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Einen neuen Trainer hat der HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna. Weil David Leger (im Bild) in seine kanadische Heimat zurückgekehrt ist, wird fortan Olli Hällfors die Geschicke auf der Unterlandler Bank leiten. Der 42-jährige Finne hat bisher vorwiegend im Nachwuchsbereich seines Heimatlandes als Trainer gearbeitet. © 2 Spiele gesperrt wurdeDaniel Catenacci (im Bild) nach seinem Kopf-Check gegen Jan-Mikael Järvinen im CHL-Spiel amDienstag in Salzburg (5:3). Zudem wurde der Wiederholungstäter des HCB Südtirol mit einer Geldstrafe von 1900 Euro belegt. Auch Salzburgs Keegan Kanzig wurde für 2 Spiele gesperrt. © Alps Hockey League 1. Jesenice 9 8 01 41:13 24 2. HC Asiago 9 6 03 30:20 18 3. Lustenau 7 5 02 26:17 15 4. Zell am See 7 4 03 26:22 14 5. Rittner Buam 6 5 01 23:12 13 6. Klagenfurt II 9 4 05 21:20 13 7. Wipptal Broncos 6 4 02 21:17 12 8. HC Meran 6 4 02 18:16 12 9. Salzburg II 9 4 05 29:27 11 10. Kitzbühel 6 3 03 16:17 9 11. SG Cortina 7 3 04 16:16 9 12. Bregenzerwald 4 2 02 13:14 6 13. Linz II 5 2 03 13:20 6 14. HC Gherdeina 7 2 05 16:30 6 15. Feldkirch 6 1 05 7:19 3 16. HC Fassa 7 1 06 21:30 3 17. Vienna Capitals II 6 0 06 11:38 0 Salzburg II – Linz II • • ••••••••••••••• 19.15 Uhr SR: Hlavaty, Lehner (Matthey, Weiss) Wien II – Klagenfurt II • • •••••••••• 19.25 Uhr SR: Orel, Widmann (Schonaklener, Voican) Kitzbühel – Lustenau• • ••••••••••• 19.30 Uhr SR: Ruetz, Schauer (Kainberger, Wimmler) Rittner Buam – Zell am See ••••20.00 Uhr SR: Pinié, Stefenelli (Bedana, De Zordo) Meran – Cortina• • ••••••••••••••••••• 20.30 Uhr SR: Benvegnú, Egger (Cristeli, Fleischmann) Asiago – HC Gherdëina • • ••••••• 20.30 Uhr SR: Giacomozzi, Moschen (Mantovani, Piras) © ALPSHL: HEUTE Von der KHL direkt in die AlpsHL HC MERAN: Der Neuling verpflichtet den 35-jährigen Russen Gennadi Stoljarow MERAN (kp). Der HCMeran Pircher hat einen dicken Fisch an Land gezogen. Der Liga-Neuling sicherte sich die Dienste von Gennadi Stoljarow, der direkt von der russischen KHL in die AlpsHL wechselt. Der 35-jährige Russe hat in den letzten 13 Jahren durchwegs in der Kontinentalen Hockey League (KHL) gespielt und es dabei für Dynamo Moskau, Barys Astana, MWD Balaschicha, Severstal Cherepovets, Torpedo Nizhny Novgorod, ZSKA Moskau, Neftekhimik Nizhnekamsk, Vityaz Podolsk, Spartak Moskau und Dinamo Riga auf 569 Spiele und 176 Skorerpunkte (67 Tore) gebracht. Neftekhimik Nizhnekamsk und Torpedo Nizhny Novgorod führte der sehr mannschaftsdienliche Stürmer, der sowohl auf dem Flügel als auch auf der Center-Position eingesetzt werden kann, als Kapitän aufs Eis. Bei Vityaz Podolsk war in der Saison 2018/19 der frühere Meraner Verteidiger Wjatscheslaw Uwajew als Assistenztrainer tätig und hat dem HCM einige Infos über den neuen Spieler weitergegeben. In der vergangenen Saison war Mathew Maione, der jetzt für den HCB Südtirol verteidigt, übrigens Stoljarows Teamkollege bei Dinamo Riga. Der groß gewachsene Angreifer (91 Kilogramm sind auf 1,93 Meter verteilt) kommt erstmals überhaupt nach Mitteleuropa. Ausschlaggebend dafür ist seine Mutter, die in Mailand lebt. Wie aus Russland zu erfahren war, ist Stoljarow für die KHL zu alt und hat