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36Sport Samstag/Sonntag, 18./19. April 2026 - Zum bereits sechsten Mal gewannConnor McDavid(im Bild) die Art Ross Trophy für den besten Skorer der NHL. Der kanadische Superstar steuerte vier Assists zum 6:1-Sieg von Edmonton gegen Vancouver bei und beendete den Grunddurchgang mit 138 Punkten (48 Tore). Auf Platz zwei folgt Tampa Bays Nikita Kutscherow, der acht Punkte weniger anschrieb. Bester Torjäger der Liga ist Nathan MacKinnon von Colorado mit 53 Treffern. Beim abschließenden 6:1-Sieg von San José über Winnipeg sammelte Macklin Celebrini mit einem Tor und zwei Assists seine Zähler Nummer 113 bis 115. Damit übertraf der 19-jährige Youngster Joe Thorntons bisherigen Franchise-Rekord für die meisten Punkte in einer Saison um einen Zähler. © Augen sind auf Gap Pierji gerichtet GALOPPSPORT:Der Wallach aus dem Rennstall Aichner geht am Sonntag als Favorit in den Preis Sergio Giorgi MERAN (eob). Die Pferderennbahn Maia zeigt sich an diesem Rennsonntag als sportliche Zwischenstation Richtung Saisonhöhepunkte, bleibt dabei aber keineswegs ohne eigene Spannung. Den sportlichen Ton gibt das erste Cross-Country des Jahres vor, der mit 13.000 Euro dotierte Preis Sergio Giorgi. Ein kleines, aber ausgesuchtes Feld bringt dabei ein echtes „Who’s who“ der Disziplin an den Start. Mit dem Zehnjährigen Gap Pierji aus dem Stall Aichner steht ein international erprobter Akteur im Mittelpunkt, der unter Trainer Josef Vana jr. und Jockey Jan Kratochvil an Bord bereits in Breslau siegte, sich in Frankreich platzierte und in Pardubitz seine Klasse unter Beweis stellte. Stallgefährte Sopran Mistery betritt dagegen Neuland und versucht sich erstmals im Cross-Country. Für sportliche Reibung sorgt die Konkurrenz aus dem eigenen Umfeld. Younes im Training bei Zdenek Semenka reist mit der Empfehlung starker Endspurts aus der vergangenen Saison an und gilt als formstabiler Prüfstein. Sky Constellation wiederum hat bei seinem Cross-Debüt in Treviso bereits angedeutet, dass er sich in dieser Disziplin zu Hause fühlen könnte. Vesuvio dürfte es schwer haben, Khabib bleibt Außenseiter. Für zusätzliche Würze sorgt das Bumper-Rennen der Dreijährigen mit elf Startern. Das große Feld der unerfahrenen Akteure macht die Prüfung zu einem echten Lotteriespiel, in dem viele Wege zum Sieg führen können. Im Preis Ahrntal trifft das Aichner-Duo Night of Dreams und Sopran Meneghino auf den französischen Import Lotus Bleu, der erstmals in Meran antritt und noch eine Wundertüte bleibt. Im Hürdenrennen für ältere Pferde im Zeichen der Kellerei Meran zeichnet sich dagegen ein klareres Bild ab: Abanos, Siluto und Wishpet stechen als formstarke Akteure aus dem Feld hervor. Auch auf der Flachbahn ist das Starterfeld gut gefüllt und liefert einige interessante Duelle. Holy Day gegen Black Laser sowie Pandora's Cup gegen Free Solo und Black Watch, wobei Kleinigkeiten entscheiden dürften. Den traditionellen Auftakt liefern die Haflinger, die vor ihrer Sommerpause in zwei Wochen noch ein vorletztes Mal das Maiser Geläuf betreten. Rennbeginn ist um 14.30 Uhr. © Alle Rechte vorbehalten Der Traum vom Aufstieg ist geplatzt FRAUEN-WM: Italien unterliegt Gastgeber Ungarn mit 2:3 – Heute letztes Spiel gegen China BUDAPEST (kp). Für Italiens Frauen ist der Traum vom Aufstieg in die Top Division gestern geplatzt. Die „Azzurre“ mussten sich am vorletzten Spieltag der WM der I. Division Gruppe A in Budapest