Hockey Club Gherdëina valgardena.it - PRESS

36 Sport Samstag/Sonntag, 12./13. März 2022 - 4 Assists glücktenJonathan Huberdeau(im Bild) beim 6:3-Erfolg seiner Florida Panthers gegen Philadelphia. Der Stürmer hält bei 82 Skorerpunkten (18 Tore und 64 Assists) und ist vor Connor McDavid (81 Punkte) aktuell der NHLLiga-Primus. Die New York Islanders bezwangen Columbus mit 6:0. © 11:0-Siege feierten gestern die beiden nordamerikanischen Para-Ice-Hockey-Auswahlen bei den Paralympics in Peking. Sowohl Kanada als auch die USA gaben sich im Halbfinale keine Blöße und bestreiten am morgigen Sonntag (5.05 Uhr MEZ) wie schon vor 4 Jahren das Finale. Die „Ahornblätter“ setzten sich gegen Südkorea glatt durch, während der Titelverteidiger Gastgeber China keine Chance ließ. © Revanche geglückt, Platz 5 gesichert PARALYMPICS: Italiens Para Ice Hockey-Auswahl gewinnt das letzte Spiel gegen Tschechienmit 4:3 n.V. – AmSonntag Abschlussfeier PEKING(kp). Italiens Nationalmannschaft im Para Ice Hockey beendete gestern die Paralympics in Peking auf dem 5. Platz. Die „Azzurri“ setzten sich im Spiel um Platz 5 gegen Tschechien mit 4:3 n.V. (0:0, 1:1, 2:2, 1:0) durch. Damit ist der Mannschaft von Trainer Massimo Da Rin die Revanche für die 0:5-Auftaktniederlage eindrucksvoll geglückt. Auch der 2. Sieg des „Blue Teams“ bei diesem Turnier kam erst nach Ablauf der regulären Spielzeit zustande: Beim 2:1 gegen die Slowakei fiel die Entscheidung im Penaltyschießen, gestern in der Verlängerung. In der Overtime waren 6.47 Minuten gespielt, als der Kalterer Christoph Depaoli ein Zuspiel von Andrea Macrì zum viel umjubelten 4:3 veredelte. „Es war kein einfaches Spiel. So zu gewinnen ist fast noch schöner als in der regulären Spielzeit. Jetzt werden wir noch härter arbeiten, um in 4 Jahren bei den Paralympics im eigenen Land bereit zu sein“, sagte der Matchwinner im Anschluss an das letzte Spiel. Dieses war nichts für schwache Nerven. Nach dem torlosen Startdrittel eröffnete Gianluigi Rosa den Torreigen (24.11). Es war der erste Überzahltreffer von Italien in Peking. Die Freude währte aber nur kurz, denn Alex Ohar glich nahezu postwendend zum 1:1 aus (27.24). Im 3. Drittel gingen die Tschechen durch Miroslav Novotny erstmals in Führung (37.05). Nachdem Torhüter Michal Vapenka den Puck nach einem Schuss von Nils Larch nicht festhalten konnte, staubte Rosa zum 2:2 ab (40.48). Die Schlussminute der regulären Spielzeit hatte es dann in sich. Michal Geier sorgte 45 Sekunden vor der 3. Sirene mit einemGeniestreich für die erneute Führung der Tschechen. Da Rin setzte alles auf eine Karte, nahm seinen Torhüter Julian Kasslatter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis und wurde belohnt: Nach 44.48 Minuten und Vorarbeit von Rosa glich Macrì mit einem knallharten Schuss zum 3:3 aus und erzwang die Verlängerung, in der Depaoli alles klarmachte (5.47). Die „Azzurri“ werden am morgigen Sonntag um 12.20 Uhr MEZ an der Abschlussfeier der Paralympics teilnehmen, ehe sie am Montag nach Hause zurückkehren werden. © Alle Rechte vorbehalten Meistertrainer soll es noch richten IHL: Karl Anderlan löst bei