34Sport Mittwoch, 8. April 2026 - Drei Assists steuerte Mark Scheifele zum 6:2-Sieg der Winnipeg Jets gegen die Seattle Kraken bei. Mit der zweiten Torvorlage sammelte der Kanadier seinen 900. Skorerpunkt in seiner NHL-Karriere. © AlpsHL: Play-off – Halbfinale (Spiel 6) HC Gherdëina – Zell am See • • •••••••••••••••••• 6:1 (3:0, 0:0, 3:1) SR: Lazzeri, Winkler (P. Brondi, Strimitzer) Tore: 1. Drittel: 1:0 Moncada (1.55), 2:0 Schiavone (11.34/PP), 3:0 Moncada (14.41); 3. Drittel: 3:1 Huard (0.30), 4:1 Kasslatter (16.18/EN), 5:1 Biondi (16.54/EN), 6:1 Dostalek (18.38/PP). Strafminuten: Gröden 6 – Zell 12 Meran – Sisak• • ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• 4:3 (0:1, 3:2, 1:0) SR: Hlavaty, F. Rivis (Abeltino, Dummermuth-Haas) Tore: 1. Drittel: 0:1 Juric (16.55); 2. Drittel: 1:1 Claesson (3.02), 1:2 Juric (8.11), 2:2 Nousiainen (15.05), 3:2 Fuchs (16.15), 3:3 Juric (19.59); 3. Drittel: 4:3 Gellon (0.48). Strafminuten: Meran 8 – Sisak 6 PP=Powerplay/Überzahl; SH=Shorthander/Unterzahl; EN=Schuss ins leere Tor © Gröden im Finalrausch EISHOCKEY:„Furie“ besiegen Zell mit 6:1 und stehen erstmals im AlpsHL-Endspiel WOLKENSTEIN(ah). Ein Tal schreibt Eishockeygeschichte: Laut, wild und unaufhaltsam. Der HC Gherdëina valgardena.it hat das Unmögliche möglich gemacht. Mit einem 6:1 gegen den großen Titelfavoriten Zell am See beenden die „Furie“ die Halbfinalserie 4:2 und stehen erstmals im Finale der Alps Hockey League (AlpsHL). 1.835 Zuschauer, ein Hexenkessel, wie ihn selbst alteingesessene Ladiner kaum erlebt haben. Diese Mannschaft spielt nicht nur Eishockey. Sie lebt es. Für das Tal. Für den verletzten Carmine Buono. Hinten war er wieder ein Fels: Claes Endre, heroisch, unerschütterlich, eine außerirdische Fangquote von fast 98 Prozent. Vorne eine Welle: Schnell, physisch, gnadenlos. Das Werk von Coach Marcel Skokan und Fitness-Guru Simon Stuffer, dessen Handschrift in jeder Beschleunigung sichtbar wird. Zell-Coach Marcel Rodman? Ohne Antwort. Auch im sechsten Spiel. Dann Luke Moncada. Überall. Alles. Beim 1:0 tauchte er allein auf, zog an, traf. Endre stoppte Nick Huard. Powerplay, Davide Schiavone staubte ab, 2:0. Wieder Moncada, der Blick, der Pass und Hannes Kasslatter vollendete. 3:0 nach 15 Minuten. Im Mitteldrittel vergaben Moncada und Luca Biondi die Entscheidung. Allein vor Alexander Schmidt und doch vorbei. Es blieb ein Rest Spannung. Doch hinten hielt Endre und auch das Aluminium half. Wenn es läuft, dann läuft es. Zwei Unterzahlspiele? Gefressen. Geblockt. Überlebt. Im Schlussabschnitt drückte Zell. Huard traf im Powerplay zum 1:3. Wackelte Gröden? Für einen Moment. Ein kurzer Atemzug der Unsicherheit. Dann wieder Kampf. Endre zauberte. Dimitri Wozowik vergab die Vorentscheidung. Und plötzlich rollte Welle um Welle auf das Tor der Ladiner. Dauerbeschuss. Chaos. Emotion. Doch diese „Furie“ konnten leiden. Sie warfen sich in jeden Schuss, lebten von jedem geblockten Puck, von jeder Sekunde, die von der Uhr rann. Fünf Minuten vor Schluss: Die „Eisbären“ nahmen den Goalie raus. Alles oder nichts. UndGröden? Eiskalt. Kasslatter, Biondi, Vlastimil Dostalek trafen ins leere Tore, volle Emotion. 