Gastgeber Ungarn mit 2:3 (1:0, 0:1, 1:2) geschlagen geben, rutschten in der Tabelle von Platz eins auf Rang vier und haben keine Chance mehr aufzusteigen. Zum Abschluss wartet heute um 12.30 Uhr China. Das Spiel begann für die Gäste aus Italien nach Wunsch. Die Italo-Amerikanerin Amie Varano, die in der Saison 2017/18 ihr Europa-Abenteuer in Budapest begonnen hatte, eröffnete vor knapp 1.500 Zuschauern nach Vorarbeit von Justine Reyes mit einem Diagonalschuss den Torreigen (3.50). Im Mitteldrittel nahmen die Gastgeberinnen das Zepter in die Hand und belagerten das von Gabriella Durante gehütete Gehäuse. Bei der ersten Überzahlsituation kam Ungarn zum Ausgleich. Nach einem Pfostenknaller staubte Reka Hiezl zum 1:1 ab (30.48). Im Schlussabschnitt dauerte es nicht lange, bis die Heimmannschaft in Führung ging. Kapitänin Lotti Odnoga gab Durante in Unterzahl zum zweiten Mal das Nachsehen (41.37). Genau zehn Minuten später erhöhte Regina Metzler auf 3:1, indem sie Durante tunnelte. 69 Sekunden später machte es die Bruneckerin Anna Caumo in Überzahl noch einmal spannend und verkürzte mit einem platzierten Schuss zum 2:3 (52.46). Die Schlussoffensive von Nadia Mattivi und Co. brachte auch mit einer zusätzlichen Feldspielerin nichts mehr ein. © Alle Rechte vorbehalten 1. Rennen Preis Teodoro Minissale (Bumper, 3.000 Meter) Anhaltspunkte liefern die Flachleistungen von Angera und Crypto Art. Aufgepasst auf Teleo. U.F.: Angera – Teleo – Crypto Art 2. Rennen Preis Sergio Giorgi (Cross-Country, 3.500 Meter) U.F.: Gap Pierji – Younes – Sky Constellation 2. Rennen Preis Pinot Bianco Riserva (Flachrennen, 2.200 Meter) Pandora’s Cup bringt viel Konstanz mit, trifft jedoch auf starken Free Solo und routinierten Black Watch. U.F.: Pandora’s Cup – Free Solo – Black Watch 3. Rennen Preis Kellerei Meran (Hürdenrennen, 3.000 Meter) Siluto überzeugte beim FrankreichDebüt. Er bekommt es aber mit Abanos, Wishpet und El Bulli zu tun. U.F.: Siluto – Abanos – El Bulli 4. Rennen Preis Spumante Sekt Brut (Flachrennen, 1.500 Meter) U.F.: Misstep – Black Laser – Black Jack Rumble 5. Rennen Preis Ahrntal (Steeple-Chase, 3.550 Meter) U.F.: Lotus Bleu – Sopran Meneghino – Night of Dreams Der Tipp des Tages Sieg: Gap Pierji (2. Rennen) Platz: Misstep (5. Rennen) Einlaufwette: Siluto – Abanos (4. Rennen) © DAS WETTBAROMETER FrauenWM I. Division - Gruppe A Frankreich–China 8:1 Ungarn–Italien 3:2 Slowakei–Norwegen 5:1 1. Slowakei 4 3 1 18:7 9 2. Frankreich 4 3 1 17:7 9 3.Ungarn 4 3 1 10:6 8 4. Italien 4 2 2 12:11 7 5. Norwegen 4 1 3 7:11 3 6.China 4 0 4 1:23 0 „Ich werde keinen Sekt mit ins Stadion bringen“ EISHOCKEY:Gröden-Trainer Marcel Skokan will noch nichts vom Meistertitel wissen – Heute Spiel vier gegen Meran WOLKENSTEIN. DerHC Gherdëina valgardena.it ist auf bestem Weg den Meistertitel in der Alps Hockey League (AlpsHL) zu gewinnen. Die Ladiner führen in der Finalserie („best of 7“) gegen den HC Meran mit 3:0 und können heute Abend vor den eigenen Fans alles klar machen. Großen Anteil am Grödner Erfolgslauf hat Trainer Marcel Skokan. Der 51-jährige Slowake, der bereits zwischen 2014 und 2017 als Jugendtrainer in Wolkenstein gearbeitet hat und 2016 mit der U18- und ein Jahr später mit der U19-Mannschaft des HCG den Italienmeistertitel gewonnen hat, hat Ende November beim damaligen Tabellenvorletzten die Nachfolge des glücklosen Teppo Kivelä angetreten. Im nachfolgenden Interview blickt Skokan, der auch in seiner Heimat