. Ritten bekommt es heute in Klobenstein mit Salzburg II zu tun. Bei den Buam wird der Italokanadier Dylan Di Perna sein Debüt feiern. ImGegenzug muss Rittens Trainer Santeri Heiskanen ohne die verletzten Jari Sailio, Alex Frei und Kevin Fink auskommen. Das Hinspiel haben Simon Kostner und Co. mit 8:2 gewonnen; es war der 13. Rittner Sieg im 18. Duell mit den Mozartstädtern. Diese haben 5 der letzten 7 Spiele gewonnen und sind auswärts seit 6 Partien ungeschlagen. Für die „Jungbullen“ geht es noch um einen Top-6Platz, der die Teilnahme an der Master Round bedeuten würde. Die restlichen 3 Südtiroler Mannschaften bekommen es heute durchwegs mit Tabellennachzüglern zu tun. Die Wipptal Broncos empfangen Klagenfurt II. Die Kärntner haben am Dienstag das erste Spiel seit dem 10. Dezember bestritten und sind seit 3 Matches sieg- und torlos. Die Zweitvertretung des KAC hat aber das Hinspiel gegen die „Wildpferde“ mit 4:2 für sich entschieden. Bei den Hausherren werden heute Daniel Erlacher und Paul Eisendle fehlen, Bryson Cianfrone und Tommy Gschnitzer sind dagegen fraglich. Meran will gegen Bregenzerwald den Heimvorteil nutzen. Trainer KimCollins muss im ersten Aufeinandertreffen gegen die „Wälder“ neben Cristian Verza auch Kapitän Luca Ansoldi und Andreas Radin vorgeben. Der HC Gherdëina fährt als Favorit zu Schlusslicht Wien II, wenngleich Samuel Moroder, Fabian Kasslatter, Nicolas Paratoni, Michael Sölva und Paul Hofer fehlen werden sowie Maximilian Sölva und Matteo Luisetti fraglich sind. Im Hinspiel feierten die Ladiner einen 4:1-Erfolg. © Alle Rechte vorbehalten Alps Hockey League 1. Jesenice 27 24 3 120:53 68 2,519 2. HC Asiago 28 20 8 101:56 59 2,107 3. Rittner Buam 29 20 9 116:75 58 2,000 4. Lustenau 28 18 10 95:72 53 1,857 5. HC Fassa 28 15 13 106:89 46 1,643 6. Salzburg II 30 16 14 107:85 49 1,633 7. SG Cortina 27 15 12 87:70 44 1,630 8. HC Gherdeina 26 13 13 79:87 40 1,577 9. Zell am See 30 15 15 104:105 46 1,533 10. Bregenzerwald 23 11 12 76:72 33 1,478 11. Wipptal Broncos 27 12 15 78:91 35 1,296 12. HC Meran 27 12 15 73:95 35 1,296 13. Feldkirch 29 11 18 66:87 35 1,172 14. Klagenfurt II 29 10 19 65:89 32 1,103 15. Kitzbühel 28 9 19 80:114 30 1,071 16. Linz II 29 9 20 70:119 27 0,931 17. Wien II 25 5 20 55:119 15 0,600 Saison-Höhepunkt rückt näher PARA ICE HOCKEY:Italien testet imHinblick auf die Paralympics gegendie Slowakei BOZEN (kp). Wenn vom 4. bis 13. März in Peking die Paralympics ausgetragen werden, dann wird Italiens Nationalmannschaft im Para Ice Hockey zum 5. Mal in Folge seit demDebüt 2006 in Turin dabei sein. Die „Azzurri“ haben sich im letzten November in Berlin eines der letzten 2 freien Tickets für die Spiele in der chinesischen Hauptstadt gesichert. Um für den Saisonhöhepunkt gerüstet zu sein, sind einige Testspiele geplant. Von morgen bis zum Sonntag war in Turin eigentlich das Turnier in Gedenken an Andrea Chiarotti geplant gewesen, an dem neben dem Gastgeber auch Südkorea, Tschechien und Russland hätten teilnehmen sollen. „Die strengen internationalen Protokolle haben uns aber einen Strich durch die Rechnung gemacht“, erklärt Italiens Nationaltrainer Massimo Da Rin und fügt hinzu: „Deshalb werden wir in diesem Zeitraum 3 Mal gegen die Slowakei spielen.