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- Donnerstag, 29. Februar 2024 Sport 33 Nach 6 Jahren wird Mitch O'Keefe den HC Innsbruck verlassen. Der Kanadier war zuerst Torhütertrainer, dann Assistenztrainer und in den letzten 4 Jahren Headcoach bei den Haien. Der 39-Jährige wird mit Nürnberg in Verbindung gebracht und steht vor einem Wechsel in die DEL. © Zum4.Mal in den letzten 5 Jahren hat der HCB Südtirol im Grunddurchgang der ICEHL die Top-4 erreicht. Zum Viertelfinal-Auftakt hat der Vizemeister am Sonntag, 3. März um 18 Uhr Heimvorteil. Der Gegner wird heute Abend im Rahmen des Play-off-Picks ermittelt. Für Spiel 1 der „Best-of-7“-Serie gibt es heute und morgen von 11 bis 13 und von 16 bis 18.30 Uhr, am Samstag von 11 bis 13 Uhr im HCB-Büro sowie am Sonntag von 11 bis 13 und ab 16 Uhr an den Stadionkassen einen Kartenvorverkauf. © Heute lautet die Devise: Siegen oder fliegen EISHOCKEY: HC Pustertal empfängt um 19.30 Uhr im 3. und alles entscheidenden Pre-Play-off-Spiel Olympija Laibach – Sieger steht im Viertelfinale – Play-off-Pick BRUNECK(kp). 7 Mannschaften warten in der ICE Hockey League (ICEHL) auf den letzten Viertelfinalteilnehmer. Dieser wird heute in der Brunecker Intercable Arena ermittelt, wenn der HC Pustertal im 3. und alles entscheidenden Pre-Play-off-Spiel Olimpija Laibach empfängt. Die „Wölfe“ präsentierten sich in den ersten 2 Spielen mit völlig unterschiedlichen Gesichtern. Am Sonntag boten sie beim 3:0Heimsieg eine überzeugende Leistung, spielten hart und aggressiv. Am Dienstag waren sie nicht wieder zu erkennen und überließen dem Gegner die Initiative. Dieser zeigte sich im Vergleich zu Spiel 1 vor allem in den Special Teams stark verbessert, während der HCP weder in Übernoch in Unterzahl seine Trümpfe ausspielen konnte. Spiel 2 haben die „Wölfe“ längst abgehakt. Ihre ganze Konzentration gilt dem heutigen Showdown. „Wir sind auf dieses eine Spiel fokussiert. Laibach ist ein gutes Team, das vor allem in der Offensive unberechenbar ist. Die Slowenen lauern auf Turnovers des Gegners und praktizieren ein sehr gutes Umschaltspiel. Hinten haben sie einige groß gewachsene Verteidiger, die ordentlich aufräumen können,“ warnt Pustertals Verteidiger Ryan Stanton. Während die Pusterer, bei denen heute Dante Hannoun fehlen wird, auf den Heimvorteil bauen, haben die Slowenen das famose Momentum an sich gerissen. Nach der Niederlage vor 2 Tagen hat die Wahl des Torhüters beim HC Pustertal einige Diskussionen ausgelöst. Dass es keine richtige Nummer 1 beim HC Pustertal gibt, ist längst kein Geheimnis. Warum Andreas Bernard am Dienstag in Laibach aber den Vorzug gegenüber den formstarken Jacob Smith erhalten hat, kann anhand von einigen Daten und Fakten belegt werden. Zum einen haben beide Goalies im Grunddurchgang je ein „Shutout“ gefeiert und im darauffolgenden Spiel völlig versagt, wobei der Gegner jeweils Laibach war. Bernard entschärfte am 29. September beim 2:0-Sieg gegen den HCB Südtirol alle 41 Schüsse und schwächelte 2 Tage später beim 2:4 gegen Laibach mit einer Fangquote von 81,8 Prozent. Smith hielt am 3. November beim 2:0 gegen Innsbruck seinen Kasten sauber und wurde 2 Tage später in der slowenischen Hauptstadt bei der 3:6Niederlage nach dem 4. Gegentor und einer Quote von 66,7 Prozent ausgewechselt. Zum anderen hat sich Bernard zum Spezialisten für Auswärtsspiele, Smith für Heimspiele gemausert. Der Kalterer stand 12 Mal in der Intercable Arena zwischen den Pfosten und brachte es dabei lediglich auf 86,6 Prozent gehaltene Schüsse, während er in fremden Stadien in 19 Spielen mit einer Fangquote von 93,1 Prozent glänzte. Der Italokanadier dagegen entschärfte in 13 Heimspielen 92,6 