Kaltern vor Spiel 7 gegen HC Toblach Troy Barnes ab KALTERN (kp). In der Italian Hockey League (IHL) wird heute im Duell zwischen dem SV Kaltern Rothoblaas und demHC Toblach der 4. Halbfinalist ermittelt. Der Titelverteidiger führte in der „Best-of-7“-Serie dank zweier Siege im Penaltyschießen bereits mit 3:1, ehe der Neuling zurückVIERTELFINALE (Spiel 7) Kaltern – Toblach• • •••••••••••••••• 19.30 Uhr SR: Gruber, Piras (Bedana,Wiest) – Stand in der Serie: 3:3 © IHL: SAMSTAG schlug und zum 3:3 ausglich. Für die Kalterer Vereinsführung Grund genug, um wenige Stunden vor dem Showdown die Reißleine zu ziehen und Trainer Troy Barnes zu entlassen. „Unsere 3 letzten Auftritte waren eine einzige Katastrophe. In meinen Augen ist der Trainerwechsel unsere einzige Chance, um das Team wachzurütteln. 15 neue Spieler bekomme ich nicht mehr. Der letztjährige Meistertrainer Karl Anderlan soll uns jetzt helfen“, sagte gestern Abend Kalterns Präsident Alex Kofler © Max Oberrauch ist noch lange nicht müde EISHOCKEY: Der 37-jährige Flügelstürmer war bei den 2 längsten AlpsHL-Spielen dabei und will heutemit demHCGherdëina ins Viertelfinale WOLKENSTEIN (kp). Mit seinen 37 Jahren ist Max Oberrauch der älteste Spieler im Team des HC Gherdëina valgradena.it, der heute Abend im 3. und alles entscheidenden Spiel des Pre-Playoffs in der Alps Hockey League (AlpshL) zu Hause auf den EC Bregenzerwald trifft. Oberrauch hat in seiner Karriere viel erreicht und auch oft schon ein Entscheidungsspiel in einer seiner unzähligen Play-offSerien bestritten. „Ein Entscheidungsspiel ist immer etwas Besonderes. Dabei spielt es keine Rolle, ob es das 3., 5. oder 7. Spiel in einer Serie ist. Am Ende werden auch dieses Mal Kleinigkeiten entscheiden Ich freue mich jedenfalls auf die Partie gegen Bregenzerwald und hoffe, dass uns viele Zuschauer nach vorne peitschen“, wünscht sich der Flügelstürmer. Oberrauch und seine Mitspieler sind am Donnerstag in Dornbirn nur knapp an einem Rekord vorbeigeschrammt. Spiel 2 der Serie wurde erst nach 105.50 Minuten entschieden und geht als das zweitlängste Match in die AlpsHL-Geschichte ein. Der Pusterer war aber auch beim bisher längsten Spiel in der grenzüberschreitenden Meisterschaft dabei. Das war vor etwas mehr als 5 Jahren, als sich der HC Pustertal zu Hause gegen Cortina nach exakt 109 Minuten geschlagen geben musste. Oberrauch stand aber auch am 2. April 2011 beim Marathonmatch des HC Pustertal in Asiago auf dem Eis, als die Hausherren nach 91.06 Minuten das 6. Finalspiel der Serie A mit 4:3 gewannen und sich den Italienmeistertitel sicherten. „Ich fühle mich geehrt, dass ich bei den 2 bisher längsten AlpsHL-Spielen mitwirken durfte. Das Spiel in Dornbirn war irgendwie unendlich. Ich muss aber sagen, dass auf dem Eis von Müdigkeit keine Spur war. Man ist irgendwie in einem Tunnel drin und denkt nicht mehr viel nach. Wichtig ist, dass man bei so langen Spielen während den Unterbrechungen und Pausen viel trinkt. Wir haben auch Obst und einen Apfelkuchen gegessen, um dem Körper Zucker zuzuführen. Als wir dann imBus saßen, waren alle müde und auch ein bisschen enttäuscht“, blickt