und in Polen einen Jugend-Titel als Trainer gewonnen hat, auf die vergangenen Monate zurück, spricht über die Schlüsselmomente, den letzten Schritt und die Zukunft. „Dolomiten“: Ihre Mannschaft hat die ersten drei Finalspiele klar gewonnen. Sind Sie überrascht darüber? Marcel Skokan: Überrascht nicht unbedingt. Nach unseren starken Auftritten im Play-off war ich guter Dinge. Bei meinen Jungs war die Euphorie und der Glauben, etwas Großartiges zu erreichen, riesig. Uns war allen bewusst, dass Meran über viel Qualität und eine starke Mannschaft verfügt. Wir wussten aber auch, dass Meran nach den Strapazen im Halbfinale gegen Sisak im ersten Spiel müde sein würde und haben das mit einer extrem aggressiven und aktiven Spielweise ausgenutzt. Im zweiten Spiel lagen wir nach 40 Minuten nur 3:2 vorne, weshalb alles passieren hätte können. Das Ergebnis ist am Ende mit 6:3 zu hoch ausgefallen. Beim 6:2-Sieg am Donnerstag in Meran waren die vier Tore innerhalb von zwei Minuten zu Beginn des Mittelabschnitts ausschlaggebend. „D“: Wie erklären Sie sich diese Dominanz des HCG in den ersten drei Spielen? Skokan: Wir haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten enorm gesteigert. Wir waren bereits im Pre-Play-off gegen Kitzbühel und danach in den ersten beiden Play-off-Runden gegen Salzburg II und Zell am See krasser Außenseiter. Die Erfolge gegen die Top-Favoriten auf den Meistertitel haben uns viel Selbstvertrauen gegeben. Die Jungs wollten nach jedem Sieg mehr und haben sich in der vergangenen Woche förmlich in einen Rausch gespielt. „D“: Jetzt fehlt noch der letzte Schritt. Ist der vierte Sieg in einer „Best-of-7“-Serie wirklich immer der schwierigste? Skokan: In jedem Fall. Das ist nicht nur ein abgedroschener Satz, sondern es stimmt wirklich. Meran wird am Samstag bestimmt nicht nach Wolkenstein kommen und uns den Sieg widerstandslos überlassen. Wir dürfen uns auf keinen Fall Geschenke erwarten und müssen zu 100 Prozent bereit sein und uns an unser System und unseren Gameplan halten. Meran ist zwar angeschlagen, aber umso gefährlicher. „D“: Auf was wird es am Samstag ankommen? Skokan: Das wichtigste wird der Kopf sein. Wir müssen mental bereit sein. Und natürlich die Kleinigkeiten wie bisher richtig machen. Wir brauchen nichts zu ändern und denken nur von Wechsel zu Wechsel und von Drittel zu Drittel. „D“: Werden Sie auch am Samstag in den Drittelpausen mit Ihrem Bruder David, der Assistenztrainer bei Zvolen ist, in Kontakt stehen? Skokan (lacht): Ich bin sehr froh, dass ich auch einer erfolgreichen Eishockey-Familie stamme. Mein Vater Jozef war 38 Jahre lang ein erfolgreicher Trainer. Mein jüngerer Bruder David kann auf eine erfolgreiche Spielerkarriere mit zwei WM-Teilnahmen blicken und hat vor drei Jahren die Trainer-Laufbahn eingeschlagen. Er arbeitet bei Zvolen auch als Videocoach und kümmert sich vor allem um die Defensive und das Unterzahlspiel. Er schickt mir in den Pausen immer wieder Mitteilungen, in denen er mich auf einzelne Details, die wir verbessern oder ändern müssen, hinweist. Das ist für mich eine große Hilfe. „D“: Sie sind Ende November zum HCG gekommen. Wo haben Sie zuerst die Hebel angesetzt? Skokan: Ich bin am 27. November beim 3:2-Heimsieg gegen Jesenice erstmals an der Grödner Bande gestanden. Ich habe sofort gemerkt, dass es im Team viele gute Einzelspieler gibt. Ich habe aber auch gemerkt, dass den Jungs nach sechs Niederlagen in Folge jegliches Selbstvertrauen