Prozent der auf sein Tor abgefeuerten Schüsse und hatte in der Fremde bei 7 Auftritten eine Fangquote von PRE-PLAY-OFF („best of 3“) – SPIEL3 HC Pustertal – Laibach• • •••••••• 19.30Uhr SR: M. Nikolic, Ofner (Nothegger, Zgonc) – Stand in der Serie: 1:1 © ICEHL: HEUTE 87,7 Prozent zu Buche stehen. Das Entscheidungsspiel zwischen dem HC Pustertal und Laibach gibt es heute ab 19.30 Uhr im Gratis-Livestream auf live.ice.hockey und auf www.puls24.at/eishockey zu sehen. Gleich im Anschluss an die Partie findet der Play-off-Pick statt, der ebenfalls auf den oben genannten Kanälen weltweit abrufbar ist. © Alle Rechte vorbehalten Josh Teves ist ein Spätzünder ICEHL: Für den 29-jährigen Offensivverteidiger des HCB Südtirol stand zunächst die Ausbildung im Vordergrund BOZEN (det). Jetzt nimmt Josh Teves richtig Fahrt auf. Wie ein Zug auf Schienen braust der agile Kanadier übers Eis, der Puck haftet regelrecht an der Kelle seines Schlägers, die Richtung und das Ziel sind eindeutig: Das gegnerische Tor. Mit einer flinken Finte täuscht er links an, geht mit einem Haken rechts vorbei, gleitet nach innen, blickt noch einmal ganz kurz auf, nimmt Maß, zieht ab – und stößt einen verärgerten Schrei aus. Die Scheibe schrammt haarscharf am Kasten vorbei. Auf den Rängen der Sparkasse Arena wird Teves' Raunen jedoch nicht erwidert und auch ansonsten ist es im Bozner EishockeyTempel nach dieser Aktion ungewöhnlich ruhig. Was einen bestimmten Grund hat. Die beschriebene Szene spielte sich bei einem Training ab – oder vielmehr danach. Während die meisten seiner Teamkollegen schon in der Kraftkammer, im Massageraum oder unter der Dusche verschwunden waren, legte Teves noch eine Extra-Einheit auf dem Eis ein. Statt Gegner stellten sich dem Verteidiger des HCB Südtirol dort Gegenstände in den Weg. Als wir im Kabinentrakt anschließend rund 20 Minuten lang mit Teves plaudern, wird schnell klar: Diese Szene war keineswegs Zufall, sondern steht vielmehr für all das, was den 29-Jährigen ausmacht. Detailversessenheit, Ehrgeiz – und vor allem harte Arbeit. Es sind dies die Attribute, die den Offensivverteidiger bis in die NHL gebracht haben, und das, obwohl er sagt: „Eishockey-Profi zu werden, das war nicht wirklich mein Plan A.“ Was Josh Teves damit meint: In seiner Jugendzeit zählte er nicht zu jenen Spielern, um die sich die Klubs rissen. Im Gegenteil: Der 1,83 Meter große Defender fiel das eine oder andere Mal sogar aus der Mannschaft raus. „Ich bin ein Spätzünder“, beschreibt sich der Kanadier mit einem Schmunzeln. Deshalb entschied sich Teves nach der Highschool auch nicht für ein typisches Sport-College, sondern für ein Studium an der Princeton University, die zu den angesehensten Hochschulen in den USA zählt. Der Bozner Verteidiger spielte dort zwar weiterhin Eishockey, doch in erster Linie ist diese Uni für ihre renommierte akademische Ausbildung bekannt. „Eishockey spielst du eine gewisse Zeit, der Rest des Lebens ist lange“, so Teves, der also Maschinenbau studierte. Hilfsprojekt im Dschungel Schon in jungen Jahren bewies Teves Weitblick. So betrieb der Musterschüler sehr viel Freiwilligenarbeit, beteiligte sich an Lebensmittelaktionen, unterstützte Menschen mit besonderen Bedürfnissen und reiste mit einer Schulklasse sogar einmal in den mittelamerikanischen Dschungel, um bei der Wiederherstellung eines Jaguar-Schutzgebietes im Nationalpark zu helfen. Das Eishockey nahm aber nach wie vor einen großen Teil im Leben des Josh Teves ein. Und dort legte der Defensivmann an der Universität eine rasante Entwicklung hin und spielte sich in den Fokus der großen Klubs. „Nach 4 Jahren hatte ich meinen Abschluss – und die Chance, Eishockeyprofi zu werden.