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38 Sport Donnerstag, 10. März 2022 - AlpsHL – Pre-Play-off („best of 3“): Heute Linz II – Cortina• • ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 19.00 Uhr SR: Bajt, Huber (Arlic, Bergant) – Stand: 0:1 Bregenzerwald – HC Gherdëina • • ••••••••••••••••• 19.30 Uhr SR: Holzer, Moschen (Cristeli, Eisl) – Stand: 0:1 Zell am See – Salzburg• • •••••••••••••••••••••••••••••••••• 19.30 Uhr SR: Lazzeri, Rezek (Fleischmann, Snoj) – Stand: 1:0 Wipptal Broncos – HC Fassa • • ••••••••••••••••••••••• 20.00 Uhr SR: Ruetz, Schauer (Moidl, Wimmler) – Stand: 1:0 „Es ist an der Zeit gewesen, dass wir diesen Schritt gewagt haben, denn wir sind in der AlpsHL genau richtig. Das ist unsere Meisterschaft, das ist unser Niveau.“ Stefan Kobler, Präsident des HC Meran „Wir waren kein Punktelieferant“ ALPSHL: Stefan Kobler, Präsident des HCMeran, blickt auf die erste Saison in der neuen Liga zurück MERAN. Die erste, historische Saison des HC Meran Pircher in der AlpsHL ist am vergangenen Samstag vor den Pre-Play-offs zu Ende gegangen. Dennoch war es eine Spielzeit, die als gelungen angesehen werden kann, kehrten die „Adler“ doch nach 18 langen Jahren ins italienische Oberhaus zurück. HCM-Präsident Stefan Kobler sieht das genauso. Prestigevolle Siege gegen TopTeams wie Jesenice und Asiago, gleichzeitig aber auch 4 Niederlagen in ebenso vielen Partien gegen eine vermeintlich schwächere Mannschaft wie Linz II: Die Debütsaison des HCM war von vielen Aufs und Abs geprägt. Wie der im Vorjahr zurückgetretene ehemalige Verteidiger und jetzige Präsident Stefan Kobler diese bewertet, lesen Sie im nachfolgenden Interview, in dem der 28-Jährige auch einen Ausblick wagt. „Dolomiten“: Zwar hat der HC Meran die Play-offs verpasst, insgesamt kann man aber sagen, dass es eine positive Saison war. Wie stehen Sie dazu? Stefan Kobler: Die erste Spielzeit in einer neuen Liga ist immer schwierig, darauf haben wir uns eingestellt – sowohl sportlich als auch organisatorisch. Zurückblickend kann ich sagen, dass es ein kräftezehrendes, aber schönes Jahr war. Es ist an der Zeit gewesen, dass wir diesen Schritt gewagt haben, denn wir sind in der AlpsHL genau richtig. Das ist unsere Meisterschaft, das ist unser Niveau. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. „D“: Ihre Mannschaft ist fulminant in die Saison gestartet und hat mit unerwarteten Erfolgen aufgezeigt, bevor es immer schwieriger wurde. Wie fällt Ihre Analyse aus? Kobler: Wenn man neu ist, will sich jeder in der Liga beweisen. Es dem Publikum, dem Trainer zeigen, dass man gut genug ist. Die Euphorie hat sicher eine große Rolle gespielt. Andererseits sind manche Teams zu Beginn vielleicht noch nicht bis in die letzten Haarspitzen motiviert. Uns hat es auch geholfen, dass wir stark besetzt in die Saison gestartet sind. Im Laufe des Winters haben zwar auch wir uns verstärkt, andere Vereine aber noch mehr. Dass wir gegen die Topteams zumeist eine gute Figur abgegeben haben, liegt daran, dass wir in diesen Spielen doppelt motiviert waren. Wir haben bewiesen, dass wir kein Punktelieferant sind. Und so musste jeder, der uns besiegt hat, hart dafür arbeiten. Ich finde, wir haben uns heuer in der Liga bewährt. In der AlpsHL kann man gegen jeden gewinnen, gleichzeitig aber auch gegen jeden verlieren. „D“: Mit den Verpflichtungen von Nikolai Scherdew und Gennadi Stoljarow haben Sie 2 russische Superstars in die Meran Arena gelockt. Wie ist Ihnen das gelungen und wie sind Sie mit deren Leistungen zufrieden? Kobler: Heutzutage ziehen die Spieler bei der Wahl ihres Teams mehrere Faktoren in Betracht. Da haben die Stadt Meran und der Tourismus natürlich geholfen. Insgesamt ist der Kontaktkreis bei uns sehr groß. Trainer