Oberrauch auf Spiel 2, das am Donnerstag erst um 23.36 Uhr beendet war, zurück. Die Grödner Mannschaft ist erst am Freitag um 4 Uhr in der Früh heimgekommen. Gestern stand nur freiwilliges Training auf dem Programm. Oberrauch hat am Nachmittag lange geschlafen und danach in der Kraftkammer ausgeschwitzt. Heute Vormittag geht die Mannschaft zum PreGame-Skate aufs Eis. Der HCG lag in Dornbirn lange Zeit auf der Verliererstraße, ehe Oberrauch 33 Sekunden vor der 3. Sirene das 2:3 erzielte und die Aufholjagd einleitete, die Brad McGowan 16 Sekunden später mit dem 3:3 krönte und die Verlängerung erzwang. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht mehr an die Wende geglaubt. Das war eine Charakterprobe. Es glich bereits einem Wunder, dass wir uns noch in die Overtime retten konnten. Dort hatten wir bei 2 Lattentreffern Pech. Je länger die Verlängerung dauerte, desto weniger Chancen gab es, da beide Mannschaften das Risiko so niedrig wie möglich halten wollten“, versichert Oberrauch, der im vergangenen Winter knapp 25.000 Kilometer zwischen seinem Heimatort St. Georgen und Wolkenstein für Trainings und Spiele zurückgelegt hat. Obwohl der HCG alle 7 bisherigen AlpsHL-Spiele im „Pranives-Stadion“ gegen die „Wälder“ gewonnen hat, will Oberrauch von einem Heimvorteil nichts wissen: „In solchen Momenten spielt es nicht unbedingt eine Rolle, ob man daheim oder auswärts spielt. Für mich liegen die Chancen bei 50:50. Bregenzerwald besitzt mehrere ganz starke Spieler und hat sich zuletzt auch noch mit einigen DornbirnCracks verstärkt. Am Ende soll der Bessere gewinnen. Wir werden in jedem Fall unser Bestes geben, um ins Viertelfinale einzuziehen.“ Bei den Ladinern werden heute erneut Patrick Nocker, Nicholas Paratoni und Fabian Kasslatter fehlen, während Diego Glück nach seiner Sperre ins Team zurückkehrt. © Alle Rechte vorbehalten PRE-PLAY-OFF (Spiel 3) Gherdëina – Bregenzerwald 20.30 Uhr SR: Bajt, Schauer (Bergant, De Zordo) – Stand in der Serie: 1:1 © ALPSHL: SAMSTAG Schweiz N a t i o n a l l i g a A HC Ambri-Piotta–EHC Biel 2:1 HC Ajoie–SCL Tigers 2:1 SC Bern–ZSC Lions n.V. 2:1 Lausanne HC–Fribourg-Gottéron 2:0 HC Lugano–Rapperswil Lakers heute 1. EV Zug 49 36 13 174:118 98 2. Fribourg-Gottéron 48 32 16 159:120 94 3. ZSC Lions 50 30 20 162:125 92 4. Rapperswil Lakers 49 30 19 154:125 91 5. Servette Genf 50 27 23 139:127 83 6. EHC Biel 49 27 22 147:125 82 7. HC Davos 49 28 21 139:122 82 8. Lausanne HC 48 26 22 145:139 80 9. HC Lugano 49 24 25 151:146 72 10. SC Bern 50 19 31 133:143 62 11. HC Ambri-Piotta 50 20 30 123:143 60 12. SCL Tigers 48 11 37 125:189 35 13. HC Ajoie 49 9 40 88:217 26 Deutschland D e u t s c h e E i s h o c k e y - L i g a Iserlohn Roosters–Bietigheim Steelers n.P. 3:4 Kölner Haie–Straubing Tigers 1:3 Adler Mannheim–Eisbären Berlin 0:4 Grizzlys Wolfsburg–ERC Ingolstadt 4:1 Düsseldorfer EG–Krefeld Pinguine 4:1 EHC München–Schwenningen 4:3 1. Eisbären Berlin 44 29 15 162:111 92 2. Grizzlys Wolfsburg 47 30 17 140:119 87 3. EHC München 45 25 20 148:124 81 4. Adler Mannheim 43 28 15 133:99 77 5. Straubing Tigers 45 23 22 155:137 73 6. Bremerhaven 