6:1. Die Sensation war vollendet. Danach: Ekstase. Ein Tal im Ausnahmezustand. Fremde lagen sich in den Armen. Und jetzt? Jetzt ist alles möglich. Aus dem Außenseiter ist ein Finalist geworden. Aus Hoffnung ein Glaube. Und vielleicht ist diese Geschichte noch nicht fertig erzählt. © Alle Rechte vorbehalten Showdown für Meran ALPSHL: Die „Adler“ kämpfen Sisak mit 4:3 nieder und spielen morgen in Spiel 7 MERAN(ah). Der HC Meran Pircher lebt. Und wie. Mit einem 4:3 gegen Sisak erzwangen die „Adler“ gestern Abend im AlsHL-Halbfinale Spiel sieben und holten sich den Showdown im Hexenkessel. Es ist die Chance auf ein rein Südtiroler Finale. Gröden wartet bereits. Meran darf weiter träumen. Die „Adler“ begannen vor nur 1.071 Fans in der Meranarena, wie ein Team beginnen muss, das nichts mehr zu verlieren hat: Aggressiv, mit Zug zum Tor, mit Emotion. Sisak hingegen blieb sich treu, abwartend, kontrolliert, fast stoisch. Zwei Pässe genügten den Kroaten oft, um gefährlich vor das Tor zu kommen. Minimalismus mit maximaler Wirkung. Doch es war ein bekanntes Muster: Meran machte das Spiel, ließ Chancen liegen und wurde bestraft. Einer der wenigen Fehler genügte und Niksa Juric traf. Der schmächtige 20-Jährige zeigte, wie effizient Eishockey sein kann. Sisak lag vorne, ohne viel investiert zu haben. Die Hausherren mussten zudem ohne ihre Offensivstützen auskommen: Topskorer Reid Stefanson fehlte ebenso wie Pascal Brunner (Schulter) und Alex Egger (Urlaub). Trainer Christian Borgatello improvisierte mit zweieinhalb Linien. Auch Sisak war nicht komplett, Sangyeob Kim fehlte an allen Ecken und Enden. Dennoch: Meran fand im Mitteldrittel zurück. Der Ausgleich – ein Schuss ins kurze Eck von Samuel Claesson – wirkte wie ein Befreiungsschlag. Doch Sicherheit? Fehlanzeige. Wieder ein Bully, wieder Juric, wieder ein Fehler, diesmal von Goalie Andreas Bernard. Sisak führte erneut. Meran wankte, aber fiel nicht. Ein Lattenschuss als Warnsignal, dann die Wende: Rasmus Nousiainen und ein Schuss von Noah Frick drehten die Partie. Plötzlich führte Meran. Und doch blieb die Defensive ein Risiko. Zu weit weg vom Mann, zu offen. Sisak nutzte es eiskalt. In der letzten Sekunde des Drittels traf Danila Larionov in Überzahl zum 3:3. Ein Nackenschlag. Im Schlussdrittel dann die frühe Antwort: Daniel Gellon mit dem 4:3. Danach begann das große Zittern. Meran verteidigte mit allem, was es hatte. Bernard wurde zur Schlüsselfigur, rettete, hielt, kämpfte. Ein Gegentor? Nach Videoentscheid aberkannt. Glück oder Schicksal? In Unterzahl wurde es dramatisch: Sisak ohne Goalie, sechs gegen vier. Angriff um Angriff. Doch Bernard war da. Jetzt kommt Spiel