30Sport Mittwoch, 22. April 2026 - dolomiti sportclinic eren demHC Gherdëina ganz herzlich zum tel in der Alps Hockey League (AlpsHL) Wir gratulie Meisterti Nach dem siebten Titel im siebten Himmel EISHOCKEY: HC Gherdëina kürt sich nach vier Italienmeistertiteln und zwei Zweitliga-Triumphen erstmals zum Champion in der Alps Hockey League VONKURT PLATTER . . ................................................. Nachdem die Skilifte ihren Betrieb eingestellt hatten und die Touristen abgereist waren, grassierte in den vergangenen Tagen im Grödner Tal das Eishockey-Fieber. Von Waidbruck bis zum Grödner Joch war der HC Gherdëina valgardena.it in aller Munde und das bestimmende Thema. Am vergangenen Samstag fügten die „Furie“ dem ältesten Eishockeyverein Südtirols mit dem Titelgewinn in der Alps Hockey League (AlpsHL) ein weiteres Kapitel hinzu. Verrückt. Unglaublich. Wahnsinn: Die eben zu Ende gegangene AlpsHL-Saison geht nicht nur in die von vielen Höhen und Tiefen geprägte Geschichte des HCG ein, sondern sorgte auch außerhalb der Südtiroler Landesgrenzen für Verwunderung und Anerkennung. Die Ladiner hatten den Grunddurchgang der multinationalen Meisterschaft Ende Jänner auf Platz elf beendet und danach das Feld förmlich von hinten aufgerollt. Zuerst beendete das Team von Trainer Marcel Skokan die Qualification Round Gruppe B auf Platz eins, räumte im Pre-Play-off Kitzbühel aus dem Weg, schickte im Viertelfinale Grunddurchgangssieger Salzburg II in den Urlaub und entthronte im Halbfinale Vorgänger Zell am See. Im Endspiel standen sich mit dem HC Gherdëina und dem HC Meran erstmals in der zehnjährigen Geschichte der AlpsHL zwei Südtiroler Mannshaften gegenüber. Die Final-Serie war eine ziemlich klare Angelegenheit: Kapitän Simon Pitschieler und Co. gewannen 5:1, 6:3, 6:2 und 4:3 und krönten sich mit einem 4:0-„Sweep“ zum Champion. Nach dem siebten Titel in der Vereinsgeschichte war ein ganzes Tal im siebten Himmel. Beim letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag platzte das in die Jahre gekommene, aber doch charmante „Pranives“-Stadion in Wolkenstein aus allen Nähten. 2.107 Zuschauer und damit so viele wie zuletzt vor 14 Jahren beim letzten Serie-A2-Finale wurden Augenzeugen eines unglaublichen Triumphs. Als die Schlusssirene ertönte, flippten die Fans aus, lagen sich in den Armen, stimmten Sprechchöre an, zündeten Rauchbomben und verdrückten so manche Freudenträne. Auf diesen Moment musste der Grödner Traditionsverein, der im nächsten Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, viele Jahre warten, wie ein Blick in die Geschichtsbücher verrät. © ▸ FORTSETZUNG AUF SEITE 31 Grödens Präsident Walter Ploner strahlt mit dem russischen Verteidiger Dimitri Wozowik um die Wette. Die „Furie“ ließen sich von ihren Fans nach dem Titelgewinn ausgiebig feiern. Der tschechische Stürmer Vlastimil Dostalek und der kanadische Verteidiger Sacha Guimond jubeln. Als am vergangenen Samstag die Schlusssirene ertönte, gab es bei den Grödner Spielern kein Halten. AlpsHL-Commissioner Michael Suttnig überreichte Grödens Kapitän Simon Pitschieler im Beisein der beiden Assistenzkapitäne Hannes Kasslatter (links) und Julian Senoner (rechts) die Meistertrophäe. Alle Fotos: Max Pattis Teamleader Alfred Kelder präsentierte stolz den Siegersekt... ...und Luke Moncada stemmte den Siegerpokal in die Höhe.
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