Coach Marcel Skokan konnte in der Kurstadt wieder auf Carmine Buono zurückgreifen, ansonsten blieb die Aufstellung dieselbe. Angetrieben von 400 lautstarken HCG-Fans starteten die Furie zwar gut, leisteten sich im Aufbau aber den einen oder anderen Fehler zu viel: Patrick Tomasini und Reid Stefanson verpassten die Führung nur knapp. Diese fiel in der 8. Minute auf der anderen Seite: Nach einem Guimond-Weitschuss blieb der Puck vor dem Tor, wo Stephan Deluca diesen mit der Rückhand ins Tor bugsierte. In der Folge wurde Tomasini bei einem weiteren Scheibenverlust der Gäste in der eigenen Zone gefährlich, ehe Simon Pitschieler Gellon stehen ließ und mit seinem Rückhandschuss nur den Pfosten traf.
Zu Beginn des zweiten Drittels atmeten Hannes Kasslatter & Co. tief durch, denn aus dem Slot traf Brayden Sherbinin nur den Pfosten. Fortan spielten sich die beiden Goalies, Claes Endre und Andreas Bernard, mit starken Paraden in den Mittelpunkt. Letzterer musste sich jedoch geschlagen geben, als ein Schuss von Julian Senoner von der Bande wieder vors Tor sprang und Hannes Kasslatter diesen im Tor versenkte. 100 Sekunden später hatte der HCG wieder Grund zur Freude, denn Luke Moncada erhöhte in doppelter Überzahl auf 3:0. Davide Schiavones Zuspiel mit dem Schlittschuh verwertete der Italo-Kanadier eiskalt. Weitere Großchancen ließ die Skokan-Truppe ungenutzt, weswegen es mit 3:0 ins letzte Drittel ging.
In diesem schossen Pitschieler und Moncada Bernard warm, der sein Team mit starken Paraden im Spiel hielt, ehe die Hausherren aus dem Nichts Hoffnung schöpften: Eine sehenswerte Einzelaktion von Sherbinin führte zum 1:3. Von diesem Treffer zeigten sich die Furie aber unbeeindruckt und stellten durch Dmitri Vozoviks Schuss ins Kreuzeck den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Danach wuchs Endre bei einem Penalty gegen Nousiainen über sich hinaus, zudem hatte er bei einer Tomasini-Latte das nötige Glück auf seiner Seite. Die Entscheidung fiel, als Meran Bernard vom Eis nahm und Schiavone ins leere Tor traf. In der Schlussphase lieferten sich Moncada und Alex Curti noch einen Boxkampf, am Spielausgang änderte sich aber nichts mehr.
Durch den Sieg erarbeiteten die Furie den Heimvorteil. Diesen wollen sie nutzen, wenn am Dienstag im Pranives um 19.30 Uhr das zweite Spiel der Serie ansteht.
HC Meran – HC Gherdëina 1:5
0:1 Deluca (7.58), 0:2 Kasslatter (29.01), 0:3 Moncada (30.41),1:3 Sherbinin (49.32), 1:4 Vozovik (50.32), 1:5 Schiavone (54.08)
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