Coach John Miner musste in Slowenien auf gleich vier Spieler verzichten, denn die leicht angeschlagenen Kevin Schulze, Erwin De Nardin, Diego Glück und Matteo Luisetti wurden geschont. Das Tor hütete erneut Paul Hofer, der zum vierten Mal in Folge eine Fangquote von über 95 Prozent aufwies. Somit hatte er großen Anteil am Erfolg. Seine Vorderleute fanden in den ersten zwei Dritteln nicht gut ins Spiel, legten im Schlussabschnitt dann aber eine deutliche Leistungssteigerung hin und entführten die drei Punkte aus Celje. Vor dem letzten, bedeutungslosen Spiel gegen den HC Meran am Samstag (19.30 Uhr) sind die Furie nicht mehr vom Spitzenplatz zu verdrängen. Weil in der anderen Gruppe die Unterland Cavaliers schon fix als Gruppenzweiter feststehen, kommt es in den Pre-Playoffs ab Dienstag zum Südtiroler Duell.
Die Höhepunkte:
Celje hat zunächst mehr vom Spiel und geht durch Jakob Bernard in Führung, der im Powerplay einen Weitschuss noch entscheidend abfälscht.
Im zweiten Drittel gelingt Anthony DeLuca aus dem Nichts das 1:1, als er Celje-Goalie Jaka Gajsek aus spitzem Winkel überrascht. Wenig später trifft Nik Grahut zur erneuten Führung.
In seinem 19 Saisonspiel erzielt Michael Sölva mit einem Schuss von der blauen Linie seinen ersten Treffer. Er profitiert dabei vom dichten Verkehr vor Gajsek.
Das Spiel steht auf Messers Schneide, die Entscheidung fällt erst in der Schlussphase. Nach einem McGowan-Querpass ist DeLuca mit einem Direktschuss erfolgreich, wenig später macht der Kanadier mit einem Empty-net-Treffer seinen 7. Hattrick in der laufenden Saison perfekt.
HK Celje – HCG 2:4
Tore: 1:0 Jakupovic (18.39), 1:1 DeLuca (24.42), 2:1 Grahut (27.49), 2:2 Michael Sölva (35.33), 2:3 DeLuca (57.57), 2:4 DeLuca (59.40)