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2 Tore und einen Assist steuerteLeon Draisaitl (im Bild) zum 5:3-Erfolg der Edmonton Oilers imNHL-Schlager gegen die Boston Bruins bei. Der 26-jährige Deutsche führt die Skorerwertung aktuell mit 26 Punkten (12 Tore/14 Assists) vor seinem Teamkollegen Connor McDavid (9/15) an. © 2 Spiele warten an diesemWochenende auf Italiens Frauen-Nationalmannschaft. Beim Olympia-Qualifikationsturnier in Füssen lautet die Devise: Verlieren verboten. Nach der 0:4-Niederlage zum Auftakt gegen Dänemark dürfen sich die „Azzurre“ keinen weiteren Ausrutscher mehr erlauben. Heute um 12 Uhr treffen sie auf Deutschland, morgen um 15.30 Uhr wartet Österreich. © „Wir wollen keinen Schnellschuss machen“ EISHOCKEY: Der Präsident des HC Pustertal, Erich Falkensteiner, über die Suche nach einemneuen Trainer – „Wollen nach wie vor das Pre-Play-off erreichen“ BRUNECK. Der HC Pustertal hat turbulente Wochen hinter sich. Der Neuling der ICE Hockey League (ICEHL) zog nach 10 Niederlagen in Folge die Reißleine und beurlaubte während der Länderspielpause Trainer Luciano Basile, nachdem er zuvor mit Greg Carey und Max Gerlach 2 neue Stürmer unter Vertrag genommen hatte. Im nachfolgenden Interview erklärt Pustertals Präsident Erich Falkensteiner die genauen Gründe, die zur Trainerentlassung geführt haben, wie die Suche nach einem neuen Coach voranläuft und warum er nach wie vor an das Erreichen des Pre-Play-offs glaubt. „Dolomiten“: Nach der Verpflichtung von 2 neuen Stürmern wurde Trainer Luciano Basile vor einigen Tagen beurlaubt. Was war ausschlaggebend dafür? Erich Falkensteiner: Wir haben nicht nur 10 Spiele hintereinander verloren, sondern dabei auch einen Abwärtstrend festgestellt. Wenn es sportlich nicht läuft, dann schlägt sich das auch auf die wirtschaftliche Situation nieder. Deshalb sahen wir uns gezwungen zu handeln. Schließlich wollen wir nicht nur mitspielen, sondern nach wie vor das PrePlay-off erreichen. Die große Mehrheit des Verwaltungsrates hat sich schließlich für einen Trainerwechsel ausgesprochen. Ob es die richtige Entscheidung war, wissen wir am Ende der Saison. „D“: Unter Basile hat die Mannschaft 8 Spiele mit nur einem Tor Unterschied verloren. Hätte man ihm nicht eine 2. Chance geben können? Falkensteiner: Es war bestimmt keine einfache Entscheidung. Wir hätten auch noch weiter zuwarten können. Zur Verteidigung von Basile muss man sagen, dass er es nicht einfach hatte. Zum einen hat sich der Umzug in die neue Arena bestimmt negativ auf seine Arbeit ausgewirkt. Schließlich fanden die Trainings im alten Rienzstadion und die Spiele in der Intercable-Arena statt. Zudem haben wir bisher viele Kilometer im Bus verbracht und 11 Auswärtsspiele bestritten, während wir erst 5Mal zu Hause spielen konnten. Nichtsdestotrotz stehe ich hinter der Entscheidung, weil wir auch ein Zeichen setzen wollten. Wenn es nicht läuft, dann ist der Trainer zumeist der Erste, der daran glauben muss. Schließlich ist er das schwächste Glied in der Kette. „D“: Wie groß war der Druck der Sponsoren und der Fans? Falkensteiner: Natürlich waren die Gesellschafter und Sponsoren nicht erfreut über