dort kein Angebot mehr bekommen. Er gilt aber als guter Spieler, der seine Stärken im Backcheck-Bereich hat. Stoljarow hat durchaus das Zeug zum Superstar in der AlpsHL. Das weiß auch Merans sportlicher Leiter Stefan Kobler: „Wir erwarten uns sehr viel von Gennadi. Er kann der beste Spieler der gesamten Liga werden. Er muss sich natürlich erst der neuen Umgebung und Liga anpassen, weshalb wir ihm die nötige Zeit gebenwerden. Gennadi, der nicht des Geldes wegen zu uns kommt, ist nicht mehr der jüngste, aber ein echter Leader. Schließlich war er für 2 Jahre Kapitän und wird unseren jungen Spielern bestimmt weiterhelfen. Meran hat in Vergangenheit gute Erfahrungen mit Russen gemacht: Man denke an Uwajew oder Wladimir Jeremin und vor allem an Dimitri Gogolew oder Michail Wolkow.“ Stoljarow erhält morgen sein Arbeitsvisum und wird am Wochenende in Mailand landen, ehe er in Meran eintreffen wird. Weil der Russe für 10 Tage in Quarantäne muss, wird der Moskowiter voraussichtlich am 21. Oktober im Heimspiel gegen den HC Gherdëina sein Debüt imMeraner Trikot feiern. © Alle Rechte vorbehalten „Wir haben ein charakterstarkes Team“ EISHOCKEY: Der 39-jährige Verteidiger Christian Borgatello ist über den guten Saisonstart des HCMeran selbst überrascht – „Ich hätte mir mehr Zuschauer erwartet“ MERAN. Der HC Meran Pircher ist ausgezeichnet in die Saison der Alps Hockey League (AlpsHL) gestartet. Der Neuling gewann 4 der bisherigen 6 Spiele und liegt auf Play-off-Kurs. Nach 4 Spielen führt der HCM sogar die Tabelle der IHL Serie A an. Was die Gründe für den Höhenflug der „Adler“ sind, erklärt der 39-jährige Verteidiger Christian Borgatello im nachfolgenden Interview. „Dolomiten“: Der HC Meran ist ausgezeichnet in die Saison gestartet. Hand aufs Herz: Hätten Sie sich das erwartet? Christian Borgatello: Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir das nicht erwartet und bin selbst überrascht. Dabei habe ich bereits in der Vorbereitung und in den Testspielen eine große Euphorie gespürt und gemerkt, dass die Mischung zwischen Jung und Alt passt. „D“: In den ersten 6 Spielen ist besonders aufgefallen, dass die älteren Spieler des HCM wie Frederic Cloutier (40 Jahre), Luca Ansoldi oder auch Sie (beide 39) noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehören. Wie hart war das Training im heurigen Sommer? Borgatello: Frederic ist durch und durch Profi und ist seit Jahren sehr fleißig. Er kann mit 50 Jahren bestimmt auch noch spielen. Luca und ich haben im Sommer hart gearbeitet. Dabei war es nicht immer einfach, Beruf und Eishockey unter einen Hut zu bringen: Luca hat das Schwimmbad geführt und bei mir war in der Bar auch einiges los. Wir haben mehr trainiert als zuletzt. Noch will ich nicht an das Karriereende denken. Solange der Körper mitspielt und die Familie und der Beruf mit dem Eishockey vereinbar sind, werde ich spielen. Ich setze mir jedenfalls kein Limit. „D“: Sie haben bereits 3 Saisonen in der AlpsHL bestritten, ehe Sie im Sommer 2019 zu Ihrem Heimatverein nach Meran zurückgekehrt sind und mit diesem 2 Jahre lang in der Italian Hockey League gespielt haben. Wie groß ist der Unterschied zwischen AlpsHL und IHL? Borgatello: Das Niveau und die Geschwindigkeit sind in