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- Mittwoch, 4. März 2026 Sport 37 Vier Mannschaften kämpfen ab heute im Pre-Play-off („best of 3“) der ICEHL um die letzten zwei Plätze im Viertelfinale. Die Vienna Capitals treffen auf Fehervar. Insgesamt standen sich beide Teams in der Liga bisher 106-mal gegenüber: 70 Siege entfielen auf die Wiener, 36 auf die Ungarn. Der Villacher SV bekommt es mit Linz zu tun. Von bislang 184 Aufeinandertreffen gewann der VSV 94, die Black Wings 90. © Sechs Spieler und einen Headcoach umfasst das Team des Grunddurchgangs in der ICEHL: Tor: David Kickert (Salzburg); Abwehr: TJ Brennan (Laibach) und Nick Bailen (Graz); Angriff: Mathias From (Klagenfurt), Nicolai Meyer (Laibach), Brad McClure(HCB Südtirol, im Bild); Trainer: Kirk Furey (Klagenfurt). © Geduld, Powerplay & ein Finne EISHOCKEY:Meran dreht zweimal Rückstand und siegt im ersten Pre-Play-off-Spiel gegen Bregenzewald mit 4:2 VONANTON HÖLLER AUS MERAN . . ................................................. Der HC Meran Pircher gewann gestern Spiel eins der PrePlay-off-Serie („best-of-3“) gegen den EC Bregenzerwald mit 4:2. Lange wirkte das Powerplay wie eine alte Baustelle, bis es im Schlussdrittel plötzlich zur Wunderwaffe wird. Matchwinner war der junge Finne Rasmus Nousiainen. 570 Zuschauer in der Meranarena sahen ein Spiel, das lange wie ein Geduldsspiel wirkte und am Ende doch zur Erlösung wurde. Verdient, aber erst nach einem Abend, der den Nerven einiges abverlangte. Das Tempo war von Beginn an hoch. Bregenzerwald leistete sich in der neutralen Zone einige Fehlpässe, doch Meran konnte die Gegenstöße zunächst nicht verwerten. Chancen waren da, Effizienz nicht. Und das Powerplay blieb vorerst das, was es schon die ganze Saison über war: Eine Baustelle. Früh hatten die „Adler“ Glück, dass Roberts Lipsbergs nur den Pfosten traf. Auf der Gegenseite scheiterte auch der aufgerückte Enrico Larcher am Aluminium. Die Partie war intensiv und offen. Meran kam zu mehr Abschlüssen, doch Bregenzerwald hielt die Hausherren im Fünf-gegen-Fünf meist auf den Außenbahnen. Offensiv sorgte vor allem die Linie mit Pascal Brunner, Reid Stefanson und Filip Cruseman für Unruhe. HCB-Leihspieler Brunner bestätigte dabei auch im Dress seines Heimatklubs seine derzeit bärenstarke Form; er war praktisch überall zu finden. Coach Christian Borgatello ließ nur mit drei Linien spielen und presste seine Topleuteaus. Nach der Pause verschlief Meran den Neustart. Nur neun Sekunden nach Wiederbeginn nutzte Jesse Rantanen die Unordnung zur Gästeführung. Ein Nackenschlag. Meran reagierte mit Druck, doch zwei Powerplays blieben ungenutzt. Patrick Tomasini und Co. vergaben gute Möglichkeiten. Erst Rasmus Nousiainen brachte die Erlösung: Nach starkem Zuspiel von Cruseman blieb der Finne vor Goalie Lorenz Widhalm cool und glich zum 1:1 aus. Kurz vor Drittelende vergab Mathias Haiböck noch eine große Chance. Zu diesem Zeitpunkt hatte Meran doppelt so viel Abschlüsse, das Remis schmeichelte den Gästen. Im Schlussdrittel geriet der HCM dennoch erneut in Rückstand. Der dritte Abwehrblock um Kapitän Philipp Beber schwamm minutenlang, die Pioneers-Leihgabe