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Zum zweiten Mal nach der allerersten Austragung der Champions Hockey League (CHL) 2024/15 stehen sich heute ab 19 Uhr im Göteborger „Scandinavium“ Frölunda Göteborg und Lulea im CHL-Finale gegenüber. 2015 triumphierte Lulea. Fröunda hat seit dem Finaleinzug neun von elf Spielen in der heimischen SHL und auch die Tabellenführung verloren. Lulea hat indes sechs von zehn Partien gewonnen. © Als erster Verteidiger wurdeT.J. Brennan(im Bild) von Olimpija Laibach von Fachjournalisten zum wertvollsten Spieler (MVP) des Grunddurchgangs in der ICE Hockey League (ICEHL) gewählt. Der US-Amerikaner setzte sich mit 31 Punkten vor Mathias From (Klagenfurt, 26 Punkte) und Nicolai Meyer (Laibach, 24) durch. © „Jeder bekam den Platz im Team geschenkt“ EISHOCKEY:Kapitän Tobias Brighenti blickt auf die Saison des HC Unterland Cavaliers zurück – „Um nächstes Jahr konkurrenzfähig zu sein, müssen sich einige Dinge ändern“ VONKURT PLATTER . . ................................................. NEUMARKT. Am Donnerstagabend ist die Saison für den HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna in der Alps Hockey League (AlpsHL) vorzeitig zu Ende gegangen. Während fünf Mannschaften bereits im Viertelfinale stehen und heute das Pre-Play-off beginnt, haben sich die Unterlandler ebenso wie Jesenice in den Urlaub verabschiedet. Kapitän Tobias Brighenti und Co. haben den Großteil der Saison im Tabellenkeller verbracht und nach einer überzeugenden Zwischenrunde nur knapp das Pre-Play-off verpasst. Mit der Tageszeitung „Dolomiten“ sprach Tobias Brighenti über…: …die Enttäuschung nach dem vorzeitigen Saisonende: „Als am vergangenen Donnerstag im Heimspiel gegen Meran die Schlusssirene ertönt und das Saisonende besiegelt war, war die Enttäuschung sehr groß. Für uns war es eine schwierige Saison. Wir waren von Beginn an am Tabellenende.“ …die Zwischenrunde: „Wir haben schon früh gewusst, dass wir ohne Bonuspunkte in die Zwischenrunde starten würden. Wir haben uns deshalb seit Wochen auf die Qualification Round konzentriert und versucht unser Spiel zu verbessern. Das ist uns gelungen. Am Ende hat uns das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Wenn man aber den ganzen Saisonverlauf anschaut, dann haben wir uns das Glück nicht verdient.“ …die Gründe für das frühe Scheitern: „Die Gründe waren vielfältig. Wir hatten von Beginn an einen schweren Stand. Nachdem der alte Vorstand im Jänner 2025 den Rückzug aus der AlpsHL verkündet hatte, wurde eine neue Vereinsspitze gegründet. Diese hat sich im letzten Moment doch noch in die grenzüberschreitende Meisterschaft eingeschrieben. An dieser Stelle muss ich dem Vorstand um Präsident Karl Pichler ein großes Lob aussprechen, dass er die Existenz der Cavaliers gesichert hat und wir doch noch an der AlpsHL teilnehmen konnten. Leider waren die finanziellen Mittel nicht vorhanden, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Das Team wurde noch einmal verjüngt und es gab zu wenig erfahrene Spieler. Und auch die vielen Verletzungen waren ein Grund für das schlechte Abschneiden. Mit Laurin Foppa, Davide Girardi, Alessio Guerra und Gabriel Zerbetto mussten gleich vier Spieler vorzeitig die Saison beenden. Die Spielerdecke war von Beginn an sehr dünn. Zudem hat die Qualität gefehlt.