der AlpsHL höher als in der IHL. In der AlpsHL gibt es pro Team in der Regel 3 Linien, die für Gefahr sorgen. In der AlpsHL ist jeder Wechsel wichtig und die kleinsten Aussetzer werden bestraft. Man darf keinen Gegner unterschätzen. Nach den 2 guten Spielen zum Saisonauftakt gegen Jesenice und die Rittner Buam haben wir Linz II auf die leichte Schulter genommen und wurden bei der 3:4-Niederlage prompt bestraft. „D“: Was ist das Erfolgsrezept der Meraner Mannschaft? Borgatello: Wir lagen bisher oft in Rückstand, haben trotzdem den Kopf nie hängen lassen und im Schlussdrittel das eine oder andere Spiel noch gedreht. Das beweist, dass wir ein charakterstarkes Team haben. Das wird aber nicht immer so sein. Schließlich stand auch das nötige Glück auf unserer Seite. Wir verfügen in jedem Fall über genügend Kraft und Kondition und haben bewiesen, dass man mit großem Kampfgeist viel erreichen kann. „D“: Wie groß ist der Anteil von Trainer Kim Collins am Erfolg des HC Meran? Borgatello: Sehr groß. Kim hat uns gut auf die Saison und die einzelnen Spiele vorbereitet. Er verfügt über sehr viel Erfahrung und hat das Spielsystem nicht völlig auf den Kopf gestellt. Er hat uns seine Spielweise Schritt für Schritt näher gebracht. In der Regel lässt er mit 4 Linien spielen und setzt auch auf die jungen Spieler. Er kennt die Liga und weil er schon in Südtirol gearbeitet hat, weiß er, dass auch Amateure am Werk sind, die einem Beruf nachgehen. „D“: Der HCM führt derzeit die Tabelle der IHL Serie A an. Das heutige Spiel gegen Cortina zählt erneut doppelt. Wie schätzen Sie die Chancen ein? Borgatello: Für uns ist jeder Gegner stark. Wir müssen in jedem Spiel voll konzentriert sein und 100 Prozent geben. Cortina ist ein sehr unangenehmer Gegner mit einigen starken Spielern. „D“: Mit Gennadi Stoljarow hat Meran einen vermeintlichen Superstar verpflichtet. Wie sehr wird der Russe dem HCM weiterhelfen? Borgatello: Ich habe ihn noch nie spielen sehen. Ich bin aber überzeugt, dass er uns bestimmt weiterhelfen kann. Er ist sehr erfahren und erinnert mich ein bisschen an den Letten Janis Sprukts, mit dem ich bei Ritten in der Saison 2016/17 die AlpsHL gewonnen habe. Dieser war damals sehr mannschaftsdienlich. „D“: Was kann der HC Meran in diesemWinter noch erreichen? Borgatello: Wir werden unser Bestes geben und versuchen, in der AlpsHL so lange wie möglich im Rennen umdie Play-off-Teilnahme zu sein. In der IHL Serie A wäre es ein Traum, das „Final 4“ zu erreichen. Sollte uns das gelingen, wäre es ein Riesenerfolg. „D“: Welche Mannschaft hat bisher den stärksten Eindruck hinterlassen? Borgatello: Jesenice und die Rittner Buam waren bisher unsere stärksten Gegner. Von den Ergebnissen her haben aber auch Asiago und Lustenau überzeugt. „D“: Zu den bisherigen 3 Heimspielen des HCM kamen im Schnitt 276 Zuschauer in die Meranarena. Hätten Sie sich mehr Fans erwartet? Borgatello: In jedem Fall. Vor allem nach unserem guten Saisonstart. Ich habe das Gefühl, dass die Stadt noch nicht mitbekommen hat, dass wir nicht mehr in der IHL, sondern in der AlpsHL spielen. Das niedrige Zuschauerinteresse hängt vielleicht auch mit dem Coronavirus zusammen: Einige Fans sind nach wie vor verunsichert oder haben noch keinen