Hockey Club Gherdëina valgardena.it - PRESS

Sport bei Die Sportredaktion wird eingekleidet von KALTERN • NEUMARKT - Mittwoch, 3. Jänner 2024 29 ICEHL: Sie heutigen Spiele Wien – Fehervar • • •••••••••••••• 19.15Uhr SR: Rencz, Siegel (Bedynek, Vaczi) Salzburg – Linz • • ••••••••••••••• 19.15Uhr SR: K. Nikolic, Ofner (Nothegger, J. Seewald) Innsbruck – Villach• • ••••••••• 19.15Uhr SR: Schauer, Zrnic (Fleischmann, Wimmler) Laibach – Graz • • •••••••••••••••• 19.15Uhr SR: Soos, Sternat (Muzsik, Snoj) Vorarlberg – HCB Südtirol 19.30 Uhr SR: Holzer, M. Nikolic (Martin, Sparer) HC Pustertal – Asiago••••••19.45Uhr SR: Berneker, Trilar (Puff, Rigoni) © 58Mal saß Tomek Valtonen auf der Pusterer Bank und feierte dabei 25 Siege (Punkteschnitt: 1,36 pro Spiel). © „Alle stehen in der Pflicht“ EISHOCKEY: Patrick Bona, Sportdirektor des HC Pustertal, nimmt zum Rücktritt von Tomek Valtonen Stellung BRUNECK. „Nach langen Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen, mein Engagement als Headcoach des HC Pustertal aus familiären Gründen zu beenden.“ So wurde Tomek Valtonen in einer Presseaussendung zitiert, die der HC Pustertal am Dienstag zu Mittag verschickt hat. Die Führung des HCP ist dem Angebot der Vertragsauflösung nachgekommen. Das Team wird vorerst der bisherige Co-Trainer Kasper Vuorinen interimistisch führen. Tomek Valtonen hatte die „Wölfe“ am 30. November 2022 übernommen und mit ihnen in der vergangenen Saison das PrePlay-off verpasst, nachdem er bereits Ende Jänner seinen Vertrag verlängert hatte. Und auch in dieser Saison ist es dem 43-jährigen Finnen trotz eines Traumstarts mit 6 Siegen in Folge nicht gelungen, den Erfolg nach Bruneck zurückzubringen. Am Abend des Neujahrstages und nach 6 Heimniederlagen in Folge hat Valtonen schließlich Geschäftsführer Jochen Schenk und Sportdirektor Patrick Bona in seine Entscheidung eingeweiht. Damit ist es beim HC Pustertal auch in seiner 3. Saison in der ICE Hockey League (ICEHL) zu einem vorzeitigen Trainerwechsel gekommen, nachdem zuvor bereits Luciano Basile (2021) und Stefan Mair (20.22) entlassen worden sind. Im nachfolgenden Interview nimmt Bona zu den turbulenten Entwicklungen im Osten Südtirols Stellung. „Dolomiten“: Waren Sie überrascht darüber, dass Tomek Valtonen das Handtuch geworfen hat? Patrick Bona: Irgendwie schon. Schließlich habe ich es mir nicht erwartet, dass er seinen Rücktritt anbieten würde. „D“: Sein Entschluss kam aber nicht ganz ungelegen: So hat er Ihnen und dem Vorstand eine Entscheidung abgenommen, richtig? Bona: Natürlich haben die vorangegangenen Auftritte und Ergebnisse Tomek nicht unbedingt in die Karten gespielt. Bei Misserfolgen ist der Trainer nun einmal das schwächste Glied in der Kette und jeder weiß, dass ein Trainer an sportlichen Erfolgen gemessenwird. „D“: Einige Spieler standen Gerüchten zufolge zuletzt nicht mehr hinter dem Trainer. Wann haben Sie gemerkt, dass die Chemie zwischen Trainer und Spielern nicht mehr stimmt? Bona: Wenn die Leistungen nicht mehr passen und es eine Niederlage nach der anderen setzt, dann ist es ganz normal, dass einige Spieler nicht mehr glücklich mit der Situation sind. Ich denke aber nicht, dass jemand gegen den Trainer gespielt hat. Ansonsten wäre der 7:1-Sieg in Salzburg nicht zustande gekommen. Ich glaube auch nicht, dass der eine oder andere Akteur nach der 3:0Führung gegen Villach absichtlich verlieren wollte. Eines ist klar: Der Trainer hat eine gewisse Schuld. So wie auch ich, der Vorstand und die Spieler. Jetzt stehen