Marlon Tschofen nutzte das zur erneuten Führung. Doch diesmal antworteten die „Adler gleich. Im dritten Powerplay des Abends traf Nick Rein aus dem Zentrum zum 2:2. Der Knoten war geplatzt. Kurz darauf schlug der Gastgeber erneut in Überzahl zu: Nousiainen versetzte den Torhüter mit einem Haken und schob bei Ablauf der Strafe zum 3:2 ein. Die Entscheidung fiel wenig später, wieder im Powerplay. Daniel Gellon traf zum 4:2. Borgatello war danach die Erleichterung ins Gesicht geschrieben: „Wir sind in den letzten Monaten zu einem Team geworden. In solchen Spielen siehst du, ob du eine Kabine hast.“ Und genau das war an diesem Abend zu sehen. Ein Team, das zusammensteht, ein Powerplay, das im entscheidenden Moment plötzlich funktioniert und mit Nousiainen ein Spieler, der zur richtigen Zeit endlich liefert. © Alle Rechte vorbehalten Cortina entreißt den Buam den Heimvorteil ALPSHL: Ritten muss sich mit 2:3 geschlagen geben und kämpft morgen gegen das vorzeitig Saisonende KLOBENSTEIN (kp). Die Rittner Buam SkyAlps zogen gestern Abend zum Auftakt des Pre-Playoffs vor den eigenen Fans gegen Cortina mit 2:3 den Kürzeren. Eine weitere Niederlage morgen in Pieve di Cadore würde für die Truppe von Mike Halmo das vorzeitige Saisonende bedeuten. In den ersten 20 Minuten waren die beiden Kontrahenten darauf bedacht, kein Risiko einzugehen und keine Fehler zu machen. Ein solcher Fehler unterlief aber den Hausherren und Luca Barnabò nutzte den Freiraum vor Torhüter Colin Furlong und gab diesem mit einem Schuss ins kurze Kreuzeck das Nachsehen. Nach Wiederbeginn nahmen die Buam das Zepter in die Hand und kamen schnell zum Ausgleich. Leonardo Felicetti erkämpfte sich die Scheibe, Brett Welychka zog ab und Simon Kostner staubte zum 1:1 ab. Die Freude des Gastgebers und seiner 500 Fans währte aber nur kurz, denn nach einer weiteren Unachtsamkeit hatte der am zweiten Pfosten völlig allein gelassene Massimo Pietroniro keine Mühe, um die Ampezzaner erneut in Front zu schießen. Danach gab es auf beiden Seiten je einen Metalltreffer: Tommaso Alverà traf die Querlatte, Manuel Öhler den Pfosten. Im Schlussdrittel erhöhten die Rittner den Druck und wurden belohnt: Tobias Graf lenkte den Puck in Überzahl nach einem Schuss von Patrick Madsen ab und gab dem starken Antti Karjalainen im Cortina-Gehäuse zum zweiten Mal das Nachsehen. Wieder dauerte es nicht lange, bis die Gäste in Führung gingen: Nach einem Steilpass von Brandon Fortunato stürmte Oskari Kalajanniska allein auf Furlong zu und ließ diesem keine Chance. Das Spiel war entschieden. © Alle Rechte vorbehalten PRE-PLAY-OFF („best of 3“) – SPIEL 1 Meran – Bregenzerwald• • ••••••••••••••••• 4:2 (0:0, 1:1, 3:1) SR: Bulovec, Snoj (Fleischmann, Ilmer) Tore: 2. Drittel: 0:1 Rantanen (0.09), 1:1 Nousiainen (13.32); 3. Drittel: 1:2 Tschofen (3.32), 2:2 Rein (9,22/PP), 3:2 Nousiainen (12.14), 4:2 Gellon (18.17/ PP). Strafminuten: Meran 2 – Bregenzerwald10 Rittner Buam – Cortina • • •••••••••••••••••• 2:3 (0:1, 1:1, 1:1) SR: Lazzeri, F. Rivis (Cristeli, Grisenti) Tore: 1. Drittel: 0:1 Barnabò (10.14); 2. Drittel: 1:1 Kostner (6.12), 1:2 Massimo Pietroniro (9.49); 3. Drittel: 