Green Pass. Interview: Kurt Platter © Alle Rechte vorbehalten ZumAuftakt wartet heute Spanien OLYMPIA-QUALI:Italiens Frauen-Nationalmannschaft will denHeimvorteil nutzen TORRE PELLICE (kp). Heute beginnt in Torre Pellice für die Frauen-Nationalmannschaft von Italien das Vor-Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Peking. Zum Auftakt treffen die „Azzurre“, die in der Weltrangliste auf Platz 16 liegen, um 20.15 Uhr auf Spanien (Weltrangliste: 25). Nach dem spielfreien Freitag wartet am Samstag Chinesisch Taipeh (30) und zum Abschluss am Sonntag Kasachstan (21) auf das Team von Trainer Max Fedrizzi, dem Stefano Daprá und Martin Pavlu als Assistenten zur Seite stehen. Nur der Sieger dieses Vierer-Turniers erreicht die letzte und alles entscheidende Qualifikationsrunde (11. bis 14. November). Fedrizzi steht eine sehr junge Mannschaft (Durchschnittsalter: 22 Jahre) zur Verfügung: Tor: Elisa Biondi (Ambri Piotta), Martina Fedel (Brinkens/SWE), Ilaria Girardi (Lakers Neumarkt); Abwehr: Valentina Bettarini, Mara Da Rech, Laura Lobis, Franziska Stocker, Amie Varano (alle EVB Eagles Bozen), Nadia Mattivi (Boston University/NCAA), Greta Niccolai (Lugano); Angriff: Aurora Abatangelo (Lugano), Eleonora Bonafini, Anna Callovini, Chelsea Furlani, Samantha Gius, Sara Kaneppele (Eagles Bolzano), Mia Campo Bagatin, Anna Caumo (beide AHC Toblach), Marta Mazzocchi (Girls Project Aosta), Rebecca Roccella (Ambri Piotta), Carola Saletta (Lausanne). © Alle Rechte vorbehalten Verfolgerduell imMittelpunkt ALPSHL: Rittner Buam empfangen heute Zell amSee BOZEN (kp). In der AlpsHL steht heute das Verfolgerduell zwischen den Rittner Buam und Zell am See im Mittelpunkt. Zudem kommt es in Meran und Asiago zu 2 richtungsweisenden Spielen im Hinblick auf die IHL Serie A. Nach 9 Tagen greifen die Rittner Buam wieder ins Geschehen ein. Mit Zell am See kommt heute ein unangenehmer Gegner nach Klobenstein. Der LigaRückkehrer hinkt in den direkten Duellen mit den Buam aber hinterher (2:6-Siege). Rittens Trainer Santeri Heiskanen muss ohne Manuel Öhler auskommen. Für den HC Meran Pircher geht es im Heimspiel gegen Cortina um wichtige Punkte in der AlpsHL, aber auch in der IHL Serie A, wo er die Tabelle anführt. HCM-Trainer Kim Collins muss den verletzten Manuel Lo Presti vorgeben, der für rund einen Monat pausieren muss. Der HC Gherdëina valgardena.it ist dagegen in Asiago gefordert. Bei den Hausherren werden Enrico Miglioranzi, Simone Olivero und Marco Rosa fehlen. Die Ladiner, die in der Bilanz gegen den Italienmeister den Kürzeren ziehen (3:14-Siege) werden ohne Fabian Kasslatter anreisen. Zudem stand gestern hinter Maks Selan, Julian Senoner und Samuel Moroder ein Fragezeichen. ©Alle Rechte vorbehalten 34 Sport Donnerstag, 7. Oktober 2021 - Hat in den vergangenen 13 Jahren durchwegs in der KHL gespielt: Merans Neuzugang Gennadi Stoljarow. www.puckfans.at/Andreas Robanser Christian Borgatello und der HC Meran zählten im bisherigen Saisonverlauf der AlpsHL zu den größten Überraschungen. Fotos: Max Pattis (4) „In der AlpsHL ist jeder Wechsel wichtig und die kleinsten Aussetzer werden bestraft.“ Christian Borgatello Ivo Prast (Rittner Buam)

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