alle in der Pflicht und müssen liefern. Vor allem die Spieler sind gefordert. „D“: Bedeutet das, dass auch auf der Spielerfront etwas passieren kann? Bona: Im Moment nicht. Klar ist aber, dass sich die Spieler beweisen und der Verantwortung stellen müssen, ansonsten könnte auf der Spielerfront durchaus etwas passieren. Jeder steht unter Beobachtung und weiß, dass er es besser kann. „D“: Wie geht es weiter? Bona: Ich werde mich in den nächsten Stunden mit dem Präsidenten, Vizepräsidenten und Geschäftsführer zusammensetzen und die weiteren Schritte diskutieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten. „D“: Ist Kasper Vuorinen nur eine Übergangslösung? Bona: Kasper hat am Dienstag das Training geleitet und wird am Mittwoch im Heimspiel gegen Asiago die Geschicke auf der Bank leiten. Er ist weiterhin Assistent und nimmt interimistisch die Rolle des Cheftrainers ein. Sobald die nächsten Schritte festgelegt sind, weiß ich mehr. „D“: Bis wann wollen Sie den Nachfolger von Valtonen präsentieren? Bona: Die Zeit drängt. Ziel ist es, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden. „D“: Wie viele Trainer haben seit der Trennung von Valtonen bereits angerufen? Bona: Eine Handvoll Trainer und Agenten hat sich bereits gemeldet. Noch gibt es aber nichts Konkretes. Es ist noch zu früh. „D“: Welche Art Trainer suchen Sie: Einen harten Hund, der ordentlich durchgreift, oder einen Kumpeltyp, der für die Spieler wie ein 2. Vater ist? Bona: Ich denke, dass eine Mischung zwischen harter Hund und Kumpeltyp das ist, was uns am meisten hilft. Wir benötigen in jedem Fall einen guten Motivator, der die Spieler bei Laune hält, sie aufbaut und ihnen das fehlende Selbstvertrauern zurückgibt. Ich glaube nicht, dass man alles über den Haufen werfen muss. Es müsste reichen, wenn man Kleinigkeiten anpasst und verbessert. „D“: Glauben Sie, dass das zum Saisonstart ausgegebene Ziel, der Play-off-Einzug, mit dieser Mannschaft zu erreichen ist? Bona: Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das Viertelfinale erreichen können – egal ob wir dieses auf direktem Wege oder über das Pre-Play-off schaffen. Schließlich bin ich von der Qualität der Spieler und dem Potenzial, das in dieser Mannschaft steckt, überzeugt. „D“: Am Mittwoch kommt der HC Asiago nach Bruneck. Was erwarten Sie sich von diesem Spiel? Bona: Es ist ein italienisches Derby. Zudem ist es nicht einfach, gegen Asiago zu spielen. Wir haben uns in Vergangenheit immer wieder schwer getan gegen diesen Gegner, der auf Konter lauert und in der Offensive seine Stärken hat. Wir müssen taktisch gut spielen und benötigen vollen Einsatz von jedem einzelnen. Christian Kasastul und Rick Schofield werden weiterhin fehlen. © Alle Rechte vorbehalten Interview: Kurt Platter Mit dem Fanzug zum Derby nach Bozen AM DREIKÖNIGSTAG BRUNECK (kp). Am Samstag, 6. Jänner findet um 20.45 Uhr das Derby zwischen dem HCB Südtirol und dem HC Pustertal statt. Der Pusterer Verein organisiert am Dreikönigstag einen Sonderzug nach Bozen. Dieser startet um 16.50 Uhr von Innichen und fährt bis nach Bozen Süd. Angefahren werden alle Pusterer Bahnhöfe entlang der Strecke sowie die Haltestellen in Brixen, Klausen und Waidbruck. Die Rückfahrt von Bozen Süd erfolgt um 22.30 Uhr. Das Kombi-Ticket für den Sonderzug und den Eintritt (Stehplatz) in die Sparkasse Arena kann am heutigen Mittwoch nach dem Spiel des HC Pustertal gegen Asiago am Ticketschalter der Intercable Arena erworben werden. Für das Derby wird ein großer Zulauf