- Dienstag, 24. März 2026 Sport 33 Südtirol verpasst Podest knapp EISKUNSTLAUF:Platz vier bei Arge-Alp-Wettbewerb – Bayern triumphiert in Dornbirn DORNBIRN (mbo). Der traditionelle Arge-Alp-Wettbewerb im Eiskunstlaufen hat am vergangenen Wochenende erneut die besten Nachwuchsathleten des Alpenraums zusammengeführt. Jahr für Jahr gilt die Veranstaltung, die heuer in Dornbirn ausgetragen wurde, als wichtiger Vergleichswettkampf der Landeskader und als Bühne für die nächste Generation im Eiskunstlauf. Auch diesmal waren die Mannschaften stark besetzt. Eiskunstläufer aus Südtirol, Trentino, Lombardei, Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Bayern, St. Gallen, Graubünden und dem Tessin gingen in den Kategorien U12 bis U19 an den Start und liefen um die begehrte Mannschaftstrophäe. In der Gesamtwertung setzte sich Bayern durch und sicherte sich den ersten Platz vor der Lombardei und dem Team aus dem Trentino. Südtirol belegte in einem eng umkämpften Feld den vierten Rang. Für das Südtiroler Team konnten sich insbesondere zwei Athletinnen auf dem Podest platzieren. Lea Marie Castlunger vom Ice Club Alta Badia erreichte in der Juniorenkategorie mit 124,63 Punkten einen starken dritten Gesamtrang. Auch Emily Boscaro vom AS Meran überzeugte: In der fortgeschrittenen Kategorie der U16 sicherte sie sich mit 56,25 Punkten ebenfalls den dritten Platz. Parallel zum Arge-Alp-Meeting fand in Aosta das Finale der Italienmeisterschaften der Jugendkategorien statt, bei dem die Eliteklasse der fortgeschrittenen U16 im Fokus stand. Auch hier präsentierten sich die Südtiroler Talente in starker Form und konnten zwei weitere Podestplätze verbuchen. Felix Oberbacher vom Ice Club Alta Badia erreichte in der fortgeschrittenen Kategorie der U16 mit 112,17 Punkten den dritten Gesamtrang und bestätigte damit seine konstante Entwicklung auf nationaler Ebene. Bei den Damen sorgte Bianca Soccol vom AS Meran für ein weiteres Top-Ergebnis: Mit 98,31 Punkten lief sie auf den zweiten Platz und unterstrich ihre starke Leistung in der höchsten Nachwuchsklasse. © Alle Rechte vorbehalten Als zweiter Spieler in der Geschichte hat Alexander Owetschkin(im Bild) 1.000 Tore in Grunddurchgang und Play-off der NHL erzielt. Der 40-jährige Russe erreichte den Meilenstein am Sonntag mit einem PowerplayTor bei der 2:3-Heimniederlage nach Verlängerung seiner Washington Capitals gegen Colorado Avalanche. Owetschkin fehlen nur noch 16 Tore auf Rekordhalter Wayne Gretzky (1.016.). Der Washington-Stürmer hat Gretzky im April 2025 mit seinem 895. Treffer schon als Tor-Rekordhalter im Grunddurchgang abgelöst. © AlpsHL: Play-off VIERTELFINALE – HEUTE SPIEL 7 Salzburg II – HC Gherdëina •••••••19.15Uhr SR: Bulovec, Snoj (Arlic, Jeram) – Stand in der Serie: 3:3 © Tommy Purdeller ist erneut die Nummer 1 EISHOCKEY: Der 21-jährige Stürmer des HC Pustertal wird zum zweiten Mal in Folge zum Young Star der Saison in der ICE Hockey League gewählt BRUNECK(kp). Tommy Purdeller vom HC Falkensteiner Pustertal ist zum zweiten Mal in Folge in der ICE Hockey League (ICEHL) zum Young Star der Saison gewählt worden. Der 21-Jährige ist der erste Spieler in der Geschichte der Liga, dem diese Auszeichnung zweimal zuteil wird. In der Finalabstimmung unter allen Monatssiegern setzte sich der Stürmer mit nahezu maximaler Punkteanzahl klar vor David Waschnig (Klagenfurter AC) und Paul Sintschnig (Villacher SV) durch. Die Wahl erfolgte durch Fans sowie TV-Experten aus Österreich, Italien und Slowenien. Bereits in seiner Rookie-Saison 