Hockey Club Gherdëina valgardena.it - PRESS

Foto: Shutterstock Athesia Druck gratuliert dem HC GHERDE¨INA herzlich zum beeindruckenden Triumph in der Alps Hockey League. Mit Teamgeist, Leidenschaft und großem Einsatz habt ihr diesen Erfolg möglich gemacht – es freut uns, euch auf eurem Weg begleiten zu dürfen. Mit Energie zum Erfolg. Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel! Copyright: Max Pattis - Mittwoch, 22. April 2026 Sport 31 HC GHERDËINA: SKORERWERTUNG HC GHERDËINA: TORHÜTERWERTUNG 59Punkte gelangenLuke Moncada(im Bild) in 53 Spielen für den HC Gherdëina. Damit war der 25-jährige Italokanadier der teaminterne Topskorer bei den „Furie“. © 94,1 Prozent lautet die Fangquote von Torhüter Claes Endre(im Bild). Der Schwede war am 16. Jänner zum HCG gestoßen und hatte mit starken Leistungen maßgeblichen Anteil am Erfolgslauf der „Furie“. © +20 lautet die Plus-Minus-Bilanz vonVlastimil Dostalek(im Bild). Damit war der Tscheche die Nummer 1 beim HCG gefolgt von Simon Pitschieler (+19) und Davide Schiavone (+18). © ▸ FORTSETZUNG VON SEITE 30 Am 8. Oktober 1927 gründeten Hans Kerschbaumer, der auch erster Präsident war, Josef Anton Sanoner, Leo Demetz und Franz Comploj im Hotel „Madonna“ den Hockey Club Gherdëina. Zuvor hatten Fremde, die zum Skifahren nach Gröden gekommen waren, den Einheimischen diesen damals noch unbekannten Sport nahegelegt. Die ersten Spiele wurden auf Naturflächen vor den Hotels „Genziana“ und „Grödnerhof“ bzw. auf früheren Tennisplätzen ausgetragen. 1932 nahm erstmals eine Grödner Mannschaft an der Italienmeisterschaft der Serie A teil. Auf Erfolge mussten die leidenschaftlichen Anhänger aber lange Zeit warten. Das sollte sich nach 1967 mit dem Bau des ersten Eisstadions in Überwasser, einer Fraktion von St. Ulrich, ändern. Nur zwei Jahre später bestieg Gröden erstmals den Thron in Italiens höchster Spielklasse. Drei weitere „scudetti“ sollten 1976, 1980 und 1981 folgen. 1981 wurde das „Setil“-Stadion in Rekordzeit überdacht, um die B-Weltmeisterschaft ausrichten zu können. In den folgenden Jahren machten finanzielle Probleme dem Verein zu schaffen, der sich 1986 aus der Serie A zurückzog und einige Jahre später mit den Zweitligatiteln 1992 und 1997 wieder für Schlagzeilen sorgte. In der Nacht auf den 9. Juni 1999 wurde das Stadion von einer Mure verschüttet und vollkommen zerstört. Der Traditionsverein stand vor dem Ruin, übersiedelte ins 1989 errichte „Pranives“ nach Wolkenstein und fusionierte mit dem 1973 gegründeten HC Selva, der drei Mal den Serie-B-Meistertitel gewonnen hatte. An die ruhmreichen Zeiten schlossen die „Furie“ in ihrer neuen Heimstätte nicht mehr an, obwohl sie 2010, 2011 und 2012 drei Mal das Finale der Serie A2 erreichten. Und auch die Begeisterung flackerte im „Pranives“ nur noch selten auf. Bis zum vergangenen Samstag. © Alle Rechte vorbehalten Sp T A P +/- Str 1. Luke Moncada 53 23 36 59 6 45 2. Simon Pitschieler 61 21 32 53 19 36 3. Sacha Guimond 61 11 35 46 7 28 4. Davide Schiavone 59 17 28 45 18 12 5. Vlastimil Dostalek 35 22 20 42 20 35 6. Carmine Buono 60 10 28 38 11 48 7. Hannes Kasslatter 61 14 21 35 2 22 8. Dimitri Wozowik 61 9 25 34 11 26 9. Stephan Deluca 61 14 14 28 -2 23 10. Luca Biondi 61 10 15 25 7 46 11. Matteo Luisetti 57 10 14 24 -9 74 12. Martin Castlunger 53 3 15 18 3 22 13. Nicolò Fabio Esposito 61 4 7 11 -12 16 14. Sebastiano Soracreppa 51 3 8 11 14 40 15. Julian Senoner 47 1 10 11 7 61 16. Tobias Brighenti 19 1 8 9 10 6 17. Samuel Moroder 46 3 4 7 -3 10 18. Ben Linder 58 0 5 5 -4 2 19. Diego Greci Demetz 26 1 0 1 0 2 20. Nicolas Andriolo 22 0 0 0 1 0 21. Igor Bogdanow 9 0 0 0 -2 0 22. Tommy Delucca 20 0 0 0 -1 0 23. Alexander Vigl 7 0 0 0 0 2 24. Giordan Insam 1 0 0 0 0 0 SP=Spiele; T=Tore; A=Assists; P=Punkte; +/- = Plus-Minus-Statistik; Str = Strafminuten Sp GT GT/SP SV% 1. Claes Endre 27 57 2,09 94,1 2. Matthias Rindone 20 63 3,40 89,8 3. Paul Hofer 30 59 3,89 88,2 SP=Spiele; GT= Gegentore; GT/SP= Gegentore pro Spiel; SV%= Gehaltene Schüsse in Prozent AlpsHL: Ehrentafel -Infografik: M. Lemanski 2016/17 RITTNER BUAM 2017/18 HCASIAGO 2018/19 OLIMPIJA LAIBACH 2019/20 KEIN MEISTER 2020/21 OLIMPIJA LAIBACH 2021/22 HCASIAGO 2022/23 JESENICE 2023/24 RITTNER BUAM 2025/26 HC GHERDËINA 2024/25 ZELLAMSEE 2.107 Zuschauer verwandelten am Samstag das rammelvolle „Pranives“-Stadion in Wolkenstein in ein Tollhaus und feierten mit ihren Lieblingen ausgelassen den AlpsHL-Meistertitel. „Da ist das Ding“: Simon Pitschieler präsentiert seinen Mitspielern die Meistertrophäe. Heute um 19.30 Uhr findet im großen Saal des Kongresshauses in St. Ulrich die offizielle Meisterfeier statt. Torhüter Claes Endre wurde mit herausragenden Leistungen und unglaublichen Reflexen schnell zum Liebling der Fans. Alle Fotos: Max Pattis Können ihr Glück kaum fassen: Kapitän Simon Pitschieler, Sportdirektor Joel Brugnoli, Co-Trainer Marco Allevato und Cheftrainer Marcel Skokan (von links). Davide Schiavone trumpfte im Play-off auf und kam in 19 Spielen auf starke 20 Skorerpunkte.

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