- Dienstag, 17. Februar 2026 Sport 31 Radsport: Nachwuchs-Profi (18) tödlich verunglückt Der italienische Nachwuchs-Radprofi Francesco Mazzoleni ist bei einem Trainingsunfall in der Nähe von Bergamo ums Leben gekommen. Nach Angaben seines Teams wurde der 18-Jährige bei einem Unfall in der Nähe von Bergamo angefahren und dabei tödlich verletzt. „Es ist ein sehr trauriger Sonntag für uns. Unser Francesco Mazzoleni verlässt uns viel zu früh. Du bist und bleibst einer von uns“, teilte sein Team auf der Plattform Instagram mit. © ITF-Tour: Mair ist die Nummer 3 Beim 15.000-Dollar-Turnier in dieser Woche in Manacor auf Mallorca ist Laura Mair (WTA 554) an Nummer drei gesetzt. Auftaktgegnerin ist die spanische Wild-Card-Spielerin Maria Garcia Cid (WTA 938). Im Doppel ist Mair mit Trainingspartnerin Lisa Peer gemeldet. © Jannik Sinner hat alles unter Kontrolle TENNIS: Überzeugender 6:1, 6:4-Auftaktsieg in Doha gegen Tomas Machac – Am Mittwoch im Achtelfinale gegen Alexei Popyrin DOHA(sp). Der 225. Sieg auf Hartplatz seit 2020 hat Jannik Sinner ins Achtelfinale beim ATP-500-Turnier in Doha gebracht. Beim 6:1, 6:4 gegen Tomas Machac aus Tschechien (ATP 31) sprühte der Pusterer am Montag in Runde eins vor Spielfreude und hatte so gut wie keine Probleme. Sinner gab bei seinen Aufschlägen in der 1:10 Stunden langen Partie nur sechs Punkte ab. Machac kam nicht einmal in die Nähe eines Breaks. Der Weltranglistenzweite schlug 14 Winner und machte nur neun leichte Fehler, dafür 85,5 Prozent der Punkte beim Aufschlag. Höchstens die Ausbeute bei den Breakbällen (drei von elf) ist verbesserungswürdig. Freundin Laila Hasanovic freute sich trotzdem in der Box neben Coach Simone Vagnozzi, Konditionstrainer Umberto Ferrara und Physio Alejandro Resnicoff. Sinner feierte den 32. Auftaktsieg in Serie bei einem Turnier seit der Niederlage in Cincinnati 2023 an seinem 22. Geburtstag gegen Dusan Lajovic. Seine Bilanz gegen Spieler außerhalb der Top 20 seit den US Open 2023 schraubte er auf 68:1. Der Sextner startete im ersten Match seit der Halbfinal-Niederlage gegen Novak Djokovic am 30. Jänner in Melbourne voll fokussiert. Mit dem ersten Ass ging er 1:0 in Führung, dann holte er sich als Rückschläger sofort drei Breakbälle in Serie. Erst den vierten verwertete er zum 2:0, weil der Tscheche einen Doppelfehler machte. Auch zum 3:0 kam ein Ass nach zwölf Minuten. Sinner blieb beim Service unantastbar, holte sich ein zweites Break zum 5:1 nach dem schon dritten Doppelfehler von Machac und hatte nach 26 Minuten den ersten Satz in der Tasche. Seinem Gegenüber bis dahin nur elf Punkte (drei beim Service) überlassen. Machac versuchte im zweiten Satz, zumindest bei seinen Aufschlägen ebenbürtig zu sein. Das gelang ihm auch, weil er viel riskierte und ihm schöne Punkte gelangen. Die Nummer 31 der Welt ging 1:0 und 2:1 in Front. Aber dann holte sich Sinner nach einem 30:0 für Machac mit vier Punkten hintereinander das nächste Break zum 3:2. 44 Minuten waren gespielt, die Vorentscheidung gefallen. Auch wenn es windiger wurde, hatte der Weltranglistenzweite alles unter Kontrolle. Machac wehrte einen Ball zum 2:5Break ab und kam auf 3:4 heran. Bei 5:3 machte Sinner als Rückschläger ein 40:0 wett, hatte drei Matchbälle. Alle wehrte Machac sie mit dem Mute der Verzweiflung ab und kam noch einmal heran. Aber der fünfte Matchball war dann der richtige. Sinner servierte das siebte Ass und stand nach dem 6:4 in 70 Minuten im Achtelfinale. Gegen Australier steht's 1:1 Dort geht es am Mittwoch zum dritten Mal gegen den Australier Alexei Popyrin, aktuell die Nummer 53 der Welt. Poyprin hat das erste Duell 2021 in Madrid auf Sand gegen einen von der Pollenallergie geschwächten