2024/25 beim HC Pustertal wusste Purdeller voll zu überzeugen: Mit den „Wölfen“ erreichte der Olympia-Teilnehmer das Viertelfinale und verbuchte starke 38 Skorerpunkte in 56 Spielen. Als Konsequenz wurde der damals 20-Jährige erstmals zum Young Star der Saison gekürt. Nun erhält er diese Auszeichnung ein zweites und zugleich letztes Mal – in der kommenden Saison sind alle Spieler der Jahrgänge 2005 und jünger teilnahmeberechtigt. Auch in der laufenden Saison bestätigt Purdeller seine starke Entwicklung. In bislang 50 Einsätzen hält der Flügelstürmer aus Montal bei 36 Punkten – und die Spielzeit ist für ihn noch lange Tommy Purdeller, Stürmer des HC Pustertal DREI FRAGEN AN . . . „Dolomiten“: Sie sind der erste Spieler, der zweimal zum Young Star der Saison gewählt wurde. Wie sehr ehrt Sie diese Auszeichnung? Tommy Purdeller: Natürlich ist das eine große Ehre für mich, und ich freue mich sehr, dass ich bereits zum zweiten Mal zum Young Star der Saison gewählt wurde. Ein großes Dankeschön gilt allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben – meinen Mitspielern, Trainern, dem gesamten Verein sowie meiner Familie und meinen Freunden. Danke auch an alle, die für mich abgestimmt haben. „D“: Sehen Sie sich selbst überhaupt noch als Jugendspieler oder schon als gestandenen Spieler der ICEHL? Purdeller: Ich denke, dass ich in den letzten beiden Saisonen sehr viel Erfahrung sammeln und mich als Spieler weiterentwickeln konnte, was für mich oberste Priorität hatte. Die viele Eiszeit und das Vertrauen des Vereins haben mir sehr geholfen, mich von einem unerfahrenen jungen Spieler in einer Profiliga zu einem verlässlichen Rollenspieler zu entwickeln. Dafür bin ich sehr dankbar. „D“: Sie haben in beiden Spielzeiten mehr als 30 Skorerpunkte gesammelt. Wie sehr sind Sie selbst von Ihren Zahlen überrascht? Purdeller: Ich würde nicht sagen, dass ich überrascht bin. Vielmehr sehe ich darin die Bestätigung, dass sich die harte Arbeit in den letzten Jahren und besonders in den Sommermonaten ausgezahlt hat. Ich bin zufrieden mit meiner bisherigen Entwicklung, weiß aber auch, dass ich mich in vielen Bereichen noch weiter verbessern kann und möchte. © nicht vorbei. Ab Sonntag steht das Halbfinale auf dem Programm, nachdem Pustertal im Viertelfinale für eine große Überraschung gesorgt und Serienmeister Salzburg klar mit 4:0 bezwungen hatte. Purdeller steuerte dabei ein Tor und drei Assists bei. Endstandder Wahl zum Young Star der Saison 2025/26: 1. Tommy Purdeller (HCP) 23 Punkte; 2. David Waschnig (KAC) 17; 3. Paul Sintschnig (VSV) 17. © Alle Rechte vorbehalten Jetzt spricht einiges für die „Jungbullen“ ALPSHL: Salzburg II hat heute im siebten Viertelfinalspiel gegen den HC Gherdëina Heimvorteil SALZBURG (kp). Dass der vierte Sieg in einer „Best-of-7“-Serie der schwierigste ist, bekam der Gherdëina valgardena.it im Viertelfinale der Alps Hockey League (AlpsHL) in den vergangenen Tagen zu spüren. Die Ladiner führten gegen Salzburg II bereits mit 3:1, ehe sie in Spiel fünf und sechs deutliche Niederlagen einstecken und den Serienausgleich hinnehmen mussten. Heute fällt in Salzburg die Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale. Es ist bereits das siebte Mal in der Geschichte der AlpsHL, dass eine Serie über sieben Spiele geht. Für die Juniors ist es bereits das dritte Spiel sieben in ihrer AlpsHL-Geschichte. Sowohl 2019 (Viertelfinale gegen Lustenau) als auch 2023 (Halbfinale gegen Cortina) mussten sie sich dabei jeweils knapp geschlagen geben. Trotzdem spricht