die Talfahrt und den letzten Tabellenplatz. Und auch die Fans hätten mit Sicherheit gerne einige Siege mehr gefeiert. Eines muss ich aber ganz klar sagen: Wir haben uns in unserer Entscheidung auf keinen Fall von den Möchtegern-Fans beeinflussen lassen, die in den vergangenen Tagen in verschiedenen Internet-Foren ihrem Unmut freien Lauf gelassen haben und vehement die Entlassung von Basile gefordert haben. „D“: Wie hat Luciano Basile auf die Entscheidung des Vorstandes reagiert? Falkensteiner: Ich wollte ihm die Entscheidung persönlich mitteilen. Er war verständlicherweise sehr enttäuscht. Schließlich war er felsenfest davon überzeugt, dass er mit den 2 neuen Spielern noch die Kurve kratzen würde. Basile hat sich sehr professionell verhalten. Er wird weiterhin in Bruneck bleiben, weil seine Kinder hier zur Schule gehen. Wir werden sein Gehalt bis zum Ende der Saison bezahlen. Ich bin ihm jedenfalls sehr dankbar für die geleistete Arbeit. Schließlich war er sehr fleißig, kompetent und ein angenehmer Ansprechpartner. „D“: Wird bis zum Heimspiel am nächsten Dienstag gegen Graz ein neuer Trainer auf der Pusterer Bank sitzen? Falkensteiner: Ich denke nicht. Schließlich haben wir keinen Stress. Matej Hocevar wird so lange die Geschicke auf der Bank leiten, bis wir den richtigen Trainer gefunden haben. Ihmwird in den kommenden Spielen voraussichtlich Armin Helfer als Assistent zur Seite stehen. „D“: Wie schreitet die Trainersuche voran? Gibt es bereits erste Namen? Falkensteiner: Derzeit kursieren viele Namen. Es ist einfacher einen Trainer als einen Mittelstürmer zu finden. Wir wollen aber keinen Schnellschuss machen, da wir uns bei dieser Entscheidung keinen Fehler erlauben dürfen. Der neue Trainer muss eine neue Euphorie entfachen, den sportlichen Erfolg zurückbringen und den einheimischen Spielern mehr Vertrauen geben. Bei der Verpflichtung des BasileNachfolgers müssen wir auch auf den finanziellen Rahmen schauen. Wir haben eine Handvoll Kandidaten in der engeren Auswahl. Eines kann ich aber vorwegnehmen: Greg Ireland wird nicht unser Trainer werden. „D“: Was erwarten Sie sich von den Personalentscheidungen? Falkensteiner: Wir wollen so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückkehren und bis zum Abschluss des Grunddurchgangs einen Platz im Pre-Play-off schaffen. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Mannschaft stark genug ist, um dieses Ziel zu erreichen. Das Team ist jedenfalls intakt und besteht aus zahlreichen charakterlich guten Typen. Vielleicht können auch die 2 neuen Spieler, die bereits in Bruneck eingetroffen sind, den Unterschied machen. Greg Carey hat am Donnerstag, Max Gerlach am Freitag erstmals mit der Mannschaft trainiert. Der erste Eindruck war jedenfalls nicht schlecht. © Alle Rechte vorbehalten Interview: Kurt Platter Südtiroler Duo reist nach Österreich ALPSHL: HC Gherdëina ist heute Abend bei Linz II zu Gast –Wipptal Broncos treffen auf Bregenzerwald BOZEN (kp). 