Sinner 7:6, 6:2 gewonnen. Bei den US Open im letzten Jahr revanchierte sich der Pusterer und ließ seinem Gegner in der zweiten Runde nur sieben Games (6:3, 6:2, 6:2). Popyrin hat gestern WildCard-Spieler Mubarak Shannan Zayid aus Katar (kein ATPPunkt) mit 6:0, 6:2 abgefertigt. Es war sein erster Tour-Sieg in diesem Jahr nach zuvor fünf Niederlagen. © Alle Rechte vorbehalten Ohne Meran: AlpsHL 2026/27 mit 12 Vereinen EISHOCKEY: Anmeldefrist ist verstrichen BOZEN (d). Ohne den HC Meran Pircher geht die Saison 2026/27 in der Alps Hockey League über die Bühne. Bis zum Meldeschluss am vergangenen Freitag haben zwölf Vereine ihre Teilnahme für die nächste Saison bestätigt, der HC Meran teilte der Ligaorganisation fristgerecht mit, an der kommenden Spielzeit nicht teilzunehmen. Die Alps Hockey League befindet sich derzeit mitten in der Zwischenrunde (heute sind fünf Spiele), mit dem Start der Playoffs bereits in Sichtweite. Im Hintergrund laufen jedoch schon die Vorbereitungen für die kommende Saison der multinationalen Eishockey-Liga. Nun steht fest: Zwölf Teams werden an der elften Meisterschaft teilnehmen. Die laufende Kampagne sorgt für jede Menge Spannung und stimmt gleichzeitig positiv für die Zukunft. Bis zuletzt war offen, wer sich den ersten Platz im Grunddurchgang und den wichtigen fünften Platz sichern würde. Am Ende lagen die Teams auf den Rängen fünf bis acht nur durch drei Punkte getrennt. Die Zahlen unterstreichen die hohe Leistungsdichte: 104 der bisherigen 246 Partien wurden nur mit einem Tor Differenz entschieden. Das bedeutet, dass in 42 Prozent aller Spiele Spannung bis zur letzten Sekunde garantiert war. In 57 Partien fiel die Entscheidung erst in der Overtime oder im Shootout. Auch bei den Fans kommt die Liga hervorragend an: Das bislang meistbesuchte Spiel der Saison war Asiago gegen Gherdeina valgardena.it vor 3.000 Zuschauern. In 18 Partien waren mehr als 2.000 Fans in den Arenen, in 62 Begegnungen wurde die 1.000-Zuschauer-Marke überschritten. Mit durchschnittlich 2.261 Fans pro Partie verzeichnen die Zeller Eisbären den höchsten Zuschauerschnitt, gefolgt von Asiago (1.628) und Sisak (1.523). Insgesamt besuchten bereits fast 200.000 Fans die bisherigen Spiele. Zwölf Vereine wollen den erfolgreich eingeschlagenen Weg auch in der Saison 2026/27 fortsetzen. Für Nicolas Stockhammer, Chairman des Board of Governors der AHL, ist die aktuelle Entwicklung in Sachen Spannung und Fanzulaufs ein positives Signal nach außen: „Die hohe Leistungsdichte und die Begeisterung der Fans zeigen, dass die Alps Hockey League eine bedeutende Liga für die teilnehmenden Nationen ist. Wir freuen uns sehr, dass zwölf Teams für die kommende Saison genannt haben. Die Liga-Organisation wird nun in Abstimmung mit dem Board of Governors mit der Detailplanung für die elfte Saison starten. Es gilt, die Alps Hockey League gemeinsam mit den Vereinen in einem dynamischen Umfeld stetig weiterzuentwickeln.“ © Alle Rechte vorbehalten ZWISCHENRUNDE: MASTER ROUND Sisak – Zell am See • • •••••••••••••• 19.30Uhr Wipptal Broncos – Asiago•••••20.00Uhr QUALIFICATION ROUND A Cortina – Meran• • •••••••••••••••••• 20.30Uhr QUALIFICATION ROUND B Jesenice – Rittner Buam• • •••••• 19.00Uhr Bregenzerwald – Gherdëina • 19.30Uhr ALPSHL: HEUTE Das Sarntal als nordisches Tal LANGLAUF: Raiffeisen Südtirol Cup und Alperia-Rennen in Pens werden zum Skilanglauf-Festival PENS IM SARNTAL(am).Das Sarntal war am vergangenen Wochenende die Südtiroler Hochburg des nordischen Sports. Über 200 Skilangläufer aller Altersklassen waren bei der Raiffeisen-Südtirol-Cup-Etappe, die gleichzeitig als Alperia-Rennen gewertet wurde, am Start. Zur Erinnerung: Der sogenannte Alperia-Cup