“ …die vier Ausländer Artur Seniut, Viktor Eriksson, Erik und Marek Potsinok: „Wir hatten seit jeher junge Ausländer. So auch in dieser Saison. Der finanzielle Rahmen ließ wenig Spielraum zu. Wir wussten, dass die vier Gastarbeiter ein Risiko sein können und nicht die Topskorer der Liga sein werden. Sie haben ihre Arbeit aber gemacht, haben ihren Beitrag geleistet und waren eine Verstärkung. Für die meisten von ihnen war es die erste Profi-Station in ihrer noch jungen Karriere. Das Preis-Leistungs-Verhältnis hat in jedem Fall gepasst. Unsere vier Legionäre haben zusammen wahrscheinlich gleich viel gekostet wie ein einziger Ausländer bei der Konkurrenz.“ …die vielen jungen Spieler bei den Cavaliers: „Dank der ausgezeichneten Arbeit der Juniorteams Neumarkt Auer haben wir unzählige Talente im Team. Das ist ein Glücksfall. Damit sich ein junger Spieler aber gut entwickeln kann, benötigt er erfahrene Spieler an seiner Seite, von denen er etwas lernen kann. Was noch negativ hinzu kam: Es gab keinen Konkurrenzkampf. Niemand musste um den Platz im Team kämpfen, sondern jeder bekam diesen angesichts der mangelnden Kadertiefe geschenkt. Und noch etwas: Wenn man die gesamte Saison im Tabellenkeller verbringt und die guten Ergebnisse fehlen, dann ist das für die jungen Spieler nicht förderlich, sondern wirkt sich frustrierend aus und nimmt ihnen die Freude am Spiel.“ …den Trainer Juhani Matikainen: „Der Finne hat irgendwie nicht zum Verein und zur Mannschaft gepasst. Es ist ihm nicht gelungen, seine Eishockey-Philosophie auf uns Spieler zu übertragen und dem Team eine Identität zu verleihen. Jeder von uns agierte planlos und machte sein eigenes Spiel, weshalb wir keine Mannschaft waren.“ …den Wechsel zu Tuomo Harjula: „Der Trainerwechsel war eine gute Entscheidung vonseiten des Vereins. Tuomo Harjula war angesichts der finanziellen Situation zwar eine Notlösung, aber die richtige Wahl. Er kennt das Ambiente und die Spieler wie kaum ein anderer, da er bereits seit mehr als zehn Jahren hier im Nachwuchsbereich arbeitet. Tuomo wusste auf Anhieb, wo er die Hebel ansetzen musste, obwohl es seine erste Station als Headcoach im Senior-Bereich war.“ …das Niveau in der AlpsHL:„Wie gut das Niveau wirklich ist, kann ich nicht genau einschätzen, da die Gegner zumeist eine Nummer zu groß für uns waren. Mit kommt vor, dass es eine Zwei-Klassengesellschaft gibt: Mindestens fünf Mannschaften sind stärker als derRest.“ …das bisherige Abschneiden der Südtiroler Mannschaften: „Stand heute haben nur die Wipptal Broncos das Play-off-Ticket fix in der Tasche. Das ist schon enttäuschend. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren haben die Südtiroler Teams bis jetzt sicher schwächer abgeschnitten. Ob die österreichischen Mannschaften im Vergleich zu den Südtiroler Vertretern aufgeholt haben, kann ich nicht beurteilen.“ …die Zukunft des HC Unterland Cavaliers: „Nach dem letzten Saisonspiel hat uns unser Präsident mitgeteilt, dass wir auch in der kommenden Saison in der AlpsHL spielen werden. Das ist schon einmal positiv. Um nächstes Jahr konkurrenzfähig zu sein, müssen sich aber einige Dinge ändern. In erster Linie müssen sich die Mentalität und die Einstellung einiger Spieler verbessern und professioneller werden. Zudem benötigt es einen gesunden Konkurrenzkampf und jeder Spieler muss sich den Platz im Kader erst verdienen.