sieben. Stefanson kehrt wohl zurück. Und Meran? Hat sich das Recht erkämpft, weiter zu glauben. © Alle Rechte vorbehalten Neuer Trainer für die „Cavs“ ALPSHL: Finne Vesa Petäjä übernimmt HC Unterland NEUMARKT (kp). In der AlpsHL hat das Finale noch nicht begonnen und der HCUnterland Cavaliers Bacio della Luna hat die wichtigste Personalie im Hinblick auf die kommende Saison bereits geklärt und gestern mit Vesa Petäjä den neuen Trainer bekannt gegeben. Der Finne ist zwar erst 40 Jahre alt, kann aber bereits auf eine 17-jährige Trainererfahrung zurückblicken. Nach seiner Zeit als Spieler wechselte er schon früh auf die Trainerbank und sammelte über viele Jahre Erfahrung im Nachwuchsbereich. So war Petäjä acht Jahre lang bei den Pelicans Lahti (U16, U18 und U20) tätig und war maßgeblich an der Entwicklung junger Talente beteiligt. Im Februar 2019 wechselte er in den Profibereich, war Headcoach beim finnischen Zweitligisten Peliitat und zwischen 2021 und 2025 Assistenztrainer bei TPS Turku in der finnischen Liiga. In der ausklingenden Saison 2025/26 wollte Petäjä in Finnland bleiben. Weil sich keine passende Möglichkeit ergeben hat, nahm er sich eine Auszeit. Nun wagt der ehemalige Torhüter erstmals den Sprung ins Ausland und übernimmt fortan die Verantwortung an der Bande der „Cavs“. Er soll die sportliche Entwicklung der Unterlandler Mannschaft weiter vorantreiben, ihr vor allem klare Abläufe, mehr Struktur im Spiel und eine konsequente und disziplinierte Arbeitsweise vermitteln. © Alle Rechte vorbehalten Die Serie der Heimsiege geht weiter IHL: Kaltern besiegt Aosta mit 4:3 n.V. und ist nur noch einen Sieg von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt KALTERN (kp). Der SV Kaltern Rothoblaas setzte gestern Abend im Finale der Italian Hockey League (IHL) die Serie der Heimsiege fort. Im fünften Spiel behielten dieÜberetscher gegen den HC Aosta vor den eigenen Fans mit 4:3 n.V. die Oberhand. Morgen können die „Hechte“ wie schon vor einem Jahr in Aosta den Meistertitel unter Dach und Fach bringen. Nicht nur Kalterns Sportdirektor Armin Ambach ist gestern Abend um einige Jahre gealtert. Auch viele der 800 Zuschauer dürften mit dem einen oder anderen grauen Haar mehr nach Hause gekommen sein. Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Und das, obwohl Kaltern von Beginn an tonangebend war und den Sieg mehr wollte. Trotzdem gingen die schlau agierenden und effizienten Gäste dreimal in Führung. Die ersten vier Tore gingen auf das Konto von Südtirolern. Der Eppaner Fabian Calovi erzielte das 1:0. Matteo Cappuccio, der bereits in den ersten zwei Heimspielen ins Schwarze getroffen hatte, besorgte das 1:1, wobei Torhüter Rocco Perla, der Puck durch die Schoner rutschte. Zu Beginn des Mitteldrittels brachte der Sarner Jakob Oberhöller die Aostaner erneut in Führung. Dieses Mal hatte Daniel Erlacher die richtige Antwort parat: Nach einem Rückhandschuss