soll die vielfältigsten Vereine belohnen. Einzelne Etappen aus den Rennserien Biathlon, Langlauf, Rodeln, Snowboard und Ski Alpin werden dabei gewertet. Gelaufen wurde auf den Loipen in Pens im Sarntal im freien Stil über verschiedene Distanzen, den Altersklassen entsprechend. Die Starts erfolgten als Einzelstarts, der SV Sarntal sorgte für eine gelungene Veranstaltung. Der Südtirol Cup geht am Samstag, 28. Februar im Gsieser Tal weiter: Dann findet im Rahmen des Gsieser Tal Laufs der traditionelle „Mini Gsieser“ statt, der auch heuer zur beliebten Südtiroler Rennserie zählt. Das Finale des Südtirol Cups wird in Sulden ausgetragen (21. und 22. März). Die Ergebnisse im Überblick, U8, Mädchen: 1. Ilaria Rainer (SV Antholz); 2. Ida Bodner (LV Kronspur); 3. Heidi Weissensteiner (SV Deutschnofen). Buben: 1. Willi Weissensteiner (SV Deutschnofen); 2. Lukas Lanbacher (SV Latsch); 3. Anton Hell (SC Toblach). U10, Mädchen: 1. Rosa Hell (SC Toblach); 2. Emma Feichter (LV Kronspur); 3. Emma Kostner (SC Toblach). Buben: 1. Leo Weissensteiner (SV Deutschnofen); 2. Clemens Hell (SV Latsch); 3. Elias Hofer (SC Gröden). U12, Mädchen: 1. Elena Kostner; 2. Katharina Senoner (beide SC Gröden); 3. Thea Moser (SC Sarntal). Burschen: 1. Damian Gruber (SC Sarntal); 2. Aaron Gufler (SC Passeier); 3. Damian Rainer (SV Ridnaun). U14, Mädchen: 1. Anna Profanter (SC Seiser Alm); 2. Lia Rainer; 3. Clara Volgger (beide SV Ridnaun). Burschen: 1. Lorenz Larcher (LV Kronspur); 2. Janik Niederholzer (SC Sesvenna); 3. Noe Moser (SC Sarntal). U16, Mädchen: 1. Jana Gufler (LV Kronspur); 2. Magda Moser (SC Sarntal); 3. Anne Kuppelwieser (SV Prad). Burschen: 1. Paolo Pietroboni (SC Sesvenna); 2. Tobias Schwingshackl (5V Loipe); 3. Matthaeus Schwitzer (SV Ridnaun). U18, Mädchen: 1. Sara Eisath (SV Ridnaun); 2. Anna Sagmeister (SC Sesvenna); 3. Regina Gartner (LV Kronspur). Burschen: 1. Noah Heinrich Senoner; 2. Rene Tirler (beide SC Gröden); 3. Johannes Mair (SC Toblach). Juniorinnen(U20): 1. Marta Bellotti; 2. Annika Hofmann (5V Loipe). Junioren: 1. Luca Pietroboni; 2. Aaron Galiani (SC Gröden); 3. Lukas Schwingshackl (5V Loipe). Damen: 1. Elisa Negrini (SC Sesvenna); 2. Agnes Tschurtschenthaler; 3. Stephanie Winkler (beide SC Toblach). Herren: 1. Felix Pider (Sand in Taufers); 2. Patrik Nones; 3. Samuel Ploner (beide SC Gröden). Master A: 1. Julian Brunner (Niederdorf). Master B: 1. Christian Moser (SC Sarntal). © DOHA (sp). Nach jedem Sieg muss Jannik Sinner schonauf dem Center Court ein Interview geben. Gestern hat ihn keine Tennis-Legende, sondern ein ehemaliger Fußballstar interviewt. Zum ehemaligen englischen Nationalspieler Rio Ferdinand(rechts/ 47, 81 Länderspiele) sagte er: „Heute war es schwieriger als gestern. Aber man muss sich an jede Situation und Bedingung anpassen.“ Gemeint war der Wind, der am Persischen Golf gestern wehte. Auf der Tribüne sass gestern übrigens auch Italiens ehemaliger Nationalspieler Marco Verratti. Zu Gegner Tomas Machac sagt Sinner: „Wir haben schon ein paar Mal gegeneinander gespielt, da wusste ich, was mich erwartet. Ich habe mich heute auf dem Platz gut gefühlt. Körperlich fühle ich mich gut. Jetzt wird jedes Match schwieriger werden, ich hoffe, dass ich für das nächste bereit sein werde. Das Match gegen Alexei Popyrin wird ein echter Test für mich.“ © „Heute habe ich mich gut gefühlt“ Jannik Sinner hat die erste Runde in Doha ohne Probleme überstanden. APA/afp/KARIM JAAFAR Das Podest der U16-Mädchen mit Magda Moser, Jana Gufler und Anne Kuppelwieser (von links). Das U14-Podium mit Janik Niederholzer, Lorenz Larcher und Noe Moser (von links). BILDER auf abo.dolomiten.it
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