“ Das erste Testspiel im „Pala Tazzoli“ zwischen Italien und der Slowakei ist für Freitag um 17 Uhr geplant. Tags darauf erfolgt der Anpfiff um 16 Uhr, während die beiden Nationen am Sonntag um 9.30 Uhr zum letzten Mal die Schläger kreuzen werden. Im Februar war ursprünglich geplant, in Ostrau einige Testspiele gegen Tschechien zu bestreiten. Diese wurden aber coronabedingt abgesagt, weshalb das „Blue Team“ zwischen 3. und 6. Februar in Fondo ein Trainingslager abhalten wird. „Die Absage der 3 Spiele gegen Tschechien war die einzige richtige. Schließlich wollen wir auf keinen Fall Ansteckungen riskieren, die eine Teilnahme in Peking verhindern könnten. Unser Plan B sieht vor, dass wir uns in Fondo, wo wir von der Außenwelt praktisch abgeschnitten sind, den Feinschliff für die Paralympics holen“, sagt Da Rin. Der Nationaltrainer will in Peking auf dieselben Spieler setzen, die beimQualifikationsturnier in Berlin dabei gewesen waren. Im 17-köpfigen Aufgebot standen damals mit Julian Kasslatter, Alex Enderle, Stefan Kerschbaumer, Christoph Depaoli, Stephan Kafmann, Nils Larch und Matteo Remotti Marnini auch 7 Südtiroler. Die Mannschaft von Italien wird eine Woche vor der Eröffnungsfeier ins Reich der Mitte reisen und versuchen, dort noch das eine oder andere Testspiel organisieren zu können. In Peking treffen die „Azzurri“ in der Gruppe B auf Tschechien (5. März), die Slowakei (6. März) und Gastgeber China (8. März). Die 2 erstplatzierten Mannschaften qualifizieren sich für die Halbfinal-Qualifikation, wo der Dritt- bzw. Viertplatzierte der Gruppe A, die sich aus USA, Kanada, Russland und Südkorea zusammensetzt, warten. Die 2 erstplatzierten Teams der Gruppe A stehen dagegen vorzeitig im Semifinale. Die beste Platzierung einer italienischen Mannschaft bei den Paralympics war der 4. Platz vor 4 Jahren in Pyeongchang. © Alle Rechte vorbehalten ICEHL Innsbruck – Laibach• • •••••••••••••••••••••••• 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) SR: K. Nikolic, M. Nikolic (Pardatscher, Sparer) Tore: 1. Drittel: 1:0 Leavens (17.40); 2. Drittel: 2:0 Leavens (9.45), 3:0 McGauley (19.13); 3. Drittel: 3:1 Simsic (11.32), 4:1 Bär (13.12), 5:1 Leavens (15.40). Strafminuten: Innsbruck 6 – Laibach 2 Zuschauer: 500 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor © Österreich – ICEHL Innsbruck–Laibach 5:1 1. Salzburg 35 25 10 118:78 71 2,057 2. HCB Südtirol 34 20 14 102:103 59 1,706 3. Klagenfurt 35 19 16 106:84 59 1,686 4. Fehervar 33 18 15 109:99 55 1,667 5. Laibach 33 17 16 105:99 53 1,606 6. Wien 35 19 16 89:86 55 1,600 7. Villach 32 18 14 115:101 51 1,594 8. Graz 37 19 18 118:114 57 1,514 9. Znojmo 33 17 16 120:107 49 1,485 10. HC Pustertal 34 15 19 93:98 48 1,412 11. Innsbruck 34 17 17 95:108 48 1,412 12. Dornbirn 35 10 25 93:131 33 0,943 13. Linz 34 8 26 75:127 29 0,853 Langzeit-Präsident will jetzt Vizepräsident werden EISHOCKEY: Der Rittner Thomas Rottensteiner kandidiert am19. März für den FISG-Vorstand BOZEN(kp). Am 19. März