Max Ansoldi kennt viele Leute, Kim Collins (am 6. Februar von Ansoldi abgelöst, Anm. der Red) ist schon ewig imGeschäft. So kommt man zu solchen Spielern. Bei Stoljarow haben wir gewusst, dass er die Spiele nicht alleine entscheiden wird. Wir suchten jedoch einen Center, der mit seiner Erfahrung unseren jungen Spielern weiterhelfen konnte. Scherdew haben wir verpflichtet, weil wir einfach zu wenige Tore geschossen und zu sehr auf eine Linie angewiesen waren. So einen Star nach Meran zu locken, ist natürlich Klasse. Zwar ist sein technischer Spielstil in einer Liga wie der AlpsHL, wo das kämpferische Element überwiegt, vielleicht nicht so gefragt. Er hatte jedoch Momente, in denen er gezeigt hat, dass er 2 Klassen besser als alle anderen ist. „D“: Wie haben Sie Ihre erste Saison als Präsident erlebt: Wenn Sie auf die zurückliegende Saison blicken, würden sie alles wieder gleich machen? Kobler: Ja, es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Wir haben diesen Schritt gewagt und den HCM dorthin zurückgebracht, wo er letztmals vor 18 Jahren war – und auch hingehört. Das ist eine große Ehre. Vor 2 oder 3 Jahren wäre der Ligasprung vielleicht etwas zu groß gewesen. Da hat das Coronavirus uns geholfen, zumal auch andere Teams kleinere Brötchen backen mussten. Andererseits trug Corona dazu bei, dass wir weniger Zuschauer als in den letzten Jahren begrüßen konnten. Das ist aber in allen Stadien so. Jene Fans, die ihrenWeg in die Meranarena fanden, haben jedenfalls flotte Spiele gesehen. „D“: Mit Manuel Lo Presti hat ein Spieler seine Karriere beendet. Könnten weitere folgen? Wie weit fortgeschritten sind die Gespräche? Kobler: Natürlich haben wir schon Gespräche geführt, manche sind auch an einem guten Punkt. Wie die Mannschaft in der kommenden Saison aussehen wird, hängt ganz stark von der Punktregelung ab. Wir wissen noch nicht, welche Spieler im Wert steigen oder fallen werden. Lo Presti, der körperliche Probleme hatte, wird jedoch nicht der letze Rücktritt sein, denn manche Akteure haben den Sprung nicht geschafft. Und das wissen sie. Wir wollen weiterhin junge Akteure einbauen, um den Umbruch, der uns bevorsteht, zu schaffen. Dafür braucht es aber noch Zeit. Spieler wie Christian Borgatello oder Luca Ansoldi kann man nicht einfach so ersetzen. Ich plane auch in der nächsten Saison mit ihnen. „D“: Letzte Frage: Steigen in der nächsten Saison die Ansprüche? Kobler: Ja natürlich. Unser Ziel war es, mit beiden Füßen auf dem Boden zu starten. Das was wir uns vorgenommen hatten, haben wir in der ersten Saison erreicht. Wir wollen jedes Jahr besser werden und gemeinsam mit den Fans, der Stadt und den Sponsoren wachsen. Alleine geht es nicht. Natürlich werden wir in der kommenden Saison keine Meistermannschaft aufstellen, wir wollen aber wieder der gefährliche Außenseiter sein. Alles wird von der Budgetierung abhängen. Interview: Leo Holzknecht © Alle Rechte vorbehalten Das Viertelfinale ist nah EISHOCKEY: Wipptal Broncos (gegen HC Fassa) und HCGherdëina (gegen Bregenzerwald) fehlt noch ein Sieg BOZEN(kp). In der Alps Hockey League (AlpsHL) stehen heute Abend die zweiten Spiele der Pre-Play-off-Serien („best of 3“) auf dem Programm. Mit einem weiteren Sieg könnten die beiden Südtiroler Klubs Wipptal Broncos Weihenstephan und HC Gherdëina valgardena.it den Rittner Buam ins Viertelfinale folgen. Die Wipptal Broncos boten am Dienstag gegen den HC Fassa 52 Minuten lang eine erschreckend schwache Vorstellung, ehe sie aufdrehten und den 1:4-Rückstand noch in einen Sieg umdrehten (5:4 n.V.) und dem Gegner die 10. Niederlage in Folge zufügten. Heute wollen die „Wildpferde“ von Beginn an bereit sein und den Sack zumachen. Dabei bauen sie vor allem auf den Heimvorteil. In Sterzing