Hockey Club Gherdëina valgardena.it - PRESS

38Sport Samstag/Sonntag, 27./28. Jänner 2024 - Den 15. Sieg in Serie feierten die Edmonton Oilers beim 3:0 gegen die Chicago Blackhawks. Connor McDavid(im Bild) erzielte 2 Tore und legte das dritte für Zach Hyman auf. Leon Draisatil kam auf 3 Assists. Den Allzeit-Rekord an NHL-Siegen in Serie (17) stellten die Pittsburgh Penguins in der Saison 1992/93 auf. © „Ich habe viele Meetings und Einzelgespräche geplant. Ich bräuchte eine ganze Woche, um all das umzusetzen, was ich im Kopf habe. Leider habe ich diese Zeit nicht.“ Stefan Mair, Trainer des EHC Kloten Auf Stefan Mair wartet eine Herkulesaufgabe EISHOCKEY: Der 56-jährige Bozner Trainer soll den EHC Kloten in der Schweizer National League zum Klassenerhalt führen – Debüt am Dienstag gegen Servette Genf VON KURT PLATTER . . ................................................. KLOTEN/BELLINZONA. Für Stefan Mair ist in den vergangenen Tagen ein Traum in Erfüllung gegangen. Der 56-jährige Bozner Eishockey-Trainer unterschrieb beim EHC Kloten in der Schweizer National League einen Vertrag bis zum Saisonende. Am kommenden Montag wird Mair, der an diesem Wochenende noch die U20-Mannschaft des HC Ambri Piotta betreuen wird, seine neue Arbeitsstelle antreten. „Für mich ist es eine große Ehre und die Bestätigung, dass meine Arbeit in der Schweiz nicht unbeobachtet blieb und anerkannt wird. Ich habe hier mit jungen Spielern gearbeitet und bei Thurgau mit geringen finanziellen Mitteln das Maximum herausgeholt“, weiß Mair. „Wenn ein Trainer eine Chance in der höchsten Liga bekommt, die vielleicht nie wiederkehrt, dann ist es auch im Sinne des Sportes ihm zu ermöglichen, diese Chance zu packen.“ Dieser Satz stammt aus dem Mund von Paolo Duca, dem Sportchef des HC Ambri Piotta. Deshalb weiß Stefan Mair auch, wem er den Wechsel in die 20.000-Einwohnerstadt Kloten im Schweizer Kanton Zürich in erster Linie zu verdanken hat. Er hat sich dank seiner akribischen Arbeit dafür aber auch selbst in Position gebracht. Zwischen 2016 und 2022 hatte er den HC Thurgau 6 Mal hintereinander ins Play-off der Swiss League geführt. Gleich mehrere Spieler sind unter ihm besser geworden: Unter anderem auch Michael Loosli und Jonathan Ang, mit denen es jetzt bei Kloten ein Wiedersehen gibt. Mit Kloten stand Mair bereits vor 4 Jahren einmal in Kontakt. „Damals haben wir das Halbfinale gegen Ajoie bestritten, als Kloten sein Interesse bekundet hat. Ich stand damals aber bereits mit Thurgau im Wort für die Saison 2019/20, weshalb der Wechsel zu Kloten nicht zustande gekommen ist“, erinnert sich der zweifache Familienvater, der gestern und am Sonntag noch bei den Ambri-Junioren auf der Bank sitzenwird. Am Montag das 1. Training, am Dienstag das 1. Spiel „Mein Vertrag bei Ambri endet am Sonntagabend. Ich werde gleich nach dem Heimspiel gegen Zug nach Kloten fahren, wo ich am Montag um 10.30 Uhr das erste Training leiten werde, ehe am Dienstag das schwierige Heimspiel gegen Servette Genf auf dem Programm steht“, erzählt Mair, dem bewusst ist, dass keines der 10 verbleibenden Spiele einfach werden wird. Kloten liegt derzeit in der Tabelle auf Platz 13 und einen Punkt vom rettenden 12. Platz entfernt. Zu einem Top-10-Platz, der die Teilnahme am Pre-Playoff bedeuten würde, fehlen den „Fliegern“ 13 Punkte. „In erster Linie ist der direkte Klassenerhalt das Ziel. An Platz 10 verschwende ich im Moment keinen Gedanken. Ich schaue einfach von Spiel zu Spiel. Sobald wir mathematisch gerettet sind, werde