“ …eine mögliche Serie A anstelle der AlpsHL: „Kurzfristig gesehen ist die AlpsHL in meinen Augen die beste Lösung. Langfristig gesehen sollten sich die Vereine aber Gedanken machen, ob eine Serie A nicht doch vielleicht die bessere Lösung wäre, um den einheimischen Spielern noch mehr Raum zu geben. Dazu müssten die AlpsHLund IHL-Vereine einige Anpassungen vornehmen. Die AlpsHL ist mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden und hat den HC Fassa, vor einem Jahr kurzzeitig den HC Unterland Cavaliers und jetzt den HC Meran dazu veranlasst, sich aus der grenzüberschreitenden Liga zurückzuziehen.“ …den Wechsel von Tobias Brighenti zum HC Gherdëina: „Ich hatte bereits im vergangenen Frühjahr, als die Zukunft der Cavaliers ungewiss war, einen ersten Kontakt mit Gröden. Nach dem Saisonende mit dem HC Unterland wurde ich erneut von den Verantwortlichen des HCG kontaktiert. Zunächst dachte ich an einen Scherz, da ich nicht wusste, dass der Transfermarkt aufgrund der Olympischen Spiele um zwei Wochen verlängert wurde. Gröden hat zuletzt einen Aufwärtstrend erkennen lassen und gute Ergebnisse erzielt. Für mich war es eine einfache Entscheidung und ich habe sofort zugesagt, da ich die Chance bekommen habe, die Saison zu verlängern. Ich hoffe, dass diese noch lange andauern wird und wir ein Wörtchen mitreden können.“ © Alle Rechte vorbehalten ZWISCHENRUNDE: MASTER ROUND Sisak – Asiago• • •••••••••••••••••••••• 19.30Uhr SR: Bergant, Metzinger (Markizeti, Miklic) Zell am See – Salzburg II •••••••19.30Uhr SR: Orel, Unterweger (Wendner, Wucherer) PRE-PLAY-OFF („best of 3“): SPIEL 1 Meran – Bregenzerwald• • •••••• 20.00Uhr SR: Bulovec, Snoj (Fleischmann, Ilmer) Rittner Buam – Cortina • • ••••••• 20.00Uhr SR: Lazzeri, F. Rivis (Cristeli, Grisenti) HC Gherdëina – Kitzbühel ••••20.30Uhr SR: T. Holzer, Stefenelli (Cusin, Rinker) © ALPSHL: HEUTE „Piraten“ stehen unter Druck IHL:Eppan ist heute in Pergine zu Gast, Kaltern in Feltre BOZEN (kp). In der Italian Hockey League (IHL) steht heute Abend Spiel 2 der Viertelfinalserie („best of 5“) auf dem Programm. Der HC Eppan ANet steht in Pergine nach der 2:4Niederlage vom Samstag bereits unter Druck. Die „Piraten“ wollen die Serie ausgleichen und den Heimvorteil ins Überetsch zurückholen. Der SV Kaltern Rothoblaas kann nach dem 4:2Heimerfolg mit einem Sieg in Feltre dagegen bereits für die Vorentscheidung sorgen. © Alle Rechte vorbehalten Drei Angstgegner warten ALPSHL: Heute beginnt Pre-Play-off – Heimvorteil für Meran, Gröden und Ritten BOZEN (kp). In der Alps Hockey League (AlpsHL) haben sich fünf Mannschaften bereits für das Viertelfinale qualifiziert. In dieser Woche werden die letzten drei Play-off-Tickets vergeben. Im Pre-Play-off sind drei Südtiroler Teams vertreten, die in der „Bestof-3“-Serie allesamt Heimvorteil haben. Der HC Meran Pircher empfängt heute den EC Bregenzerwald und hat keine guten Erinnerungen an die Vorarlberger. Die Mannschaft von Trainer Christian Borgatello, der gestern um den Einsatz von Reid Stefanson bangte, hat alle drei Saisonduelle gegen die „Wälder“ verloren (2:5, 3:5 und 4:6). Dasselbe gilt für den HC Gherdëina valgardena.it. Kitzbühel ist neben Asiago die einzige Mannschaft, gegen die die Ladiner in diesem Winter nie gewonnen haben. Simon Pitschieler und Co. mussten sich gegen die Nordtiroler mit 2:6, 2:3 und 5:6 n.V. geschlagen geben. Grödens Trainer Marcel Skokan kann heute seine beste Mannschaft aufbieten und erhielt gestern noch Verstärkung durch Tobias Brighenti, der am vergangenen Donnerstag mit dem HC Unterland Cavaliers ausgeschieden ist. Die Rittner Buam SkyAlps bekommen es mit Cortina zu tun. Simon Kostner und Co. hatten in dieser Saison gegen den kommenden