fast alles für die „Jungbullen“, die zuletzt viel Selbstvertrauen getankt haben. Die ersten vier Begegnungen zwischen Salzburg II und Gröden endeten jeweils mit nur einem Tor Unterschied – dreimal hatten dabei die „Furie“, bei denen heute Vlastimil Dostalek gesperrt ist, das bessere Ende für sich. In den vergangenen beiden Spielen jedoch dominierten die Salzburger deutlich: Der Grunddurchgangssieger gewann zuerst zu Hause mit 9:2, ehe am Sonntag auswärts ein klarer 6:2-Erfolg folgte. „Wir müssen so spielen wie wir zu Beginn der Serie gespielt haben. In erster Linie müssen wir uns in der Defensive verbessern. In den letzten zwei Spielen sind wir schnell einem Rückstand hinterhergelaufen, weil wir nicht gut gespielt haben und der Gegner unsere Fehler eiskalt bestraft hat. Dann ist es nicht einfach zurückzukommen. Jeder weiß, was er tun muss und wie er spielen muss. In erster Linie müssen wir disziplinierter sein“, fordert Grödens Kapitän Simon Pitschieler. „Wir haben einen richtig guten Lauf, spielen gut zusammen und schießen auch Tore. Jetzt haben wir zwei Spiele hintereinander gewonnen. Jetzt fehlt uns noch ein Sieg. In Spiel sieben startet wieder alles bei null,“ sagt Salzburgs Kapitän Adrian Gesson. © Alle Rechte vorbehalten Rassismus-Vorfall in Gröden ALPSHL: Liga und HCG verurteilen Anfeindungen BOZEN (kp). Die Alps Hockey League (AlpsHL) wurde im Rahmen des sechsten Viertelfinalspiels am Sonntag in Wolkenstein zwischen dem HC Gherdëina und Salzburg II über rassistische Beleidigungen von den Rängen gegenüber Spielern des Gäste-Teams informiert. Dies geht aus dem offiziellen Bericht des Spiel-Supervisors hervor und wurde zudem vom Heimteam bestätigt. Die AlpsHL verurteilt diese Vorfälle aufs Schärfste und distanziert sich entschieden von jeglicher Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Der Fall wurde bereits an die zuständige Rechtskommission übergeben und wird entsprechend den geltenden Regularien geprüft. Unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens steht die AlpsHL gemeinsam mit dem HC Gherdëina klar für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt. © Alle Rechte vorbehalten VIERTELFINALE („best of 7“) – SPIEL 5 Klagenfurt – Fehervar • • •••••••••••••••••••• 3:4 (1:1, 1:1, 1:2) SR: Huber, Zrnic (Muzsik, Riecken) Tore: 1. Drittel: 1:1 Herburger (6.10), 1:1 Richards (14.58); 2. Drittel: 2:1 From (8.36), 2:2 Cheek (13.36); 3.Drittel: 2:3 Andersen (3.06), 2:4 Kuralt (6.08), 3:4 From (9.30/PP). Strafminuten: Klagenfurt 6 – Fehervar 8 Zuschauer: 4.293 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor © ICEHL: PLAY-OFF -Infografik: M. Lemanski 10., 12., 14. und 17. März evtl. 19., 21. und 25. März 29., 31. März, 2. und 5. April evtl. 7., 9. und 12. April 15., 17., 19. und 22. April evtl. 24., 26. und 29. April Klagenfurt Fehervar Salzburg V nach Verlängerung Villach HCB Südtirol Laibach V V V V V Laibach Play-off VIERTELFINALE HALBFINALE FINALE BESTOF7 BESTOF7 ICEHL BESTOF7 HC Pustertal Graz 2 1 2 3 2 3 5 1 2 1 1 2 3 1 2 3 3 4 3 0 ff 6 2 0 4 1 2 1 2 2 3 Graz HC Pustertal 1 4 8 3 3 4 Das ist die Südtiroler Landesauswahl beim Arge-Alp Wettbewerb in Dornbirn. Der 21-jährige Stürmer des HC Pustertal, Tommy Purdeller, wurde erneut zum Young Star der Saison gewählt. Fotos auf dieser Seite: Max Pattis (3) Grödens Kapitän Simon Pitschieler (2. von rechts) und seine Mitspieler wollen heute Abend in Salzburg erstmals in der Vereinsgeschichte ins Halbfinale der AlpsHL einziehen.
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