ich mich mit neuen Zielen beschäftigen“, erklärt der neue Klotener Trainer. Von seiner neuen Mannschaft kennt er neben Loosli und Ang auch den Torhütertrainer Tim Bertsche und den Direktor of Player Development, Martin Büsser, die beide mit ihm bereits bei Thurgau gearbeitet haben. Mair, der sich in den vergangenen Tagen mit seinem neuen Team intensiv auseinandergesetzt hat, weiß ganz genau, wo er als erstes die Hebel ansetzen muss: „Kloten hat bisher die meisten Gegentore einstecken müssen. Dabei steht mit dem Finnen Juha Metsola ein starker Goalie zwischen den Pfosten. Das Problem ist aber, dass seine Vorderleute zu viele Schüsse des Gegners zulassen. Deshalb müssen wir das Defensivverhalten verbessern und punktuell einige Veränderungen vornehmen. Im Angriff war das Team bisher zu harmlos. Auch weil gleich mehrere Ausländer bisher unter ihren Verhältnissen gespielt haben.“ In erster Linie geht es für Mair jetzt darum, die größten Baustellen zu beheben. Ihm ist bewusst, dass auch der mentale Aspekt sehr wichtig sein wird und er am Selbstvertrauen der zuletzt arg gebeutelten Spieler arbeiten muss. „Ich habe zahlreiche Meetings und viele Einzelgespräche geplant. Ich bräuchte eine ganze Woche, um all das umzusetzen, was ich im Kopf habe. Leider habe ich diese Zeit nicht“, bedauert der gebürtige Bozner. Was Mair nach dieser Saison machen wird, steht in den Sternen. Er hat in seinem Vertrag auch keine Option für einen möglichen Anschlussvertrag bei Kloten. „Der Verein hat mir ganz klar zu verstehen gegeben, dass eine eventuelle Vertragsverlängerung ausschließlich von den Ergebnissen abhängt. Sollte ich mit dem Team den Klassenerhalt schaffen, dann könnte sich der Vorstand eine längere Zusammenarbeit über diese Saison hinaus durchaus vorstellen. So hat er es mir jedenfalls mitgeteilt. Das ist aber Zukunftsmusik. Vorerst konzentriere ich mich voll und ganz auf die nächsten Spiele,“ verspricht der 56-Jährige. Nach seinem vorzeitigen Scheitern beim HC Pustertal war sein Engagement in der Nachwuchsabteilung von Ambri eine Notlösung und im Nachhinein betrachtet, die richtige Entscheidung. „Für mich war es eine Mega-Erfahrung. Ich habe wichtige Kontakte geknüpft und bei verschiedenen Meetings Einblick in die Schweizer Nationalmannschaften bekommen“, gerät Mair ins Schwärmen. „Im Nachwuchsbereich muss sehr viel koordiniert, aber auch improvisiert werden.“ Stefan Mair Der Job war für ihn sehr herausfordernd: „Im Nachwuchsbereich wartet viel mehr Arbeit im Vergleich zu einer Profimannschaft. Es muss sehr viel koordiniert, aber auch improvisiert werden. Bei den Junioren herrscht ein riesiges Leistungsgefälle. Man muss stets darauf achten, dass man alle Spieler bei Laune hält und keinen verliert. Im Vordergrund steht die Frage: Was ist das Beste für das Team und für den einzelnen Spieler?“ Mair legte mit seinem Team einen Fehlstart hin und verlor die ersten 7 Saisonspiele. Mittlerweile hat sich Ambri etabliert und steht auf Platz 5 unter 13 Teilnehmern. Mairs Platz bei den Junioren wird ab Montag Ambris Nachwuchschef Manuele Celio, der gleichzeitig auch Assistenztrainer der Schweizer U20-Nationalmannschaft ist, einnehmen. Dann beginnt für Mair gut 150 Kilometer entfernt mit dem EHC Kloten die „Mission Klassenerhalt“. © Alle Rechte vorbehalten „Hoffe, dass wir den Heimvorteil nutzen“ IHL SERIE A:Rittens Kapitän Simon Kostner blickt dem heutigen 3. Finalspiel gegen Cortina zuversichtlich entgegen KLOBENSTEIN (kp). In der Finalserie um den 90. Italienmeistertitel kommt