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- Freitag, 10. September 2021 Sport 35 329 Tage nach dem letzten Spiel mit Zuschauern darf der HCB Südtirol heute in der Bozner Eiswelle wieder vor Publikum spielen. Die „Weiß-Roten“ empfangen im 3. Spiel der Champions Hockey League den polnischen Meister JKH GKS Jastrzebie. © Von 14 bis 16 Uhr können heute an den Stadionkassen der Eiswelle Eintrittskarten für das Spiel des HCB Südtirol gegen Jastrzebie erworben werden. Der Kartenvorverkauf für das Spiel am Sonntag um 18 Uhr gegen Frisk Asker findet morgen von 17 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 13 Uhr statt. Die Abendkasse öffnet jeweils 2 Stunden vor Spielbeginn. Tickets können auch online erworben werden. © Mit 2 Heimsiegen ins Achtelfinale EISHOCKEY: HCB Südtirol empfängt heute imRahmen der Champions Hockey League JKHGKS Jastrzebie – AmSonntag kommt Frisk Asker BOZEN(kp). Vor 329 Tagen hat der HCB Südtirol Alperia zum bisher latzten Mal in der Eiswelle vor den eigenen Fans spielen können. Heute Abend sind wieder Zuschauer erlaubt, wenn die „Weiß-Roten“ am 3. Spieltag der Champions Hockey League (ICEHL) den polnischen Meister JKH GKS Jastrzebie empfangen. Am 16. Oktober 2020 wurden in der Eiswelle 1130 Zuschauer Augenzeugen der Bozner Niederlage gegen Graz (2:3 n.V.). Dann kamen der 2. Lockdown und eine Saison hinter verschlossenen Türen. Heute können die Foxes wieder mit der Unterstützung des Publikums rechnen. Weil 35 Prozent des Fassungsvermögens zugelassen sind, dürfen heute um 20.30 Uhr 2520 Zuschauer ins Stadion. Für den Zutritt muss der Green Pass (erfolgte Impfung, erfolgte Genesung oder negativer Abstrich innerhalb der letzten 48 Stunden) vorgewiesen werden. Die Sitzplätze können unter Einhaltung eines zwischenmenschlichen Abstandes von einem Meter belegt werden (zwischen einem belegten Platz und dem nächsten muss immer einer frei bleiben). Der HCB Südtirol ist am vergangenen Wochenende mit 2 Auswärtssiegen gegen Jastrzebie (3:2 n.P.) und Frisk Asker (5:1) in die Gruppenphase der CHL gestartet. Sollte die Mannschaft von Trainer Doug Mason auch die beiden Heimspiele an diesem Wochenende gegen die Polen und Norweger gewinnen, dann würde sie vorzeitig imAchtelfinale der „Königsklasse“ stehen. „Nach den ersten beiden Spielen bin ich zufrieden und stolz, wie sich meine Mannschaft geschlagen hat. Es ist eine Gruppe von eingespielten Jungs, die bemüht sind, das neue Spielsystem zu erlernen. Besonders angetan war ich von der taktischen Umsetzung, obwohl wir noch nie die Möglichkeit hatten, gemeinsam zu üben. Ziel in diesen Tagen ist es, uns weiter zu verbessern und intensiv zu trainieren, um die Ergebnisse in den Spielen zu erreichen, die wir uns vorgenommen haben. Jastrzebie und Frisk Asker sind hervorragende Mannschaften: Wir müssen unser bestes Spiel abrufen und vor allemdiszipliniert sein“, fordert Mason, der heute ohne den gesperrten Daniel Catenacci auskommen muss. „Wir schauen von Spiel zu Spiel“, erklärt Daniel Frank, der in Norwegen seinen ersten CHLTreffer erzielt hat, und fügt hinzu: „Wir brauchen noch 2 Siege, um die Gruppenphase erfolgreich zu überstehen. Es war sehr wichtig, die Auswärtsspiele zu gewinnen. Das hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Es ist aber genauso wichtig, die Heimspiele siegreich zu beenden“. © Alle Rechte vorbehalten Heute heißt es für immer: „Goodbye Rienzstadion“ ICEHL: Der HC Pustertal empfängt im letzten Spiel in der „Kult-Baracke“ um20 Uhr den Villacher SV – Pressesprecher Patrick Kirchler schwelgt in Erinnerungen BRUNECK (kp). Heute Abend findet das letzte Spiel im altehrwürdigen Rienzstadion in Bruneck statt. Um 20 Uhr empfängt der HC Pustertal den Villacher SV. Pustertals Pressesprecher Patrick Kirchler nimmt wehmütig Abschied von einem Ort, in dem nicht nur er schöne aber auch bittere Momente erlebt hat und schwelgt in