haben sie am 8. Oktober 2011 letztmals gegen den HC Fassa verloren (2:4). Seitdem holten die Fassaner Falken in 18 Spielen in der „Weihenstephan Arena“ gerade einmal 3 Punkte. Sie gewannen auch das Hinspiel im heurigen Grunddurchgang mit 4:2. Dieses wurde aber nicht in Sterzing, sondern in Brixen ausgetragen. In den bisherigen 3 Duellen zwischen diesen beiden Teams gab es in diesem Winter durchwegs Auswärtssiege. Wenn es nach den Broncos geht, soll diese Serie heute zu Ende gehen. Sterzings Trainer Dustin Whitecotton muss erneut ohne die verletzten Fabian Hackhofer, Daniel Erlacher und Paul Eisendle auskommen. Der HC Gherdëina will gegen den EC Bregenzerwald nach dem 3:2-Heimsieg vor 2 Tagen ebenfalls bereits heute alles klarmachen. Im „Ländle“ konnten die Ladiner von 6 Spielen gegen die „Wälder“ bisher allerdings erst deren 2 gewinnen. Heute treffen die beiden Kontrahenten erstmals in dieser Saison in Dornbirn aufeinander. Grödens Trainer David Musial muss die verletzten Patrick Nocker, Nicholas Paratoni und Fabian Kasslatter vorgeben. Zudem wurde Diego Glück wegen eines Checks gegen den Kopf eines Gegenspiels in Spiel 1 für eine Partie gesperrt. © Alle Rechte vorbehalten Bormio ist der Schauplatz SHORT TRACK: Abmorgen Italienmeisterschaften BORMIO (kk). Nicole Botter Gomez (24) und Alessandro Loreggia (17), beide aus Bozen, sind ab morgen bei der Short Track-Italienmeisterschaft aller Altersklassen in Bormio im Einsatz. Botter Gomez startet in der allgemeinen Klasse. Sie geht ohne große Erwartungen in diese Titelkämpfe. „Es war für mich eine schwierige Saison und ich möchte es nur genießen und mein Bestes geben. Was herauskommt, werden wir dann sehen“, sagt Nicole Botter Gomez. Die Boznerin hat ein Ticket für die Olympischen Spiele in Peking verpasst. Bei einer guten Leistung in Bormio könnte Botter Gomez zum Saisonabschluss noch ein Ticket für die Short-Track-WM vom 8. bis 10. April inMontreal (Kanada) ergattern. Loreggia startet in der U17 als Titelverteidiger. „Ich werde mein Bestes geben und versuchen den Titel zu verteidigen. Die Konkurrenz ist aber sehr stark“, weiß Loreggia. © Alle Rechte vorbehalten Der Neuling will ein 7. Spiel IHL: Toblach will die Serie gegen Kaltern ausgleichen TOBLACH (kp). In der Italian Hockey League (IHL) stehen mit dem HC Unterland, HC Valdifiemme, und Pergine bereits 3 Halbfinalisten fest. Heute Abend könnte auch der SV Kaltern Rothoblaas in die Vorschlussrunde einziehen. Dazu fehlt dem Titelverteidiger gegen den HC Toblach noch ein Sieg. Der Neuling, der am Dienstag gegen die konditionell schwächelnden „Hechte“ einen überzeugenden 3:0-Sieg gefeiert hat, will in der Viertelfinalserie („best of 7“) heute aber zum 3:3 ausgleichen und ein 7. und alles entscheidendes Spiel erzwingen. Dieses würde am Samstag in Kaltern ausgetragen werden. © Alle Rechte vorbehalten VIERTELFINALE (Spiel 6) Toblach – Kaltern• • •••••••••••••••• 20.00 Uhr SR: Cassol, Zatta (Biacoli, Da Pian) – Stand in der Serie: 2:3 © IHL: HEUTE Obwohl der HC Meran in der Premierensaison in der AlpsHL das Pre-Play-off verpasst hat, ist der Vorstand mit Präsident Stefan Kobler an der Spitze im Großen und Ganzen zufrieden. Die Wipptal Broncos sind in Sterzing den HC Fassa seit mehr als 10 Jahren unbesiegt. Im Bild: Alex Zecchetto und Alessio Nicolai (von links). Der HC Gherdëina ist heute Abend in Dornbirn gegen den EC Bregenzerwald gefordert. Fotos auf dieser Seite: Max Pattis (5) Nicole Botter Gomez Patrick Rizzi (Toblach/l.) und Teemu Virtala (Kaltern/r.) stehen sich heute zum 6. Mal gegenüber. Während Manuel Lo Presti (rechts) seine Karriere beendet hat, wird Luca Ansoldi (links) vermutlich eine weitere Saison in Meran anhängen.

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