es heute in der Arena Ritten in Klobenstein zum Showdown. Die Rittner Buam SkyAlps empfangen um 18 Uhr im 3. Spiel der „Best-of-3“-Serie Cortina. Nachdem bisher 2 Mal die Gäste jubeln konnten, hofft Rittens Kapitän Simon Kostner auf den ersten Heimsieg: „Ich hoffe stark, dass wir dieses Mal den Heimvorteil nutzen können. Wir haben die ganze Saison über zu Hause starke Leistungen abgeliefert und viele Spiele gewonnen. In unserer Arena fühlen wir uns wohler als in einem fremden Stadion. Das hat auch mit unseren Fans zu tun. Am Ritten ist das Eishockey-Interesse enorm gestiegen. Derzeit macht es richtigSpaß.“ Die Buam waren am Dienstag mit einer 0:4-Niederlage ins Finale gestartet und erstmals in diesem Winter zu Hause ohne eigenen Torerfolg geblieben. „Im ersten Spiel haben wir mehr zugeschaut, als gespielt. Das soll kein Vorwurf gegen meine Mitspieler sein. Es lief aber gar nichts zusammen“, weiß Kostner. Das ist aber Schnee von gestern. Schließlich hat Ritten am Donnerstag im Olympiastadion zurückgeschlagen und mit 4:2 gewonnen. „Da haben wir so gespielt, wie wir es können und auch wollen. Wir waren klar besser und haben verdient gewonnen. Ich hoffe, wir können am Samstag an die in Cortina gezeigte Leistung anknüpfen. Ich erwarte mir in jedem Fall ein hart umkämpftes Spiel. Wir müssen die Ruhe bewahren und als Team auftreten“, fordert der 33jährige Mittelstürmer. Der Grödner, der derzeit seine 10. Saison in Klobenstein bestreitet, hat großen Respekt vor Cortina. Schließlich sei es ein guter Mix aus starken einheimischen und ausländischen Spielern, die wissen, wie man Titel gewinnt. Bei den Hausherren werden erneut David Tauferer und Lois Fink fehlen, während die Gäste ohne Tommaso Alverà und Massimo Carozza anreisen werden. © Alle Rechte vorbehalten FINALE („best of 3“) – SPIEL 3 Rittner Buam – Cortina • • ••••••••• 18.00Uhr SR: Piniè, Virta (Cristeli, De Zordo) – Stand in der Serie: 1:1 © IHL SERIE A: HEUTE Derby in Meran überstrahlt alles ALPSHL: HCM empfängt heute den HC Gherdëina – HC Unterland trifft auf HC Fassa BOZEN (kp). In der Alps Hockey League (AlpsHL) stehen heute nur 3 der 5 Südtiroler Mannschaften im Einsatz. 2 von diesen sind unter sich: Der HC Meran Pircher empfängt um 20.30 Uhr den HC Gherdëina valgardena.it. 2 Stunden zuvor trifft der HC Unterland Cavaliers Bacio della Luna zu Hause auf den HC Fassa. Meran führt nach 2 Spielen die Tabelle in der Qualification Round A an. Mit dem HCG kommt heute aber eine Mannschaft in die Meranarena, gegen die es für die Mannschaft von Trainer Jarred Skalde in diesem Winter nichts zu holen gab: Die Ladiner entschieden die beiden bisherigen Saisonduelle klar für sich (6:1 und 6:3). Heute stehen Simon Pitschieler und Co. bereits ein wenig unter Druck, wenn sie die Top-2 nicht aus den Augen verlieren wollen. Der HC Unterland will seinen ersten Verfolger HC Fassa auf Distanz halten und könnte bei einem Sieg die Tabellenführung in der Qualification Round B übernehmen. Die Cavaliers haben in dieser Saison das erste Spiel gegen die „Falken“ mit 3:4 n.V. verloren und sich zu Hause dafür mit 4:1 revanchiert. © Alle Rechte vorbehalten Duo zu Hause, Duo auswärts IHL: Kaltern und Toblach haben heute Heimvorteil BOZEN (kp). In der Italian Hockey League (IHL) steht nur 2 Tage nach dem Derby-Donnerstag der nächste Spieltag auf dem Programm. Während ein Südtiroler Duo zu Hause spielt, ist das andere Duo auswärts gefordert. Der SV Kaltern Rothoblaas empfängt heute in der Master Round den punktgleichen HC