finden die Neuwahlen des Vorstandes des italienischen Eissportverbandes FISG statt. Dabei wird das 11-köpfige Gremium neu bestellt. Bis jetzt gibt es bereits einige Kandidaten. Unter ihnen sticht vor allem ein Name ins Auge. Für den Posten des Präsidenten wird erneut Andrea Gios kandidieren. Der 58-jährige frühere Eishockeyspieler und ehemalige Bürgermeister von Asiago führt den Verband seit 8 Jahren als Präsident an und ist derzeit der einzige Kandidat für diesen Posten. „Die Kandidaturen müssen innerhalb 7. Februar abgegeben werden“, erklärt Stefan Zisser. Der Präsident des Südtiroler LandesEissportverbandes ist froh, dass der Vizepräsident auch in Zukunft aus Südtirol kommen dürfte: „Reinhard Zublasing wird nicht mehr zur Verfügung stehen. Seinen Platz könnte aber Thomas Rottensteiner einnehmen. Der langjährige Präsident von Ritten Sport ist meines Wissens derzeit der einzige Kandidat.“ Rottensteiner hatte vor einem knappen Jahr die Kommandobrücke bei den Rittner Buam verlassen und könnte schon bald wieder auf die große Eissportbühne zurückkehren. „Ich bin nicht als Rittner Präsident zurückgetreten, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich wurde von mehreren Vereinen angesprochen mit der Bitte zu kandidieren. Mir liegt seit jeher der Eishockeysport am Herzen und ich glaube schon, dass man etwas bewegen kann. Vielleicht nicht bis zu den Olympischen Spielen 2026 im eigenen Land, aber bis dahin sollte man schon erkennen, ob etwas möglich ist oder nicht“, sagt der Rittner, der 17 Jahre lang Präsident seines Heimatvereins war. Rottensteiner verweist darauf, dass er schon immer ein Teamplayer war: „Ich habe ein gutes Verhältnis mit Andrea Gios und auch mit Marcello Cobelli. Ich bin überzeugt, dass wir zusammen im Eishockey einen Schritt nach vorne machen können, wenngleich es nicht einfach sein wird. Die anderen Sektionen, die durchwegs erfolgreicher sind, werde ich aber keinesfalls im Stich lassen.“ Neben Rottensteiner werden sich Stand heute in 2 Monaten 3 weitere Südtiroler der Wahl stellen. „In Zukunft wird es den jeweiligen Disziplinen-Vertreter oder Sektionsleiter nicht mehr geben. Im Vorstand werden fortan 6 sogenannte freie Mitglieder ('consiglieri liberi') vertreten sein. Dafür werden Marcello Cobelli und Walter Andriolo, die dem Eishockey entstammen, und Hans Mulser, der vom Eisstocksport kommt, ins Rennen gehen“, erklärt Zisser. Zudem gibt es mit Luigi Sartorato (Eisschnelllauf ), Paolo Pizzoccheri, Nadia Bortot (beide Eiskunstlauf ) und Giuseppe Antonucci (Wheelchair Curling) 4 weitere Kandidaten. „Es ist aber durchaus möglich, dass sich die Kandidatenliste bis zum 7. Februar noch vergrößert“, vermutet Zisser und ergänzt: „Zudem werden 2 Athletenvertreter und ein sogenannter Techniker in den neuen Vorstand, dem zumindest 3 Frauen angehören müssen, bestellt“. © Alle Rechte vorbehalten „EinKindheitstraumwirdwahr“ OLYMPISCHE SPIELE: Emil Kristensen steht imdänischen Aufgebot für Peking BRUNECK (kp). Italiens Nationalmannschaft hat im vergangenen August beim Qualifikationsturnier in Riga ein Ticket für das Eishockeyturnier bei den