Nach dem Gewinn des Meistertitels begannen die Gespräche zwischen der Vereinsführung und dem slowakischen Trainer. Diese verliefen äußerst positiv, weshalb eine schnelle Einigung bezüglich der Fortsetzung der Zusammenarbeit erzielt werden konnte. „Beide Seiten drängten auf eine Vertragsverlängerung, weshalb wir hoch erfreut sind, dass es auch dazu gekommen ist“, betont Sportdirektor Joel Brugnoli. „Er hat es geschafft, aus den Einzelspielern eine Mannschaft zu formen und hat seit seiner Ankunft nur richtige Entscheidungen getroffen. Ich glaube, dass der Erfolg für sich spricht.“
Der Lebenslauf
Nachdem Skokan seine Karriere als Direktor der Jugendabteilungen in seiner Heimatstadt Poprad und Bratislava begonnen hatte, wechselte er 2014 zum HCG. Als Jugendtrainer der U16, U18 und U20 feierte der Slowake große Erfolge, gewann er doch gleich zweimal den Italienmeistertitel. 2017 trennten sich die Wege des Vereins und des Trainers, der anschließend für drei Jahre in die Jugendabteilung des HC Pustertal wechselte. Anschließend zog es ihn weiter nach Polen, wo er bei Podhale Nowy Targ für den gesamten Jugendsektor verantwortlich war und zudem die U16 coachte. In der Saison 2022/23 wurde der 51-Jährige beim damaligen Erstligisten zum Co-Trainer befördert.
Seine ersten Erfahrungen als Headcoach einer ersten Mannschaft machte Skokan beim EC Lauterbach in der deutschen Regionalliga. Bei den Luchsen, mit denen er das Halbfinale erreichte, stand er anderthalb Jahre unter Vertrag, ehe er in seine Heimat zurückkehrte. Beim HC Presov, der in der letzten Spielzeit in die erste slowakische Spielklasse aufstieg, war er als Assistenzcoach aktiv. Später in der Saison übernahm er die Rolle des Headcoaches beim Universitätsteam von Kosice. Seine Rückkehr zu den Furie erfolgte im letzten November, als er Teppo Kivelä auf der Kommandobrücke ablöste. Was danach folgte, ist bekannt: Vom elften Platz führte er den HCG zum ersten Meistertitel in der AlpsHL.
Foto: Matthäus Kostner