von Capuuccio, bei dem Perla die Scheibe abprallen ließ, war der gebürtige Wipptaler per Nachschuss zur Stelle. Kurz vor der zweiten Sirene gelang Brandon McNally die erneute Gäste-Führung. Gleich nach Wiederbeginn reagierte Joonas Alanne inÜberzahl nach einem Getümmel vor dem gegnerischen Tor am schnellsten und bugsierte das Spielgerät in die Maschen. In der Folge schrammten die Hausherren mehrmals am Siegtreffer vorbei. Weil dieser aber nicht gelungen wollte, ging das Spiel wie schon die erste Partie in die Verlängerung. In der Overtime hatten die Überetscher wie schon zehn Tage zuvor das bessere Ende. Wie bereits am 28. März sorgte Alanne für den „plötzlichen Tod“ der „Gladiatoren“: Moritz Selva setzte den Finnen in Szene und dieser traf mit einer Direktabnahme zum viel umjubelten 4:3. © Alle Rechte vorbehalten IHL: PLAY-OFF FINALE – SPIEL 5 Kaltern – Aosta • • ••••••••••••••••••••••• n.V.4:3 (1:1, 1:2, 1:0, 1:0) SR: Da Pian, Lottaroli (Callovini, Dell'Amico) Tore: 1. Drittel: 0:1 Calovi (13.23), 1:1 Cappuccio (13.48); 2. Drittel: 1:2 Oberhöller (4.45), 2:2 Erlacher (11.59/PP), 2:3 McNally (19.27); 3. Drittel: 3:3 Alanne (2.30/PP); Verlängerung: 4:3 Alanne (15.03). Strafminuten: Kaltern 8 – Aosta 12 + Matchstrafe De Santi PP=Powerplay/Überzahl SH=Shorthander/Unterzahl EN=Schuss ins leere Tor © -Infogra k: M. Lemanski Play-off s/ Zd >&/E > , > &/E > &/E > Ϯϴ͘ &ĞďƌƵĂƌ͕ ϯ͘ ƵŶĚ ϱ͘ Dćƌnj Ğǀƚů͘ ϳ͘ ƵŶĚ ϭϬ͘ Dćƌnj ϭϰ͕͘ ϭϳ͘ ƵŶĚ ϭϵ͘ Dćƌnj Ğǀƚů͘ Ϯϭ͘ ƵŶĚ Ϯϰ͘ Dćƌnj Ϯϴ͕͘ ϯϭ͘ Dćƌnj͕ Ϯ͘ ƵŶĚ ϰ͘ Ɖƌŝů Ğǀƚů͘ ϳ͕͘ ϵ͘ ƵŶĚ ϭϭ͘ Ɖƌŝů ^dK&ϱ ^dK&ϱ /,> ^dK&ϳ <ĂůƚĞƌŶ ϰ ϭ Ϯ ϰ ϱ ϯ ϱ ϰ ϱ Ϯ Ϯ ϲ Ϭ ϯ ϭ ϱ ϰ Ϯ &ĂƐƐĂ sĂƌĞƐĞ sĂƌĞƐĞ ůůĞŐŚĞ WĞƌŐŝŶĞ &ĞůƚƌĞ ƉƉĂŶ ŽƐƚĂ WĞƌŐŝŶĞ ϲ Ϯ Ϯ ϰ ϯ ϰ ϰ ϯ ϰ Ϯ ϲ ϰ ϵ Ϯ ŽƐƚĂ <ĂůƚĞƌŶ <ĂůƚĞƌŶ ϯ ϭ ϯ ϵ ϱ ϭ ϰ Ϭ ϰ ϯ ϭ ϯ ŽƐƚĂ Ϯ ϱ ϲ ϯ ϯ ϱ ϰ ϯ s s nachVerlängerung s -Infografik: M. Lemanski ϭϬͬ͘ ϭϭ͕͘ ϭϮͬ͘ ϭϯ͕͘ ϭϰͬ͘ ϭϱ͘ ƵŶĚ ϭϳͬ͘ ϭϴ͘ Dćƌnj Ğǀƚů͘ ϭϵͬ͘ ϮϬ͕͘ Ϯϭͬ͘ ϮϮ͘ ƵŶĚ Ϯϰͬ͘ Ϯϱ͘ Dćƌnj Ϯϲ͕͘ Ϯϴ͕͘ ϯϭ͘ Dćƌnj ƵŶĚ Ϯ͘ Ɖƌŝů Ğǀƚů͘ ϰ͕͘ ϳ͘ ƵŶĚ ϵ͘ Ɖƌŝů ϭϭ͕͘ ϭϰ͕͘ ϭϲ͘ ƵŶĚ ϭϴ͘ Ɖƌŝů Ğǀƚů͘ Ϯϭ͕͘ Ϯϯ͘ ƵŶĚ Ϯϱ͘ Ɖƌŝů s nachVerlängerung s s Play-off s/ Zd >&/E > , > &/E > &/E > ^dK&ϳ ^dK&ϳ ůƉƐ ,ŽĐŬĞLJ >ĞĂŐƵĞ ^dK&ϳ Ğůů Ăŵ^ĞĞ tŝƉƉƚĂů ƌŽŶĐŽƐ ƐŝĂŐŽ DĞƌĂŶ DĞƌĂŶ t ϰ ϭ Ϯ ϰ Ϯ ϱ ϱ Ϯ ϭ ϰ ϭ Ϯ Ϯ ϲ ϯ ϭ ϯ Ϯ ϳ ϭ Ğůů Ăŵ^ĞĞ ϲ Ϯ s ŽƌƟŶĂ ^ŝƐĂŬ Ϯ ϭ Ϯ ϱ ϰ ϯ ϯ Ϭ ϰ Ϯ ^ŝƐĂŬ s ^ĂůnjďƵƌŐ // 'ƌƂĚĞŶ ϯ Ϯ Ϯ ϯ Ϯ ϯ Ϭ ϭ ϵ Ϯ ϲ Ϯ s Ϯ ϯ 'ƌƂĚĞŶ Ϯ ϭ ϰ Ϯ Ϭ ϱ s s ϯ ϭϬ Ϯ ϭ ϭ ϰ ϭ Ϯ ϯ Ϯ ϯ ϰ ϯ ϰ ϭ ϲ 'ƌƂĚĞŶ ϰ ϯ Luke Moncada (2. von links) gab Torhüter Alexander Schmidt gestern zweimal das Nachsehen: Der HC Gherdëina besiegte Zell am See mit 6:1. Der Meraner Daniel Gellon (rechts) bezwang Sisak-Goalie Vito Nikolic im Schlussdrittel und sorgte für den 4:3-Siegtreffer. Fotos: Max Pattis (3) Vesa Petäjä ist der neue Trainer des HC Unterland. Mirja Hussain Matteo Cappuccio (rechts) erzielte gestern das 1:1 und hat im Finale gegen Aosta schon dreimal zugelangt. Kaltern gewann gestern mit 4:3 n.V.
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