erwartet. Eintrittskarten sind bereits online verfügbar. Der Vorverkauf an den Stadionkassen findet am Freitag, 5. Jänner, von 16 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 13 bis 14.30 und ab 19.45 Uhr statt. © Alle Rechte vorbehalten GESTERN Salzburg II – Meran• • •••••••••••••••••••••••••• 6:2 (5:1, 1:0, 0:1) SR: Kainberger, Orel (J. Seewald, Telesklav) Tore: 1. Drittel: 0:1 Garreffa (3.02), 1:1 Myllymaa (8.49/PP), 2:1 Ramoser (14.35/PP), 3:1 Wurzer (15.14), 4:1 Cernik (15.40), 5:1 Myllymaa (19.43); 2. Drittel: 6:1 Murnieks (1.06), 6:2 anderson (13.05). Strafminuten: Salzburg 6 – Meran 14 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor HEUTE Klagenfurt II – Cortina • • •••••••••• 19.00Uhr SR: Fajdiga, Voican (Dieber, Markizeti) Celje – Kitzbühel • • ••••••••••••••••••• 19.00Uhr SR: Milovanovic, Pinié (Brondi, Javornik) Linz II – HC Fassa • • •••••••••••••••••• 19.15Uhr SR: Brock, Schweighofer (Kanyo, Wendner) Lustenau – Wipptal Broncos •••19.30Uhr SR: R. Huber, Soraperra (Fecchio, Jäger) Zell am See – Jesenice • • ••••••••••• 19.30Uhr SR: Moschen, Ruetz (De Zordo, Hesina) Unterland – Rittner Buam••••••20.00Uhr SR: Giacomozzi, Ricco (Formaioni, Wiest) Gherdëina – Bregenzerwald•••20.30Uhr SR: Egger, Piras (Pace, A. Rivis) © ALPSHL Alps Hockey League Salzburg II–HC Meran 6:2 1. Rittner Buam 28 22 6 119:65 66 2. Zell am See 28 20 8 108:79 59 3. Salzburg II 29 18 11 110:83 54 4. Bregenzerwald 28 17 11 110:85 54 5. Jesenice 28 17 11 104:79 51 6. Wipptal Broncos 28 15 13 104:81 50 7. SG Cortina 28 17 11 98:76 50 8. Kitzbühel 28 13 15 93:101 40 9.HCMeran 29 13 16 102:122 39 10. Lustenau 28 13 15 105:112 38 11. HC Gherdëina 28 13 15 91:107 37 12. Unterland Cavaliers 28 11 17 101:103 35 13. HC Fassa 28 13 15 90:102 35 14. Linz II 28 11 17 70:90 31 15. HK Celje 28 7 21 67:116 20 16. Klagenfurt II 28 5 23 61:132 16 ICE Hockey League 1. Fehervar 34 22 12 115:95 66 2. Klagenfurt 33 21 12 116:75 65 3. Salzburg 32 22 10 97:77 63 4. Linz 33 19 14 113:80 59 5. HCB Südtirol 33 20 13 93:82 56 6. Innsbruck 32 17 15 91:89 53 7. Villach 32 18 14 109:97 52 8. HC Pustertal 32 15 17 92:91 47 9. Olimpija Ljubljana 32 14 18 92:102 41 10. Vorarlberg 33 13 20 105:113 41 11. Vienna Capitals 32 11 21 78:120 32 12. Asiago Hockey 32 10 22 81:125 31 13. Graz99ers 32 9 23 65:101 27 Schweiz EV Zug–Rapperswil Lakers 4:0 HC Ajoie–Servette Genf 2:4 HC Ambri-Piotta–ZSC Lions 2:7 HC Davos–HC Lugano 2:1 Fribourg-Gottéron–EHC Kloten 7:1 Lausanne HC–EHC Biel 3:2 SC Bern–SCL Tigers n.P. 5:4 1. ZSC Lions 33 24 9 110:66 74 2. EVZug 33 24 9 115:72 67 3. Fribourg-Gottéron 34 22 12 110:81 66 4. Lausanne HC 35 20 15 104:88 60 5.SCBern 34 19 15 91:93 57 6. HC Lugano 34 18 16 112:98 53 7. Servette Genf 33 17 16 93:94 51 8.HCDavos 34 16 18 91:79 51 9. HC Ambri-Piotta 33 18 15 99:99 50 10. SCL Tigers 34 13 21 74:107 42 11. EHC Biel 33 14 19 83:91 41 12. Rapperswil Lakers 33 11 22 68:100 34 13. EHC Kloten 34 11 23 76:115 34 14. HC Ajoie 31 7 24 66:109 22 6 Gegentore & 6. Niederlage ALPSHL: HC Meran ist gegen Salzburg II chancenlos SALZBURG (kp). Der HC Meran Pircher kann gegen Salzburg II nicht gewinnen. Im 6. ALpsHLSpiel kassierten die „Adler“ beim 2:6 die 6. Niederlage gegen die „Jungbullen“. Diese beendeten nicht nur die seit 3 Spielen anhaltende Niederlagenserie, sondern machten einen großen Schritt in Richtung Master Round. Der HCM ging im Salzburger Volksgarten durchJoseph Garreffa (im Bild) in Führung. Danach drehten die Hausherren auf und nahmen das von Andrei Makarow gehütete