2 Spiele am Donnerstag, 2 Spiele heute Abend: In der Alps Hockey League (AlpsHL) nimmt man es mit der Länderspielpause nicht so genau. Heute reist ein Südtiroler Duo nach Österreich. Der HC Gherdëina valgardena.it trifft auf Linz II, während die Wipptal Broncos Weihenstephan in Dornbirn beim EC Bregenzerwald zu Gast sind. Linz II und Gröden waren sich erst vor einer Woche gegenüber gestanden. In Wolkenstein hatten die Ladiner einen 9:1-Kantersieg gefeiert und wollen heute den seit 5 Spielen anhaltenden Erfolgslauf fortsetzen und in der Tabelle weiter nach oben klettern. Grödens Trainer Hannu Järvenpää muss heute aber ohne die verletzten Fabian Kasslatter und Tobias Moroder sowie die U20Nationalspieler Julian Senoner und Leo Messner auskommen. Die Wipptal Broncos waren zuletzt kaum gefordert und bestreiten heute das 3. Spiel in den letzten 3 Wochen. Mit dem EC Bregenzerwald wartet ein sehr unangenehmer Gegner auf die Truppe von Trainer Dustin Whitecotton, der im „Ländle“ die erkrankten Hannes Oberdörfer und Daniel Erlacher, den verletzten Tommy Gschnitzer sowie die U20-Nationalspieler Johannes Gschnitzer, Kevin Baumgartner und Leonhard Hasler vorgeben muss. Zudem stand gestern hinter dem Einsatz von Alex Zecchetto und René Deluca ein Fragezeichen. Die „Wälder“ haben vor der am Donnerstag imDerby gegen Lustenau erlittenen 0:5-Niederlage 5 Spiele in Folge gewonnen. © Alle Rechte vorbehalten Linz II – HC Gherdëina • • ••••••••• 19.00 Uhr SR: Brunner, Kummer (Matthey, Moidl) Bregenzerwald – Wipptal Br. •• 19.30 Uhr SR: A. Huber, Lega (Bassani, Müller) © ALPSHL: HEUTE Alps Hockey League 1. Jesenice 16 14 02 67:25 41 2. HC Asiago 17 13 04 62:34 39 3. Lustenau 17 12 05 56:43 34 4. Zell am See 16 10 06 58:50 32 5. Rittner Buam 15 11 04 63:34 31 6. Klagenfurt II 21 9 012 54:61 29 7. Bregenzerwald 14 9 05 53:40 26 8. HC Gherdeina 15 8 07 50:49 24 9. Salzburg II 19 8 011 70:62 24 10. HC Meran 15 8 07 38:46 23 11. Kitzbühel 15 6 09 41:56 19 12. SG Cortina 16 6 010 43:46 19 13. Wipptal Broncos 12 6 06 39:40 18 14. Linz II 14 6 08 33:53 17 15. HC Fassa 15 4 011 47:60 12 16. Feldkirch 16 2 014 29:57 8 17. Vienna Capitals II 15 2 013 31:78 6 „Azzurri“ beenden Niederlagenserie EURO ICE HOCKEY CHALLENGE: Italien „quält“ sich in Budapest gegen die Ukraine zu einem4:3-Sieg nach Penaltyschießen BUDAPEST (kp). Nach 15 Niederlagen in Folge feierte Italiens Nationalmannschaft gestern Nachmittag endlich wieder einen Sieg. Im 2. Spiel der Euro Ice Hockey Challenge (EIHC) in Budapest behielten die „Azzurri“ gegen die Ukraine mit 4:3 (1:0, 1:0, 1:3, 0:0, 1:0) n.P. die Oberhand. Mit Ruhm haben sich die jungen „Azzurri“ dabei aber nicht bekleckert. Obwohl sie in der Weltrangliste 10 Plätze vor der Ukraine liegen, hatten sie einen schweren Stand und waren vor allem mit Defensivaufgaben beschäftigt. Maßgeblichen Anteil am hart umkämpften Sieg hatte Davide Fadani. Der 20-jährige Torhüter des HC Lugano wehrte 39 Schüsse ab, während seine Vorderleute nur 20 Abschlüsse verzeichneten. Obwohl die Ukrainer das Spiel machten, führte die Mannschaft von Trainer Greg Ireland nach 40 Minuten dank zweier Tore von Marco Sanna mit 2:0. Der 23-jährige Stürmer von Cortina, der erst im letzten Moment einberufen wurde, stand beim 1:0 allein vor Torhüter Dimitri Kubrjtskyj und gab diesem im 2. Versuch das Nachsehen (3.41). Beim 2:0 lenkte Sanna