30Sport Dienstag, 7. April 2026 - Vor sechs Tagen ist Damian Clara(im Bild) mit Brynäs IF im Viertelfinale der Svenska Hockeyligan (SHL) gegen Växjö auf der Strecke geblieben. Von Schweden ging es für den Torhüter aus Reischach wie schon vor einem Jahr in die USA. Dort kämpft der 21-Jährige mit dem AHL-Klub San Diego Gulls, dem Farmteam der Anaheim Ducks, in den letzten sechs Spielen des Grunddurchgangs um den Einzug ins Play-off. © 5.594 Zuschauer verfolgten am Samstag die beiden Halbfinalspiele in der AlpsHL. Zum Spiel in Österreich zwischen Zell am See und dem HC Gherdëina pilgerten 2.867 Fans, während sich die Partie in Kroatien zwischen Sisak und dem HC Meran 2.727 Anhänger nicht entgehen lassen wollten. © Finale ist nichts für schwache Nerven IHL: Aosta feiert 5:3-Sieg und gleicht gegen Kaltern zum 2:2 aus – Heute Spiel fünf AOSTA (kp). Das Finale in der Italian Hockey League (IHL) ist nichts für schwache Nerven. Spiel vier wurde wie schon die drei vorangegangenen Partien in den Schlussminuten entschieden, wobei die Hausherren stets das Ergebnis auf den Kopf stellten. Nach 60 packenden Minuten behielt am Karsamstag der HC Aosta gegen den SV Kaltern Rothoblaas mit 5:3 die Oberhand und sorgte für den vierten Heimsieg. Zum Finalauftakt lag Kaltern zu Hause bis acht Minuten vor Schluss mit 1:3 zurück, rettete sich mit zwei Toren in der Schlussphase in die Verlängerung und gewann diese mit 4:3. In Spiel zwei führte der Titelverteidiger bis vier Minuten vor Schluss mit 2:1, ehe Aosta aufdrehte und nach vier Toren einen 5:2-Sieg feierte. Im dritten Finalspiel lagen die Gäste im Überetsch bis elf Minuten vor Schluss mit 3:2 in Front. Danach wachten die „Hechte“ auf, erzielten vier Tore und verließen das Eis als 6:3-Sieger. Am Samstag deutete bis sieben Minuten vor Schluss einiges auf den ersten Auswärtssieg in der „Best-of-7“-Serie hin, doch Aosta drehte den Spieß nach 2:3Rückstand mit drei Toren um. In Spiel vier erwischte die Heimmannschaft zur Freude der knapp 1.000 Zuschauer den besseren Start und lag nach fünf Minuten und einem Doppelschlag innerhalb von 54 Sekunden mit 2:0 in Führung. Die Gäste, die von zwei Fanbussen und rund 80 Anhängern nach Aosta begleitet wurden, erholten sich schnell von diesem Schock. Moritz Selva staubte wenig später zum 1:2 ab. Im Mittelabschnitt gelang Joonas Alanne nach einem Getümmel vor Goalie Rocco Perla das 2:2, ehe Max Oberrauch nach herrlicher Vorarbeit von Matteo Cappuccio den Titelverteidiger neun Minuten vor Schluss sogar in Führung brachte. Die Gastgeber hatten aber die richtige Antwort parat und kamen in Überzahl zum Ausgleich: Brandon McNally gab Torhüter Samuel Rohregger mit einem haltbaren Schuss das Nachsehen. Jetzt spielte sich Aosta in einen Rausch: Nick Nardella besorgte das 4:3 und keine Minute später auch das 5:3. Für den Italokanadier, der mit 28 Punkten der beste Skorer im Play-off ist, waren es im Finale die Treffer sechs und sieben. Heute will Kaltern auf eigenem Eis wieder vorlegen und die Serie von Heimsiegen verlängern. © Alle Rechte vorbehalten Jetzt träumen die „Furie“ vom Finale EISHOCKEY: HC Gherdëina gewinnt das fünfte Spiel beim EK Zell am See mit 4:3 nach Verlängerung – Heute Abend der erste Matchpuck ZELL AMSEE(d). Infolge des umjubelten 4:3-Erfolgs nach Verlängerung beim EK Zell am See ist der HC Gherdëina valgardena.it nur noch einen Sieg vom erstmaligen Einzug ins Finale der Alps Hockey League (AlpsHL) entfernt. Die „KE Kelit Arena“ erwies sich in den letzten zwei Saisonen als uneinnehmbare Festung. Zwölf der letzten 13 Play-off-Spiele entschieden die „Eisbären“ für sich. Zudem war die Mannschaft von Trainer Marcel Rodman im Kalenderjahr 2026 (also 14 Spiele am Stück) ungeschlagen. Unbeeindruckt von dieser Serie fuhren die „Furie“ am Samstag einen 4:3-Sieg in der Overtime ein. Die zahlreich anwesenden HCG-Fans waren aus dem Häuschen, die über 2.800 Anhänger der Österreicher rat- und sprachlos. Dass es überhaupt zu einer Verlängerung kam, war nach 36 Minuten nicht abzusehen. Zell am See absolvierte das bisher beste Spiel dieser Serie, führte nach den Toren von Kilian Rappold sowie Ethan Szypula mit 2:0 und hatte scheinbar alles im Griff. 