2:2Graf (8.23/PP), 2:3 Kalajanniska (12.02). Strafminuten: Ritten 4 + Spieldauerdisziplinarstrafe Madsen – Cortina 4 HC Gherdëina – Kitzbühel • • ••••••••••••• 7:2 (2:1, 3:1, 2:0) SR: T. Holzer, Stefenelli (Cusin, Rinker) Tore: 1. Drittel: 0:1 Waschnig (13.45), 1:1 Moncada (14.16), 1:0 Dostalek (15.52); 2. Drittel: 3:1 Biondi (3.20), 4:1 Moroder (6.40), 4:2 Pfeffer (10.18/PP), 5:2 Esposito (12.24); 3. Drittel: 6:2 Moncada (3.14/SH), 7:2 Biondi (18.13). Strafminuten: Gröden 12 – Kitzbühel 8 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor © ALPSHL Alessandro Loreggia im Superfinale in Superform SHORT TRACK: Nicole Botter Gomez glänzt in Turin TURIN (cat). Am vergangenen Wochenende fand in Turin die Italienmeisterschaft im Short Track statt. Auf dem Programm standen die Distanzen über 500, 1.000 und 1.500 Meter sowie ein Superfinale über 1.500 Meter. Mit dabei waren die Südtiroler Alessandro Loreggia und Nicole BotterGomez. Über 1.500 Meter belegte Botter Gomez Rang sechs, Loreggia wurde Vierter und verpasste das Podest nur knapp. Auf den 1.000 Metern erreichte Botter Gomez Platz zehn, Loreggia Rang sechs. Besonders stark zeigte sich Botter Gomez über 500 Meter mit Platz vier. „Ich bin mit den 500 Metern zufrieden“, sagte sie. Im abschließenden Superfinale über 1.500 Meter setzte Loreggia dann ein klares Zeichen. Der Bozner sicherte sich den Sieg und damit die Goldmedaille, während Botter Gomez im Superfinale erneut Sechste wurde. In der Gesamtwertung bedeuteten die Resultate für Botter Gomez Rang sieben, Loreggia schloss die Titelkämpfe auf dem vierten Gesamtrang ab. Den Gesamtsieg sicherten sich Elisa Confortola bei den Frauen und Pietro Sighel bei den Männern. Loreggia zog ein insgesamt positives Fazit, auch wenn ihn Kontakte und Strafen in den ersten Rennen zurückwarfen: „Ich denke, ich habe mein Bestes gegeben und mich gut vorbereitet und in Form präsentiert. Leider habe ich auf den ersten drei Distanzen nicht das erreicht, was ich wollte. Im Superfinale konnte ich mich dann zurückkämpfen und Gold gewinnen. Für das Podium in der Gesamtwertung hat es zwar nicht gereicht, aber ich bin dennoch sehr zufrieden.“ Als nächste Höhepunkte stehen für einige Mitglieder von Italiens Short-Track-Nationalmannschaft die 3. Coppa Italia sowie das ITA Challenger in Bormio an, ehe vom Mitte März die Weltmeisterschaft in Montreal (Kanada) folgt. © Alle Rechte vorbehalten Alps Hockey League Master Round Zell am See–Salzburg II 3:1 KHL Sisak–HC Asiago 4:7 1. Zell am See 7 7 0 34:9 24 2. Salzburg II 6 3 3 12:15 13 3. HC Asiago 6 4 2 19:17 12 4. KHL Sisak 6 1 5 16:23 6 5. Wipptal Broncos 7 1 6 18:35 3 Der Angstgegner wird zum Kanonenfutter ALPSHL: HC Gherdëina schießt Kitzbühel mit 7:2 aus dem eigenen Stadion – Drei Tore von Luke Moncada WOLKENSTEIN (kp). Drei Mal hatte der HC Gherdëina valgardena.it in dieser AlpsHL-Saison gegen Kitzbühel verloren, das bisher wichtigste Spiel gestern aber mit 7:2 gewonnen. Die Ladiner erzeugten über die gesamten 60 Minuten zur Freude der 1.127 Fans mit allen vier Linien Druck. Die Hausherren waren von Beginn an tonangebend, gerieten nach guten Chancen von Hannes Kasslatter und Luke Moncada aber mit 0:1 ins Hintertreffen: Lukas Waschnig überlistete Grödens Torhüter Claes Endre mit einem „Bauerntrick“. Die Reaktion der „Furie“ ließ aber nicht lange auf sich warten. Nur 31 Sekunden nach dem 0:1 gelang Moncada der Ausgleich. 