47 25 22 137:134 71 7. Nürnberg Ice Tigers 45 22 23 138:155 68 8. Düsseldorfer EG 48 23 25 138:140 68 9. Kölner Haie 51 23 28 138:164 66 10. ERC Ingolstadt 43 20 23 140:122 64 11. Bietigheim Steelers 45 21 24 134:165 59 12. Schwenningen 47 19 28 119:135 57 13. Iserlohn Roosters 44 18 26 129:144 55 14. Augsburger Panther 41 16 25 113:139 52 15. Krefeld Pinguine 45 18 27 117:153 50 ab 9.20 Uhr: Sportschau 9.25 Uhr: Ski-Weltcup: Riesentorlauf der Männer, 1. Lauf aus Kranjska Gora 10.20 Uhr: Ski-Weltcup: Slalom der Frauen, 1. Lauf aus Åre 12.25 Uhr: Ski-alpin-Weltcup: Riesentorlauf der Männer, 2. Lauf aus Kranjska Gora 11 Uhr: Snowboard-Weltcup: Boardercross von der Reiteralm 11.30 Uhr: Langlauf-Weltcup: 15 km freier Stil Männer aus Falun 13 Uhr: Biathlon-Weltcup: Verfolgung der Männer aus Otepää 15 Uhr: Snowboard-Weltcup: Parallel-Slalom aus Piancavallo 13.30 Uhr: Radsport: Paris-Nizza 13.40 Uhr: Ski-Weltcup: Slalom der Frauen, 2. Lauf aus Åre 15.10 Uhr: Biathlon-Weltcup: Massenstart Frauen aus Otepää 16.20 Uhr: Skiflug-WM: Einzelwettkampf aus Vikersund 14.45 Uhr: Langlauf-Weltcup: 10 km freier Stil Frauen aus Falun 15.30 Uhr: Radsport: Tirreno Adriatico, 6. Etappe 23 Uhr: Das aktuelle Sportstudio Sport imTV Samstag Die längsten Eishockey-Spiele HINTERGRUND BOZEN (kp). AmDonnerstag wurde in der Alps Hockey League (AlpsHL) das 2. PrePlay-off Spiel zwischen dem EC Bregenzerwald und demHC Gherdëina erst in der 3. Verlängerung entschieden. Der Finne Waltteri Lehtonen erzielte nach 105.50 Minuten den 4:3-Siegtreffer für die „Wälder“. Es war das bisher zweitlängste Spiel in der AlpsHL. Eine Übersicht: • Das längste Eishockey-Spiel überhaupt fand am 24. März 1936 zwischen den Montreal Maroons und den Detroit Red Wings in der NHL statt und dauerte unglaubliche 176.30 Minuten. Detroits Mud Bruneteau traf in der 6. (!) Verlängerung zum 1:0. • Das zweitlängste Spiel wurde am 22. März 2008 zwischen den Kölner Haien und den Adler Mannheim ausgetragen. Köln gewann das DEL-Spiel in der 6. Verlängerung nach 168.16 Minuten mit 5:4. • In der EBEL halten der HCB Südtirol und der Klagenfurter AC den Rekord. Am 16. März 2019 behielt der KAC in der Eiswelle nach 120.53 Minuten mit 4:3 die Oberhand. Johannes Bischofberger hatte damals um 7 Minuten nach Mitternacht den Siegtreffer erzielt. Es war zugleich das bisher längste Spiel in Italien. • Das längste Spiel in der AlpsHL fand am 1. März 2017 in Bruneck statt. Im ersten Viertelfinalduell zwischen demHC Pustertal und Cortina erzielte Riley Brace in der 3. Verlängerung nach genau 109 Minuten den 3:2-Siegtreffer für die Gäste. Das Match wurde amMittwoch um 20.30 Uhr begonnen und amDonnerstag um 0.54 Uhr beendet. © Alle Rechte vorbehalten Einen versöhnlichen Abschluss gab es gestern für Italiens Nationalmannschaft im Para Ice Hockey. Sie beendete die Paralympics auf Platz 5. Soll beim SV Kaltern für ein Wunder sorgen: Der Letztjährige Meistertrainer Karl Anderlan. Max Oberrauch (rechts) hat in dieser Woche in beiden Spielen gegen den EC Bregenzerwald ein Tor geschossen. Fotos: Max Pattis (2)

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