26 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels führte ein Geniestreich von Dimitri Wozowik aber zum 1:2, das dem HCG Hoffnung verlieh. Luke Moncada musste nach dem Sahnepass des Russen nur noch ins leere Tor einschieben. Ab dem Beginn des Schlussabschnitts sahen die Zuschauer ein anderes Spiel. Denn plötzlich waren die Ladiner am Drücker. In der 45. Minute startete Davide Schiavone aus dem Mitteldrittel, drang mit viel Tempo in die offensive Zone ein und gab Alexander Schmidt mit einem Schuss unter der Fanghand das Nachsehen. Es war der erste von zwei Patzern des Goalies, der das direkte Duell mit Claes Endre klar verlor. Große Reklamationen gab es unterdessen nach der erneuten Führung der Hausherren: Leon Widhalm (wurde gestern für zwei Spiele gesperrt) checkte Carmine Buono hart gegen die Bande, sodass dieser verletzt liegen blieb. Auf einen Pfiff warteten die „Furie“ vergeblich, stattdessen knallte Alexander Lahoda den Puck per Direktschuss in die Maschen. Göttin Fortuna meinte es 70 Sekunden vor Schluss aber gut mit dem HCG, der durch Moncada das 3:3 erzielte, als der Italokanadier einen von der Bande kommenden Puck im leere Tor unterbrachte. In der Overtime traf Szypula dann nur den Außenpfosten, während Schmidt auf der anderen Seite bei einem harmlosen Schuss von Sacha Guimond danebengriff. Der HCG kann heute ab 19.30 Uhr in Wolkenstein alles klar machen, den amtierenden Meister entthronen und ins Finale einziehen. © Alle Rechte vorbehalten ALPSHL: PLAY-OFF HALBFINALE – SPIEL 5 Zell am See – HC Gherdëina ••••••n.V. 3:4 (1:0, 1:1, 1:2, 0:1) SR: Holzer, F. Rivis (Abeltino, Divis) – Tore: 1. Drittel: 1:0 Rappold (8.39); 2. Drittel: 2:0 Szypula (16.53), 2:1 Mocada (19.34); 3. Drittel: 2:2 Schiavone (4.35), 3:2 Lahoda (9.24), 3:3 Moncada (18.50); 1. Verlängerung: 3:4 Guimond (16.27). Strafminuten: Zell 16 – Gröden 12 Zuschauer: 2.867 Sacha Guimond (HC Gherdëina) Sisak – Meran• • ••••••••••••••••••••••••••• n.V. 4:3 (0:0, 1:2, 2:1, 1:0) SR: Bulovec, Voican (Jeram, Markizeti) Tore: 2. Drittel: 1:0 Vito Idzan (6.14), 1:2 Gellon (16.41), 1:2 Claesson (17.39); 3. Drittel: 2:2 Lesnicar (2.39), 2:3 Fuchs (5.25/PP), 3:3 Larionovs (19.08); 1.Verlängerung: 4:3 Kim (2.14). Strafminuten: Sisak 8 – Meran 10 Zuschauer: 2.727 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor HEUTE SPIEL 6 HC Gherdëina – Zell am See ••19.30Uhr SR: Lazzeri, Winkler (P. Brondi, Strimitzer) Meran – Sisak• • ••••••••••••••••••••••• 20.00Uhr SR: Hlavaty, F. Rivis (Abeltino, Dummermuth-Haas) © IHL: PLAY-OFF FINALE – SPIEL 4 Aosta – Kaltern• • ••••••••••••••••••••••••••••••• 5:3 (2:1, 0:1, 3:1) SR: Bassani, Boverio ( Doriguzzi Toia, Biaggi) Tore: 1. Drittel: 1:0 Mocellin (4.17), 2:0 Badoglio (5.11), 2:1 Selva (7.25); 2. Drittel: 2:2 Alanne (7.10); 3. Drittel: 2:3 Max Oberrauch (10.49), 3:3 McNally (13.23/PP), 4:3 Nardella (16.16), 5:3 Nardella (17.04). Strafminuten: Aosta 6 – Kaltern 10 PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor HEUTE SPIEL 5 Kaltern – Aosta • • •••••••••••••••••••• 20.00Uhr SR: Da Pian, Lottaroli (Callovini, Dell'Amico) © Der Sieg entgleitet in den letzten Sekunden ALPSHL: HC Meran verliert in Sisak trotz Führung mit 3:4 nach Verlängerung und kämpft heute Abend geht das Saison-Aus SISAK (leo). Der Sieg war zum Greifen nah – doch am Ende trat der HC Meran Pircher die lange Rückreise