Coach Marcel Skokan musste auf den erkrankten Ben Linder verzichten, bot ansonsten aber die gleiche Aufstellung auf wie zuletzt. 1650 Fans sahen einen mutigen Beginn der Hausherren, die durch Luca Biondi und Luke Moncada die ersten Warnschüsse abgaben. In der siebten Minute fiel dann das 1:0: Torhüter Alexander Schmidt wehrte Sacha Guimonds Schlagschuss nach vorne ab, wo Vlastimil Dostalek postiert war und abstaubte. Im weiteren Verlauf des Drittels hatten die Furie großes Pech, denn Dmitri Vozovik traf aus spitzem Winkel nur die Latte.
Das zweite Drittel war von vielen Strafen geprägt, allerdings schlug keine der beiden Mannschaften aus den vielen Powerplays Kapital. Beim HCG schrammten der im Slot verloren gegangene Dostalek sowie Davide Schiavone mit einem gefährlichen Abschluss per Rückhand am 2:0 vorbei. HCG-Goalie Claes Endre konnte sich hingegen gegen Kilian Rappold auszeichnen, als dieser es aus spitzem Winkel versuchte.
Das Schlussdrittel begann mit einem weiteren Stangenschuss des HCG – diesmal durch Luca Biondi. Nachdem Nick Huard Endre zu einer Glanztat zwang, erzielten die Gäste durch Leon Widhalm, der sich durch die Defensive tankte und Endre zwischen den Schonern erwischte, den Ausgleich. Anschließend atmeten die HCG-Fans tief durch, denn zuerst hielt Endre einen Szypula-Penalty, ehe Tobias Brighenti bei einem Blockversuch den Puck beinahe ins eigene Tor lenkte. Im Spiel nach vorne blieb das Pech bestehen, da Vozovik bei einem Weitschuss erneut nur den Pfosten traf. Wenig später tauchte Stephan Deluca frei vor Schmidt auf, doch auch er blieb hängen. In der 57. Minute erlöste Matteo Luisetti schließlich das Pranives. Er spielte sich vors Tor und schob den Puck im Fallen in die Maschen. Danach begann das große Zittern, weil gegen Luke Moncada eine Strafe ausgesprochen wurde. Endre hielt den Sieg aber fest.
Das nächste Spiel in dieser mitreißenden Serie findet am Samstag um 19.30 Uhr in Zell am See statt.
HC Gherdëina – EK Zell am See 2:1
1:0 Dostalek (06.06), 1:1 Widhalm (48.52), 2:1 Luisetti (56.06)
Foto: Matthäus Kostner