Gegner ebenfalls einen schweren Stand: Sie feierten nur einen Sieg (3:0) und mussten zwei Niederlagen (3:4 n.P. und 1:3) einstecken. In Klobenstein gibt es eine erfreuliche Nachricht, weil Michael Lang heute nach acht Monaten Verletzungspause sein Comeback feiert. Der 25-jährige Verteidiger hatte sich im Play-off der vergangenen Saison eine schwere Sehnenverletzung zugezogen, die eine Operation erforderte. Fehlen wird dagegen Kevin Fink, während hinter dem Einsatz von Brandon Alderson gestern ein Fragezeichen stand. © Alle Rechte vorbehalten Alps Hockey League Master Round 1. Zell am See 6 6 0 31:8 21 2. Salzburg II 5 3 2 11:12 13 3. HC Asiago 5 3 2 12:13 9 4. KHL Sisak 5 1 4 12:16 6 5. Wipptal Broncos 7 1 6 18:35 3 - Dienstag, 3. März 2026 Sport 33 VIERTELFINALE („best of 5“) – SPIEL 2 Feltre – Kaltern• • •••••••••••••••••••• 20.30Uhr SR: Da Pian, Scalzeri (Soia, Strazzabosco) – Stand in der Serie: 0:1 Pergine – Eppan• • ••••••••••••••••••• 20.30Uhr SR: Biacoli, Zatta (Dell'Amico, Plancher) – Stand in der Serie: 1:0 Alleghe – Varese • • •••••••••••••••••• 20.30Uhr SR: Soraperra, Tirelli (De Pol, Mair) – Stand in der Serie: 0:1 HC Fassa – Aosta • • ••••••••••••••••• 20.45Uhr SR: Cassol, Lottaroli(De Toni) – Stand in der Serie: 0:1 © IHL:HEUTE Der 29-jährige Verteidiger Tobias Brighenti wechselt nach dem vorzeitigen Saisonende des HC Unterland Cavaliers zum HC Gherdëina, für den er heute Abend sein Debüt feiern wird. Alle Fotos: Max Pattis Zwei Ausländer unter sich (von links): Eppans Kanadier Jagger Williamson und Pergines Finne Markus Korkiakoski. Der Rittner Verteidiger Michael Lang feiert nach achtmonatiger Verletzungspause sein Comeback. ghenti blickt auf die Saison des HC Unterland Cavaliers zurück – „Um nächstes Jahr konkurrenzfähig zu sein, müssen sich e ich dem Vorstand um Pränt Karl Pichler ein großes aussprechen, dass er die enz der Cavaliers gesichert und wir doch noch an der HL teilnehmen konnten. er waren die finanziellen l nicht vorhanden, um eine gkräftige Truppe auf die e zu stellen. Das Team wuroch einmal verjüngt und es zu wenig erfahrene Spieler. auch die vielen Verletzunwaren ein Grund für das chte Abschneiden. Mit n Foppa, Davide Girardi, io Guerra und Gabriel Zermussten gleich vier Spieler eitig die Saison beenden. Spielerdecke war von Bean sehr dünn. Zudem hat ualität gefehlt.“ vier Ausländer Artur SeniViktor Eriksson, Erik und k Potsinok: eher junge Ausländer. So in dieser Saison. Der finanRahmen ließ wenig Spielm zu. Wir wussten, dass die Gastarbeiter ein Risiko sein en und nicht die Topskorer Liga sein werden. Sie haben Arbeit aber gemacht, haben n Beitrag geleistet und waeine Verstärkung. Für die ten von ihnen war es die Profi-Station in ihrer noch en Karriere. Das Preis-Leiss-Verhältnis hat in jedem gepasst. Unsere vier Legiohaben zusammen wahrnlich gleich viel gekostet ein einziger Ausländer bei Konkurrenz.“ vielen jungen Spieler bei Cavaliers: neten Arbeit der Juniors Neumarkt Auer haben wir hlige Talente im Team. Das n Glücksfall. Damit sich ein er Spieler aber gut entwin kann, benötigt er erfahrepieler an seiner Seite, von n er etwas lernen kann. noch negativ hinzu Es gab keinen kurrenzkampf. mand musste den Platz im m kämpsondern Präside auch in in der Das ist nächste zusein Dinge müssen die Ein verbess werden nen kampf sichde dienen …eine leder A hen ist Augen fristig g Vereine chen, o vielleic wäre, Spieler ben. 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