Coach Marcel Skokan schickte die gleiche Aufstellung aufs Eis wie vor zwei Tagen und sah einen exzellenten Beginn seiner Mannschaft. Nach Ablage von Martin Castlunger fand Matteo Luisetti die erste Chance vor, die Eisbären-Goalie Alexander Schmidt aber zunichtemachte. Auch Luke Moncada ließ eine gute Möglichkeit liegen, als er bei einem Konter übers Tor schoss. Das 1:0 war aber nur aufgeschoben: Sacha Guimond trat auf der linken Seite in die Zone ein und knallte den Puck ins Kreuzeck. Im zweiten Powerplay des Spiels und noch vor Drittelende gelang Dmitri Vozovik sogar das 2:0: Schmidt wehrte seinen Schuss zwar ab, doch Sebastian Zauner schob diesen ins eigene Tor. Auf der anderen Seite hielt Claes Endre eine Szypula-Chance mit einem starken Reflex.
Im Mitteldrittel haderten die Hausherren mit ihrem Glück. Zunächst traf Carmine Buono mit einem Weitschuss nur die Stange, ehe Vlastimil Dostalek allein auf Schmidt zulief, aber ebenfalls an der Torumrandung scheiterte. Die 1250 Fans kamen nichtsdestotrotz in den Genuss des 3:0. Vozovik verzögerte nach seinem Zoneneintritt geschickt, zog in den Slot und setzte den Puck ins Kreuzeck. Vor dem Tor hatte Moncada Schmidt die Sicht genommen.
Beinahe wäre es Hannes Kasslatter schon nach wenigen Sekunden im dritten Abschnitt gelungen, das Spiel zu entscheiden. Schmidt hielt seinen Versuch jedoch mit der Fanghand und blieb auch gegen Simon Pitschieler und Vozovik siegreich. Zell am See wurde hingegen durch Tim Coffman gefährlich, der eine Szypula-Hereingabe aber nicht verwertete. Das 4:0 fiel schließlich, als die Eisbären Schmidt vom Eis nahmen und Kasslatter ins leere Tor traf. Wenig später fixierte Pitschieler mit einem flachen Schuss zwischen Schmidts Beinschonern das 5:0.
Die Serie übersiedelt nun wieder nach Zell am See, wo am Dienstag um 19.30 Uhr das dritte Spiel der Serie über die Bühne gehen wird.
HCG – EK Zell am See 5:0
Tore: 1:0 Guimond (16.41), 2:0 Vozovik (18.55), 3:0 Vozovik (36.21), 4:0 Kasslatter (54.16), 5:0 Pitschieler (55.40)
Foto: Matthäus Kostner