Erinnerungen: „Sie ist Geschichte – endgültig. Die wohl letzte echte Kult-Baracke in der Profi-Eishockeyszene. Das letzte reine Stehplatzstadion, das Eishockey auf hohem Niveau geboten hat, hat ausgedient. Der Eisplatz, wie früher einfach gesagt wurde, kann auf eine überaus wechselvolle und umstrittene Vergangenheit zurückblicken. Wenn man chronologische Rückschau hält, erahnt man, wie viel Arbeit unzähliger Helfer in der Anlage steck(t)e. Nach den ersten Jahren ohne Tribünen, dafür aber mit ‘Tante Rosas Hütte’ am Spielfeldrand, wurde 1958 der Trakt Richtung Rienzufer errichtet. Für lange Zeit sollte diese Einrichtung ausreichen. Die Tribünen waren stets gut gefüllt und durch die Unterkellerung der Anlage fanden die Athleten ausreichend Platz. In den Drittelpausen reinigten Zuschauer und Funktionäre mit breiten Schneeschiebern den Platz, sogar Präsident Ernst Lüfter war sich nicht zu schade, als Eismeister auszuhelfen. Die nächste Zeitrechnung wurde 1970 mit dem Bau der Kunsteisanlage eingeläutet. Das Nationale Olympische Komitee von Italien (CONI) unterstützte Stadionbauten und sicherte dem Verein einen Beitrag von 80 Millionen Lire (rund 40.000 Euro) zu – bei Baukosten von insgesamt 120 Millionen Lire. Im Herbst 1976 wurde die erste elektronische Anzeigetafel installiert sowie zum ersten Mal ein hauptamtlicher Eismeister eingestellt. Der nächste Akt begann schon 1981: In diesem Jahr befand der damalige Präsident Josef ‘Pepi’ Schmidhammer, dass eine Überdachung der Anlage unerlässlich für eine erfolgreiche Tätigkeit des EV Bruneck sei. Ein Projekt wurde angekündigt. Was bis zur Eröffnung der Halle im November 1990 alles passierte, würde allein ein Buch füllen. In der letzten Phase, als die Auflösung des EV Bruneck oder zumindest der Zwangsabstieg in die Serie B bevorstand, ging es vor allem darum: Sollte ein Neubau einer Eishalle an anderer Stelle angegangen werden, oder sollte die Überdachung am alten (umstrittenen) Standort erfolgen? Der Dachl-Bau an sich wurde bereits bei Baubeginn als Übergangslösung bezeichnet, davon waren die Gemeindeväter und Eishockeymacher im Pustertal überzeugt. Aus heutiger Sicht beinahe ein Kuriosum: Der damaligen Tagespresse ist zu entnehmen, dass im Frühjahr 1988 ohne Gegenstimmen der Neubau eines Stadions beschlossen, und die Leimbinder-Überdachung im Dezember 1988 als reine Übergangslösung präsentiert wurde. Somit war mit dem Kraftakt im Herbst 1990 erst einmal alles gut. 1996 wurde mit dem Bau des Südtrakts Platznot behoben und 2004 mit der Umstellung von Ammoniak auf Glykol auch ökologisch richtig gehandelt. Mit einer neuen Kabine, Licht- und Bandenanlage wurde am Rienzstadion zum damit letzten Mal richtig Hand angelegt. Jede bauliche Maßnahme war jedoch begleitet von Diskussionen, ob nicht jeder Euro (bzw. Lire) zu viel investiert, und ein Neubau nicht sinnvoller wäre. Die eine oder andere Entscheidung in all den Jahrzehnten war mit wenig Weitblick – stets dennoch das Beste wollend–getroffen worden. Der Zuschauerboom nach 2007, die steigende Anzahl an Sportlern und die eigentlichen Anforderungen an ein Stadion mit Profi- und Jugendbetrieb brachten dann – endlich – die Wende. Was in den Jahrzehnten vorher nicht gelang und in der Realität weit weg schien, konnte ab 2010 realisiert werden: Planung, Finanzierung und Bau einer neuen Multifunktions-Arena im Herzen des Pustertales. Jetzt hat das Rienzstadion ausgedient. Über 60 Jahre war es Schauplatz großer Schlachten, Siege und Dramen, Stolz, Sorgenkind, Streitobjekt – aber auch Heimat für viele Menschen.“ Solche und ähnliche Geschichten von Patrick Kirchler gibt es in der im Athesia-Verlag erschienen Chronik „Pustertaler Wölfe – Emotionen entlang der Rienz“. Diese kann heute imEingangsbereich des Stadions – vom Autor signiert – erworben werden. © Alle Rechte vorbehalten Morgen fällt der erste Puckeinwurf ALPSHL: Online-Pressekonferenz läutet neue Saison ein – 17 Mannschaften dabei – Jesenice und Asiago sind die Favoriten BOZEN (kp). Mit einer OnlinePressekonferenz wurde gestern die 6. Saison der Alps Hockey League (AlpsHL) eingeläutet. 