“ Und was für ein Profi: Vom College ging es für Josh Teves direkt in die NHL. Dort bestritt er mit den Vancouver Canucks im März 2019 sein erstes und einziges Spiel in der besten Liga der Welt. „Nicht gedraftet zu werden und trotzdem in die NHL zu kommen, da ging schon ein Traum in Erfüllung“, erinnert sich Teves gerne an diesen aufregenden Tag zurück. „Sich als Profi zu etablieren, ist aber nicht einfach“, sagt der Crack aus Calgary, der anschließend in der AHL – der zweithöchsten Liga Nordamerikas – auflief, im Sommer 2022 erstmals nach Europa (zu JYP in Finnland) wechselte und auch kurz einen Abstecher zum SC Bern machte, ehe er in diesem Sommer beim HCB landete. „Eishockey hat mich um die ganze Welt gebracht. Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann in Italien spielen werde“, schmunzelt Teves. In der Talferstadt hat der 29-Jährige aber voll eingeschlagen: Seine unwiderstehlichen Antritte, seine spektakulären Solos und nicht zuletzt auch seine 31 Skorerpunkte in 48 Spielen ließen ihn schnell zur Attraktion werden. Das soll so auch in den Play-offs so bleiben. © Alle Rechte vorbehalten Duo kann zu Hause den Sack zumachen ALPSHL: HC Unterland Cavaliers (gegen HC Gherdëina) und HC Meran (gegen Kitzbühel) können heute Abend ins Play-off einziehen BOZEN (kp). In der Alps Hockey League (AlpsHL) könnten heute die 8 Viertelfinalteilnehmer feststehen. Der HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna und der HC Meran Pircher haben in ihren Heimspielen gegen den HC Gherdëina valgardena.it bzw. EC Kitzbühel gute Chancen, den Rittner Buam, Cortina, Salzburg II, Wipptal Broncos, Zell am See und Bregenzerwald ins Play-off zu folgen, nachdem sie Spiel 1 des Pre-Play-offs („best of 3“) in fremden Stadien gewonnen haben. Unterland und Gröden standen sich in dieser Saison bisher dreimal gegenüber. Jedes Mal konnten am Ende die Gäste jubeln. So auch am Dienstag, als die „Cavs“ in Wolkenstein mit 4:2 erfolgreich waren. Die Unterlandler haben ihre letzten 5 Heimspiele gewonnen, während die Ladiner zuletzt 4 Mal auswärts die Oberhand behalten haben. Beide Mannschaften haben heute keine Ausfälle zu beklagen. Nach 2 Niederlagen im Grunddurchgang hat Meran zum Auftakt des Pre-Play-offs den ersten Saisonsieg gegen Kitzbühel gefeiert. Dabei musste HCMTrainer Jarrod Skalde auf Calder Anderson verzichten. Der LigaTopskorer dürfte heute auf die Zähne beißen und wieder ins Team zurückkehren. Auch die beiden Leihspieler des HCB Südtirol, Kris Pietroniro und Pascal Brunner, müssten wieder mit von der Partie sein. Sollten beide Pre-Play-off-Serien heute entschieden sein, werden die Viertelfinal-Paarungen am Freitagvormittag in einer Manager-Videokonferenz gewählt und anschließend bekannt gegeben. © Alle Rechte vorbehalten PRE-PLAY-OFF („best of 3“) – SPIEL2 Unterland – HC Gherdëina ••••20.00Uhr SR: Holzer, Virta (Cristeli, Pace) – Stand in der Serie: 1:0 Meran – Kitzbühel • • •••••••••••••••• 20.30Uhr SR: Orel, Rezek (Arlic, Puff) – Stand in der Serie: 1:0 © ALPSHL: HEUTE Der HC Pustertal baut im heutigen Entscheidungsspiel gegen Olimpija Laibach auf seinen „Heimtorhüter“ Jacob Smith, der am Sonntag sein 2. „Shutout“ in dieser Saison gefeiert hat. Alle Fotos auf dieser Seite: Max Pattis Der kanadische Verteidiger Josh Teves konnte in den bisherigen 48 Spielen für den HCB Südtirol 7 Tore bejubeln. Der HC Unterland Cavaliers empfängt heute Abend den HC Gherdëina. Im Bild: Simone Peiti, Hannes Kasslatter und Luka Nyman (von links). Kris Pietroniro, Verteidiger des HCB Südtirol, könnte auch heute Abend den HC Meran im Heimspiel gegen Kitzbühel verstärken.

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