Marcel Skokan stellte erneut dieselbe Aufstellung auf wie in den letzten Partien. In der ausverkauften KE Kelit Arena gelang den Hausherren der bessere Start durch Blaz Tomazevics 1:0. Der Puck war schon unter Torhüter Claes Endre, die Schiedsrichter pfiffen jedoch nicht ab, sodass dieser nach einem Gestochere wieder auf den Schläger des Slowenen herauskullerte. Tomazevic stand auch in der Folge im Mittelpunkt, doch Endre hielt seinen Alleingang. Gegen Ende des ersten Abschnitts fand Nicolò Esposito einen Hochkaräter aufs 1:1 vor, Alexander Schmidt hielt jedoch mit der Fanghand.
Auch im zweiten Drittel waren die Salzburger das aktivere Team, der HCG setzte aber immer wieder Nadelstiche. So wie durch Hannes Kasslatter, der einen Zuckerpass von Vozovik jedoch nicht ins Tor unterbringen konnte. In der 39. Minute war es dann aber so weit: Stephan Deluca spielte einen Pass in den Slot, wo Simon Pitschieler diesen annahm und ihn elegant mit der Rückhand ins Tor setzte.
Im dritten Abschnitt sahen die knapp 2.800 Fans ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Für den HCG zog Vlastimil Dostalek nur Millimeter am Tor vorbei, auf der anderen Seite scheiterte Nick Huard am Pfosten. Die Entscheidung fiel schließlich im Powerplay: Nachdem der HCG drei Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen ließ, erzielte Sebastian Zauner in der 56. Minute nach Tomazevic-Zuspiel das 2:1. Skokan nahm Endre vom Eis und sah, wie seine Mannschaft großen Druck ausübte, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.
Die Serie übersiedelt nun wieder nach Wolkenstein, wo am Donnerstag um 19.30 Uhr das vierte Spiel über die Bühne gehen wird.
EK Zell am See – HCG 2:1
Tore: 1:0 Tomazevic (3.49), 1:1 Pitschieler (38.15), 2:1 Zauner (55.29)
Foto: EKZ/Radlwimmer