fehlt und dass sie mental völlig auf dem Boden waren. Deshalb habe ich zuerst als Psychologe gearbeitet und versucht, die Spieler aufzubauen. In einem zweiten Moment habe ich Schritt für Schritt am System gearbeitet. Ich habe schnell gemerkt, dass meine Spieler einen großen Willen haben. Sie haben versucht, die Vorgaben und Dinge, die wir im Training geübt haben, bei den Spielen umzusetzen und besser zu machen. „D“: Wann haben Sie gemerkt, dass mit dieser Mannschaft einiges möglich ist? Skokan: Wie schon gesagt: Ich habe schnell verstanden, dass mit diesem Team. Ich habe auch gleich gemerkt, dass wir auf der Torhüterposition etwas verändern müssen und habe nach den ersten drei oder vier Spielen mit dem Präsidenten und sportlichen Leiter darüber gesprochen. Es war nicht einfach. Wir hatten zwar einen jungen und talentierten Torhüter. Um Erfolg zu haben, benötigten wir aber einen sehr guten und vor allem einen erfahrenen Goalie. Wir haben uns fast zwei Monate lang umgeschaut und sind dann in Claes Endre fündig geworden. Er war auch ein Risiko, da ihn niemand so recht gekannt hat und er kaum Spielpraxis hatte. Im Nachhinein bin ich natürlich sehr froh, einen Top-Torhüter gefunden zu haben. „D“: Was war Ihrer Meinung nach der Schlüsselmoment für die Wende? Skokan: Für mich gab es zwei Schlüsselmomente. Ausschlaggebend für den Aufschwung war sicherlich die Verpflichtung von Endre. Er ist in meinen Augen der beste Torhüter der Liga. Ein weiterer einschneidender Moment war das erste Spiel der Qualification Round. Im Grunddurchgang hatten wir in fremden Stadien große Mühe und haben von 18 Auswärtsspielen nur deren zwei gewonnen. Zum Auftakt der Zwischenrunde haben wir gegen Ritten einem 3:2-Auswärtssieg gefeiert und haben danach auch auswärts gegen Bregenzerwald mit 2:0 gewonnen. Die Spieler haben gemerkt, dass sie auch in der Fremde bestehen können. Die Siege haben ihnen viel Selbstvertrauen gegeben und fortan waren sie kaum noch zu bremsen. „D“: Was zeichnet Ihre Mannschaft aus? Skokan: Zum einen haben wir einen überragenden Torhüter, zum anderen zeichnet uns das Kollektiv aus. Für mich war immer klar: Eine starke Offensive gewinnt Spiele, eine starke Defensive den Pokal, weshalb wir großen Wert auf die Abwehr legen. Wir haben einen kleinen Kader mit genau vier Linien. Wir hatten großes Glück, von schweren Verletzungen verschont zu bleiben. „D“: Haben Sie schon einmal einen Gedanken an den Meistertitel verloren? Skokan: Nein. Wir sind zwar auf einem guten Weg, der letzte Schritt fehlt aber noch. Auch wenn wir in der Serie mit 3:0 vorne liegen, stehen die Chancen nach wie vor bei 50:50 Prozent. Wir müssen einmal, Meran viermal gewinnen. Wir werden uns wie in den drei bisherigen Spielen auch, erneut gut vorbereiten und unser Bestes geben. Eines ist fix: Ich werde am Samstag jedenfalls keinen Sekt mit ins Stadion bringen. © Alle Rechte vorbehalten Interview: Kurt Platter ALPSHL: PLAY-OFF FINALE – SAMSTAG SPIEL 4 HC Gherdëina – Meran• • •••••••• 19.30Uhr SR: Holzer, Lazzeri (P. Brondi, Strimitzer) – Stand in der Serie: 3:0 © Gap Pierji war zuletzt in bestechender Form und ist morgen im Preis Sergio Giorgi der Favorit. FOTO PRESS ARIGOSSI Die ungarischen Spielerinnen bejubeln den 3:2-Sieg gegen Italien. Grödens Erfolgstrainer Marcel Skokan weiß noch nicht, was er in der kommenden Saison macht. Fotos: Max Pattis (2) BILDER auf abo.dolomiten.it

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