96 Sekunden später war der Italokanadier erneut zur Stelle und brachte die Ladiner per Abstauber erstmals in Führung. Im Mittelabschnitt zog die Heimmannschaft schnell auf 4:1 davon. Zuerst gelang Luca Biondi nach einem Alleingang das 3:1, ehe der vor dem Tor lauernde Samuel Moroder per Nachschuss das 4:1 besorgte. Nachdem die Gäste eine doppelte Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatten, verkürzte Jacob Pfeffer in Überzahl mit einem Weitschuss zum 2:4. Zwei Minuten später stellte Nicolò Esposito aus kurzer Distanz den Drei-ToreVorsprung wieder her. Im Schlussdrittel dauerte es nicht lange, bis Carmine Buono auf die Strafbank musste. Doch die Nordtiroler gingen im Powerplay leichtsinnig mit dem Puck um und mussten den sechsten Gegentreffer durch Moncada hinnehmen. Kurz vor Schluss sorgte Biondi mir einem platzierten Schuss für den 7:2-Endstand. © Alle Rechte vorbehalten PRE-PLAY-OFF („best of 3“): SPIEL 1 Wien – Fehervar • • ••••••••••••••••••• 19.15Uhr SR: Ofner, Piragic (Puff, Zgonc) Villach – Linz • • •••••••••••••••••••••••• 19.15Uhr SR: Hronsky, M. Nikolic (Bedynek, Jedlicka) © ICEHL: HEUTE BRUNECK (kp). Nach den Vertragsverlängerungen mit den beiden Trainern Jason Jaspers und Kohl Schultz hat nun mit AlanLobis(im Bild) auch der erste Spieler seinen Vertrag beim HC Falkensteiner Pustertal verlängert. Und das um gleich drei Jahre. Der 21jährige hat in Kaltern das Eishockeyspielen erlernt und verbrachte seine Juniorenzeit in Finnland. Nach zwei Saisonen bei den Rittner Buam bestreitet der Mittelstürmer derzeit seine erste Spielzeit bei den „Wölfen“. In 42 Spielen gelangen dem Wirbelwind 13 Skorerpunkte (4 Tore). „Ich freue mich riesig, auch in den kommenden Jahren das Pusterer Trikot tragen zu dürfen. Ich fühle mich im Pustertal pudelwohl. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Jahren nach unseren Heimspielen noch oft gemeinsam mit unseren Fans 'Puschtra zi sein' singen können,“ sagt Lobis. „Alan ist einer der jungen Spieler, der seine Chance definitiv genutzt und sich dementsprechend eine langfristige Vertragsverlängerung verdient hat. Wir sehen in ihm großes Entwicklungs-Potenzial. Er ist sehr spielintelligent, technisch versiert und passt auch menschlich gut zu uns,“ versichert Pustertals Sportdirektor Patrick Bona. © Alan Lobis bleibt bis 2029 in Bruneck Vier Mal schlug der Puck gestern hinter Torhüter Lorenz Widhalm ein. Die Meraner Spieler bejubeln den 4:2-Sieg gegen Bregenzerwald. Für Leonardo Felicetti und Co. war immer wieder bei Torhüter Antti Karjalainen Endstation. Die Rittner Buam unterlagen gestern Cortina mit 2:3. Der Bozner Alessandro Loreggia (links) gewann bei der Italienmeisterschaft in Turin im Superfinale die Goldmedaille. Roberto Sighel Luke Moncada gelang beim Grödner 7:2-Sieg über Kitzbühel ein Hattrick. Fotos: Max Pattis (6) BILDER auf abo.dolomiten.it

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