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Wechselbad der Gefühle mündet in grandiosem Sieg

ab 26/02/2021

Was für ein Spektakel! Der HCG hat am Donnerstagabend gegen den EHC Lustenau abermals seinen großen Charakter gezeigt und die Österreicher nach Verlängerung bezwungen.

Der HCG wusste, dass das Spiel gegen Lustenau richtungsweisend ist. Entsprechend engagiert starteten die ohne Samuel Moroder und Leo Kostner antretenden Furie ins Spiel. Schon nach 22 Sekunden klingelte es, als Michael Sullmann einen Schuss ablenkte. Damit gab sich der HCG nicht zufrieden und erhöhte durch einen schnellen Konter, der von Sullmann abgeschlossen wurde, auf 2:0 (7.). Mit der Führung im Rücken ließ unsere Mannschaft die Zügel nun etwas lockerer, was Lustenau knallhart bestrafte. In der 15. Minute erzielte Haberl aus einem Gewusel den verdienten Anschlusstreffer – 2:1 hieß es nach 20 Zeigerumdrehungen.

Das Mitteldrittel begann dann mit einer kalten Dusche: Erst 33 Sekunden waren gespielt, als Wilfan den Ausgleich besorgte. Nun war der HCG von der Rolle, ließ Lustenau zu große Räume und kassierte durch den starken Wilfan zwei weitere Treffer. Die 4:2-Führung, die angesichts der Spielanteile in Ordnung ging, schien alle Sieghoffnungen der Petrell-Truppe zunichte zu machen. Schien, denn der HCG zeigte sein Kämpferherz und kam wie verwandelt aus der Kabine.

Matt Wilkins nahm das Spiel in die Hand. Zunächst verkürzte der Kanadier in der 47. Minute auf 3:4, ehe er wenige Augenblicke später mit seinem zweiten Streich alles auf Null stellte. Und nachdem die Furie eine Strafe überstanden hatten, konnten sie selbst im Powerplay agieren. Tatsächlich münzten sie die numerische Überlegenheit in einen Treffer um – dieses Mal schlug Brad McGowan zu (58.). Der Sieg war nun zum Greifen nahe. Doch auch Lustenau gab sich nicht geschlagen und kam durch einen sehenswerten Alleingang von D’Alvise zwei Sekunden vor dem Ende nochmal ran. So bitter dieser Treffer auch war, er warf den HCG nicht aus der Bahn.

In der Verlängerung gab es Chancen hüben wie drüben. Richtig gefährlich wurde es jedoch erst, als D’Alvise auf die Strafbank verbannt wurde. Das fällige Powerplay spielten die Furie lehrbuchmäßig zu Ende und gewannen dank Joonas Niemeläs Treffer mit 6:5. Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht, schon am Samstag steht um 18.30 Uhr das extrem wichtige Heimspiel gegen den EC Kitzbühel auf dem Programm.


EHC Lustenau – HCG 5:6 OT (1:2 3:0 1:3 0:1)

Tore: Michael Sullmann (2), Matt Wilkins (2), Brad McGowan, Joonas Niemelä

 

Foto: @studioKOSTNER

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