Gehäuse unter Dauerbeschuss. Der Russe wurde allein in den ersten 20 Minuten 23 Mal geprüft, während seine Vorderleute nur 5 Schüsse abfeuerten. Makarow musste innerhalb von knapp 11 Minuten 5 Mal hinter sich greifen. Nach dem 1:1 zog der Tabellendritte mit 3 Toren innerhalb von 65 Sekunden auf 4:1 davon. Kurz vor und kurz nach dem ersten Seitenwechsel war der NHL-erprobte Goalie erneut geschlagen und machte nach dem 1:6 für Matteo Calvi zwischen den Pfosten Platz. Während der 22-Jährige sämtliche 22 Schüsse abwehrte und ein „Mini-Shutout“ feierte, betrieb Calder Anderson im Schlussdrittel noch Ergebniskosmetik. © Alle Rechte vorbehalten 5 Teams kämpfen um 4 Plätze ALPSHL: Wipptal Broncos wollen Platz 6 verteidigen BOZEN (kp). 2 Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs haben in der Alps Hockey League (AlpsHL) mit den Rittner Buam SkyAlps und Zell am See erst 2 Teams das Ticket für die Master Round und das Play-off fix in der Tasche. Hinter dem Spitzenduo kämpfen 5 Mannschaften um die restlichen 4 Plätze. Die Teams auf den Rängen 7 bis 16 kämpfen ab 18. Jänner in der Qualification Round in 2 Gruppen um die letzten 2 Tickets für die Postseason. Neben den Rittner Buam könnte sich mit den Wipptal Broncos Weihenstephan ein weiterer Klub aus Südtirol direkt für das Play-off qualifizieren. Die „Wildpferde“ haben aktuell als Tabellensechster den letzten Master Round-Platz inne, allerdings liegen sie nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem Siebenten Cortina. Gegen den amtierenden Italienmeister haben sie aber das direkte Duell verloren, womit sie am Ende bei Punktgleichheit in der Tabelle hinter Cortina klassiert werden. Heute sind die Wipptaler beim EHC Lustenau, den sie zu Hause mit 8:2 besiegt hatten, gefordert. Die Rittner Buam sind heute beim HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna zu Gast. Für die Unterlandler geht es dabei in erster Linie um die Halbfinal-Teilnahme in der IHL Serie A: Hierfür benötigen sie noch einen Punkt, um den HC Gherdëina valgardena.it noch abzufangen. Die Ladiner empfangen den EC Bregenzerwald. © Alle Rechte vorbehalten 1. Sieg in Feldkirch ist fällig ICEHL: HCB Südtirol trifft heute auf Pioneers Vorarlberg FELDKIRCH (kp). Der HCB Südtirol Alperia ist heute Abend bei den Pioneers Vorarlberg zu Gast. Beide Mannschaften sind am Montag mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Während die Südtiroler mitten im Kampf um die direkte Play-off-Teilnahme stehen, kämpfen die Vorarlberger um einen Platz im Pre-Play-off. Daniel Frank und Co. haben schlechte Erinnerungen an die Vorarlberghalle in Feldkirch. Schließlich haben sie dort seit dem ICEHL-Eintritt der Pioneers im Sommer 2022 noch nie gewonnen: Sie mussten sich 3 Mal mit nur einem Tor Unterschied geschlagen geben (3:4, 4:5 und 4:5). Bozens Trainer Glen Hanlon muss weiterhin ohne Tyler Sikura auskommen, der aus familiären Gründen in Nordamerika weilt und vermutlich nicht mehr nach Bozen zurückkehren wird. © TV-Tipp: Vorarlberg – HCB Südtirol heute ab 19.15 Uhr live auf Video33 Der finnische Trainer Tomek Valtonen trat beim HC Pustertal aus familiären Gründen zurück. Alle Fotos auf dieser Seite: Max Pattis Kasper Vuorinen steigt beim HC Pustertal interimistisch vom Assistenten zum Headcoach auf. Der HCB Südtirol ist heute bei den Pioneers Vorarlberg zu Gast. Im Bild: Luka Maver und Gianluca Vallini (von links). Fabian Gschliesser, Stürmer der Wipptal Broncos

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjc0Mjk=