Varese. Die letztjährigen Finalisten standen sich am letzten Samstag im Halbfinale des Italienpokals in Varese gegenüber, als die Überetscher mit 4:2 das bessere Ende für sich hatten. Der HC Eppan ANet muss im Kellerduell in Alleghe antreten. Das Schlusslicht war im bisherigen Saisonverlauf ein Angstgegner der „Piraten“, die zweimal den Kürzeren gezogen haben (3:5 und 2:6). Auch in der Qualification Round kommt es heute zum Kellerduell. Dieses findet in Toblach statt, wo die „Eisbären“ den HC Valpellice empfangen. Der HC Falcons Brixen fährt dagegen als Außenseiter nach Feltre. © Alle Rechte vorbehalten MASTER ROUND Zell am See – Bregenzerwald••19.30Uhr SR: Hlavaty, Wenusch (Eisl, Moidl) QUALIFICATION ROUND A Celje – Jesenice • • ••••••••••••••••••••• 18.00Uhr SR: Bulovec, Lesniak (Bergant, Javornik) Meran – HC Gherdëina • • ••••••••• 20.30Uhr SR: Egger, Giacomozzi (Abeltino, Formaioni) QUALIFICATION ROUND B Klagenfurt II – Lustenau• • ••••••• 15.00Uhr SR: Bajt, Meixner (Jeram, Kanyo) HC Unterland – HC Fassa •••••••18.30Uhr SR: Lega, Stefenelli (Brondi, Vignolo) © ALPSHL: HEUTE Alps Hockey League Master Round 1. Wipptal Broncos 3 3 0 17:8 10 2. Salzburg II 3 2 1 10:7 8 3. Rittner Buam 2 1 1 10:7 7 4. SG Cortina 2 1 1 9:8 4 5. Zell am See 3 0 3 3:15 3 6. Bregenzerwald 3 1 2 9:13 2 Qualification Round A 1.HCMeran 2 2 0 9:6 9 2. Jesenice 2 0 2 7:10 7 3.HKCelje 3 2 1 14:10 6 4. HC Gherdëina 2 1 1 10:11 5 5. Linz II 3 1 2 7:10 2 Qualification Round B 1. Kitzbühel 3 2 1 11:11 10 2. Unterland Cavaliers 3 1 2 8:8 8 3.HCFassa 3 2 1 12:10 5 4. Lustenau 1 1 0 3:1 4 5. Klagenfurt II 2 0 2 4:8 1 Qualification Round 1. Valdifiemme HC 4 3 1 19:10 19 2. HC Feltreghiaccio 4 2 2 15:17 18 3. Hockey Como 4 2 2 18:16 14 4. Falcons Brixen 4 2 2 13:15 10 5. HC Valpellice 4 2 2 18:18 8 6. HC Toblach 4 1 3 9:16 5 IHL Master Round 1. Hockey Pergine 4 3 1 21:11 24 2. HC Varese 3 3 0 12:7 22 3. SV Kaltern 3 2 1 13:10 22 4.HCEppan 3 0 3 7:16 13 5. Alleghe Hockey 3 0 3 7:16 12 MASTER ROUND – HEUTE Kaltern – Varese • • ••••••••••••••••••• 19.30Uhr SR: Moschen, Zatta (A. Rivis, Scalzeri) Alleghe – Eppan• • •••••••••••••••••••• 20.30Uhr SR: Bedana, De Col (Brondi, Zen) QUALIFICATION ROUND – HEUTE Feltre – Brixen• • ••••••••••••••••••••••• 19.30Uhr SR: Abram, F. Rivis (Plancher, Strazzabosco) Toblach – Valpellice • • •••••••••••••• 20.00Uhr SR: Da Pian, Gruber (Carrito, De Toni) IHL: ZWISCHENRUNDE Schweiz EHC Kloten–EV Zug n.V.5:4 HC Ambri-Piotta–HC Lugano n.V.2:1 Fribourg-Gottéron–Rapperswil Lakers 3:2 Lausanne HC–HC Ajoie 4:2 SC Bern–HC Davos 4:2 SCL Tigers–Servette Genf 4:2 ZSC Lions–EHC Biel 4:1 1. ZSC Lions 41 27 14 129:84 86 2. Fribourg-Gottéron 41 28 13 139:97 84 3. EVZug 40 27 13 136:89 78 4. Lausanne HC 41 24 17 128:104 72 5.SCBern 41 22 19 111:116 65 6. HC Lugano 42 22 20 133:121 65 7. Servette Genf 41 21 20 112:119 62 8.HCDavos 39 19 20 110:98 59 9. EHCBiel 40 19 21 105:105 57 10. HC Ambri-Piotta 40 20 20 115:122 55 11. SCL Tigers 42 17 25 95:131 54 12. Rapperswil Lakers 41 14 27 90:124 43 13. EHC Kloten 41 14 27 91:140 42 14. HC Ajoie 38 10 28 84:128 30 Stefan Mair ist der erste Südtiroler, der als Trainer in der ersten Schweizer Liga arbeiten wird. Ab Montag betreut er den EHC Kloten. Fotos: kp (2) Simon Kostner (rechts) im Zweikampf mit Diego Cuglietta. Der HC Meran empfängt heute den HC Gherdëina. Im Bild: Daniel Gellon und Christian Willeit (v.l.). Gabriel Pastorello, Verteidiger des HC Toblach. Fotos: Max Pattis (3)

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