17 Teams –darunter 4 aus Südtirol – aus 3 verschiedenen Ländern starten am morgigen Samstag in die neue Spielzeit, die mit einem neuen Modus ausgetragen wird. Nach demAbgang des HC Pustertal und Titelverteidiger Olimpija Laibach in die ICEHL kehrten mit Wien II und Zell am See 2 Altbekannte in die AlpsHL zurück. Zudem gibt es mit dem HC Meran Pircher ein gänzlich neues Team. „Wir freuen uns endlich Teil der Alps Hockey League zu sein und wir möchten auch gleich von Beginn weg eine Rolle spielen. Wir haben auf jeden Fall das Team dazu,“ zeigte sich Merans Trainer Kim Collins sehr zuversichtlich und fügte hinzu: „Wir können mit der Rolle des Underdogs sehr gut leben.“ Bei der Eröffnungskonferenz wurde noch einmal kurz auf die abgelaufene Saison zurückgeblickt. Sie war aus sportlicher und organisatorischer Sicht eine der erfolgreichsten in der Geschichte. In 317 Spielen wurden 1971 Tore erzielt. 106 Spiele wurdenmit nur einem Tor Differenz entschieden. Zudem wurden alle Spiele live übertragen und die HighlightClips fast 100.000 Mal aufgerufen. Damit gab es so viele Aufrufe wie in keiner Saison zuvor. „Wir sind sehr glücklich mit dem Produkt Alps Hockey League. Aus Verbandssicht sieht man deutlich, wie sich das Niveau von Jahr zu Jahr erhöht. Trotzdem sind wir Verbände darumbemüht, das Niveau auf ein noch höheres Level zu bringen,“ erklärte Tommaso Teofoli, Verantwortlicher des italienischen Eishockeyverbandes. In zahlreichen Kurzvideos waren Trainer und Spieler der einzelnen Mannschaften zugeschaltet. Der Großteil von ihnen erwartet sich zwischen Jesenice, das bisher zwar stets im Halbfinale aber noch nie im Finale stand, und Asiago einen Zweikampf um den Titel. Auch die Rittner Buam und Lustenau werden hoch gehandelt. Groß war außerdem bei allen die Freude, dass wieder Zuschauer in die Stadien dürfen. Comissioner Michael Suttnig stellte kurz den Modus vor. Die neue Saison startet mit einem Grunddurchgang, in dem alle Teams 2 Mal aufeinandertreffen. Anschließend spielen die Top-6 in der Master Round weiter. Die übrigen Teams werden in 2 Qualification-Round-Gruppen aufgeteilt. Nach Abschluss der Master Round sind die Top-4 fix für das Viertelfinale qualifiziert. Die übrigen beiden Teams der Master Round spielen gegen die 3 TopTeams der beiden QualificationRound-Gruppen in sogenannten Pre-Playoffs die übrigen 4 Viertelfinal-Teilnehmer aus. In den anschließenden Play-offs wird jede Runde im Format „best-of-5“ ausgetragen. Der Meister der Saison 2021/22 soll spätestens am 19. April 2022 feststehen. © Alle Rechte vorbehalten Leland Irving hat einen neuen Arbeitgeber BOZEN (kp). Nach 3 Jahren erhielt Leland Irving(im Bild) keinen Vertrag mehr beim HCB Südtirol. Nun hat der 33Jährige einen neuen Arbeitgeber gefunden: Er wird in der Saison 2021/22 das Tor der Malmö Redhawks in Schwedens höchster Liga SHL hüten. Der Kanadier, der zuletzt immer wieder von Verletzungen ausgebremst worden ist, hat zwischen 2018 und 2021 128 für den HCB bestritten und dabei mit einer Fangquote von 92,3 Prozent geglänzt. © 3. Spieltag – Heute HCB Südtirol – Jastrzebie••••••20.30 Uhr SR: Zrnic, Piragic (Pardatscher, Zgonc) RB Salzburg – Frisk Asker •••••20.20 Uhr Tabellenstand: 1. Salzburg 6 Punkte/2 Spiele; 2. HCB 5/2; 3. Jastrzebie 1/2; 4. Frisk Asker 0/2. © CHL: GRUPPE H Der HCB Südtirol geht als Favorit in das heutige Heimspiel gegen den polnischenMeister JKHGKS Jastrzebie. Im Bild (von links): Mateusz Bryk und Daniel Frank. Bereits in wenigen Tagen wird das Eis im Rienzstadion für immer abgetaut und die Banden abgebaut. kp Kim Collins, Trainer von Neuling HC Meran Fotos: Max Pattis (3)

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