mit leeren Händen an. Sisak gewann mit 4:3 nach Verlängerung und legte somit in der Halbfinalserie der AlpsHL mit 3:2 vor. Merans Trainer Christian Borgatello musste erneut ohne da Reid Stefanson auskommen Auch ohne den kanadischen Stürmer zeigten die „Adler“ von Beginn an ihre Krallen. Immer wieder gerieten die Mannschaften aneinander und teilten sich Nettigkeiten aus. Vom 0:1-Rückstand durch Vito Idzan, der von einem missratenen Aufbau profitierte, ließ sich der HCM nicht verunsichern. Im ersten Meraner Powerplay des Abends nahm Daniel Gellon den Puck auf der Torlinie an, drehte sich elegant in die Gefahrenzone und hob den Puck sehenswert unter die Latte – ein Treffer für die Galerie. 58 Sekunden später kam es für die Gäste sogar noch besser, denn Samuel Claesson stellte auf 2:1. Einen katastrophalen Sisak-Fehlpass bestrafte er mit einem präzisen Schuss, bei dem Torhüter Vito Nikolic keine Abwehrchance hatte. In Feierlaune waren die kroatischen Fans zum Start des Schlussdrittels, als Tjas Lesnicar einen Abpraller verwertete. Die Euphorie währte aber nicht lange: In der 46. Minute verwertete Meran auch das zweite Powerplay des Abends. Filip Cruseman zog direkt ab, Nikolic ließ abprallen und Jakob Fuchs setzte den herrenlosen Puck ins Tor. In der Folge hätte Cruseman bei einer 2-auf-1-Situation mit Claesson auf 4:2 erhöhen müssen, der Schwede wartete alleine vor Nikolic aber zu lange ab. Das rächte sich: Sisak-Trainer Josh Siembida nahm anderthalb Minuten vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis – und wurde für das Risiko belohnt. Danila Larionovs fälschte unhaltbar für Andreas Bernard ab. In der Verlängerung hatte Patrick Tomasini nach Gellon-Zuspiel schon den Sieg auf dem Schläger, doch Nikolic wuchs über sich hinaus. Auf der anderen Seite erwies sich ein Scheibenverlust von Giovanni Mandruzzato als fatal. Sisak konnte den 3-auf-1-Konter zunächst zwar nicht verwerten, Ivan Puzic brachte den Puck nach Bernards Glanzparade aber wieder vors Tor, wo Sangyeob Kim abstaubte. Will Meran ins Finale, ist heute Abend ein Sieg in den eigenen vier Wänden Pflicht. © Alle Rechte vorbehalten -Infogra k: M. Lemanski Play-off VIERTELFINALE HALBFINALE FINALE 28. Februar, 3. und 5. März evtl. 7. und 10. März 14., 17. und 19. März evtl. 21. und 24. März 28., 31. März, 2. und 4. April evtl. 7., 9. und 11. April BESTOF5 BESTOF5 IHL BESTOF7 Kaltern 4 1 2 4 5 3 5 4 5 2 2 6 0 3 1 5 4 2 Fassa Varese Varese Alleghe Pergine Feltre Eppan Aosta Pergine 6 2 2 4 3 4 4 3 4 2 6 4 9 2 Aosta Kaltern Kaltern 3 1 3 9 5 1 4 0 4 3 1 3 Aosta 2 5 6 3 3 5 V V nachVerlängerung -Infografik: M. Lemanski 10./11., 12./13., 14./15. und 17./18. März evtl. 19./20., 21./22. und 24./25. März 26., 28., 31. März und 2. April evtl. 4., 7. und 9. April 11., 14., 16. und 18. April evtl. 21., 23. und 25. April V nachVerlängerung V V Play-off VIERTELFINALE HALBFINALE FINALE BESTOF7 BESTOF7 Alps Hockey League BESTOF7 Zell amSee Wipptal Broncos Asiago Meran Meran W 4 1 2 4 2 5 5 2 1 4 1 2 2 6 3 1 3 2 7 1 Zell amSee 6 2 V CorƟna Sisak 2 1 2 5 4 3 3 0 4 2 Sisak V Salzburg II Gröden 3 2 2 3 2 3 0 1 9 2 6 2 V 2 3 Gröden 2 1 4 2 0 5 V V 3 10 2 1 1 4 1 2 3 2 3 4 3 4 Der SV Kaltern empfängt heute Abend den HC Aosta und will die Serie der Heimsiege im fünften Finalspiel fortsetzen. Matteo Luisetti (links) und Hannes Kasslatter (rechts) freuen sich mit Davide Schiavone, der das zwischenzeitliche 2:2 erzielt hat. Der HC Gherdëina fügte Zell am See am Karsamstag beim 4:3 n.V. die erste Heimniederlage im Jahr 2026 zu. Alle Fotos auf dieser Seite: Max Pattis Enttäuschung bei den Meraner Spielern Enrico Larcher, Filip Cruseman, Andreas Bernard und Brayden Sherbinin (v.l.) nach dem 3:4 n.V. in Sisak.
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