die Scheibe nach einem scharfen Querpass von Diego Glück in die Maschen (34.26). Im 3. Drittel erhöhte die Ukraine den Druck und drängte auf den Anschlusstreffer. Als Alex Petan auf der Strafbank saß, hob Andrei Michnow den Puck ins Kreuzeck (52.49). Michail Rybalko in Überzahl (58.11) und Michnow (58.31) stellten das Ergebnis innerhalb von 20 Sekunden auf den Kopf. Ireland nahm nach einer Strafe gegen die Ukraine sein Time-out und Fadani für einen 6. Feldspieler vomEis. Praktischmit der Schlusssirene gelang Italien der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich: Ivan Deluca gab dem Hartgummi nach einem Schuss von Alex Trivellato die entscheidende Richtungsänderung und Kubrjtsky das Nachsehen (59.59). In der Verlängerung war Italien dem Siegtreffer näher. Die Entscheidung fiel aber erst im Penaltyschießen, in dem Stephan Deluca und Daniel Tedesco die Nerven behielten, während 4 Ukrainer scheiterten. © Alle Rechte vorbehalten Die Hinrunde geht zu Ende IHL: Kein Südtiroler Derby am9. Spieltag BOZEN (kp). In der Italian Hockey League (IHL) geht an diesem Wochenende die Hinrunde mit 4 Spielen zu Ende. Die Partie zwischen Pergine und dem SV Kaltern Rothoblaas wurde auf den 25. November verschoben. Am 9. Spieltag gibt es kein Südtiroler Derby. Schlusslicht HC Eppan fährt heute als Außenseiter zum HC Alleghe, der die letzten 5 Spiele allesamt gewonnen hat und die Mannschaft der Stunde ist. Der HC Falcons Brixen empfängt denHC Valdifiemme, wobei es für Brixens Trainer Alexander Gschliesser ein Wiedersehen mit seiner letztjährigen Mannschaft gibt. Der HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna kann morgen mit einemHeimsieg über den HC Como an die Tabellenspitze zurückkehren. Der HC Toblach Icebears fährt indes als Favorit nach Mailand, wo Nachzügler HC Varese wartet. © Alle Rechte vorbehalten SAMSTAG Alleghe – Eppan• • ••••••••••••••••••• 19.30 Uhr SR: Cassol, Zatta (Biacoli, De Toni) Brixen – Valdifiemme• • •••••••••• 20.00 Uhr SR: De Col, S. Soraperra (A. Rivis, F. Rivis) SONNTAG HC Unterland – Como• • ••••••••• 18.00 Uhr SR: Bagozza, Tirelli (Carrito, Abram) Varese – Toblach• • •••••••••••••••••• 18.00 Uhr SR: Lottaroli, Volcan (Cristeli, Lisignoli) © ITALIANHOCKEY LEAGUE IHL 1. SV Kaltern 8 5 03 30:18 18 2. HC Unterland 8 6 02 30:18 17 3. Valdifiemme HC 8 5 03 27:17 15 4. Hockey Pergine 8 5 03 31:23 14 5. Alleghe Hockey 8 5 03 23:19 13 6. HC Toblach 8 4 04 20:25 12 7. Falcons Brixen 8 4 04 19:25 11 8. Hockey Como 8 3 05 16:24 10 9. HC Varese 8 2 06 17:30 6 10. HC Eppan 8 1 07 19:33 4 - Samstag/Sonntag, 13./14. November 2021 Sport 37 Erich Falkensteiner, Präsident des HC Pustertal, hat eine turbulente Zeit hinter sich: „Wir wollten ein Zeichen setzen“. kp Alessio Niccolai und Fabian Hackhofer (von links) treffen heute mit den Wipptal Broncos auf den EC Bregenzerwald. Fotos: Max Pattis (4) Ben Linder und der HC Gherdëina sind heute bei Linz II zu Gast. Erzwang gestern in Budapest praktisch mit der 3. Sirene die Verlängerung: Ivan Deluca. Brixens Trainer Alexander Gschliesser trifft heute auf seine Ex-Mannschaft HC Valdifiemme.

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