Olympischen Spielen in Peking (9. bis 20. Februar) verpasst. Als letzte 3 Mannschaften vervollständigten damals Dänemark, Lettland und die Slowakei das aus 12 Nationen bestehende Teilnehmerfeld. Das bedeutet, dass auch Emil Kristensen, zuverlässiger Verteidiger des HC Pustertal, in Peking auf dem Eis stehen wird. Der 29-Jährige ist neben Torhüter Sebastian Dahm (Klagenfurt) und Stürmer Nicolai Meyer (Wien) einer von 3 Cracks imdänischen Aufgebot, die in der ICEHL ihr Geld verdienen. „Für mich ist ein Kindheitstraum wahr geworden“, sagte Kristensen gestern, nachdem er die Einberufung vom dänischen Nationaltrainer Heinz Ehlers erhalten hatte. „Olympische Spiele sind das größte, was es gibt. Jeder möchte einmal in seinem Leben dabei sein. Ich habe es geschafft“, strahlte der Defensivkünstler, der „viele Jahre lang hart auf dieses Ziel hingearbeitet hat.“ Der Blondschopf war bereits im August in Oslo Teil des dänischen Defensivverbundes. „Mein Heimatland war bisher noch nie bei Olympischen Spielen dabei. Deshalb war die erfolgreiche Qualifikation schon etwas Außergewöhnliches. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, als wir nach dem 2:0-Sieg gegen Gastgeber Norwegen das Olympia-Ticket in der Tasche hatten“, erinnert sich der Rechtsschütze, der mehr als 150 Länderspiele bestritten und an 6 Weltmeisterschaften teilgenommen hat. Für den Dänen zählt in Peking nicht nur der olympische Gedanke „Dabei sein ist alles“: „Wir wollen keine Touristen sein, sondern wollen überraschen. Wir sind Außenseiter, aber nicht chancenlos. Deutschland hat vor 4 Jahren als Underdog die Silbermedaille geholt. An guten Tagen können wir jeden Gegner schlagen. Wir sind ein eingespieltes Team, das sich aus vielen älteren und erfahrenen Spielern zusammensetzt. Jeder von uns kennt seine Rolle.“ Kristensen findet es schade, „dass in Peking die NHL-Stars fehlen werden. Schließlich sollten bei einem solchen Turnier auch die besten Spieler mitwirken.“ Dänemark trifft in der Vorrunden-Gruppe B auf Russland, Tschechien und die Schweiz. Pustertals Nummer 28 wird am 28. Jänner noch das Heimspiel gegen Laibach bestreiten, ehe er Ende des Monats gemeinsammit dem dänischen Team in die chinesische Hauptstadt reisen wird, wo die 3 Gruppenspiele und am 15. Februar die Viertelfinal-Qualifikation auf dem Programm stehen. „Emil wird wohl vor dem 20. Februar nicht wieder zurück in Bruneck sein und uns deshalb mindestens für 5 Spiele fehlen. Es dürften während der abgesagten Länderspielpause aber noch einige Nachholspiele eingeschoben werden. Deshalb schauen wir uns nach einem Ersatz um. Es ist aber verdammt schwierig, den richtigen Spieler zu finden“, sagt Pustertals Sportdirektor Patrick Bona. © Alle Rechte vorbehalten Mattia Cassibba trifft heute mit dem HC Meran zu Hause auf den EC Bregenzerwald. Christoph Depaoli bestreitet die Paralympics in Peking. Wollen Präsident und Vizepräsident werden: Andrea Gios und Thomas Rottensteiner (von links). Fotos auf dieser Seite: Max Pattis (3) Emil Kristensen bestreitet die Olympischen Spiele in Peking.

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