Marcel Skokan konnte erneut auf alle Spieler zurückgreifen und gab Claes Endre den Vorzug. Der Schwede spielte erneut eine zentrale Rolle, da er alle 53 Schüsse der Jungbullen abwehrte – es war sein drittes Shutout im Dress der Furie. Das Spiel begann ausgeglichen und mit Halbchancen von Florian Lanzinger und Vlastimil Dostalek, die jeweils aus guter Position scheiterten. Besser machte es der Tscheche in der 12. Minute, als er nach wunderschöner Schiavone-Vorarbeit das leere Tor vor sich hatte. Jesse Juhola hätte noch vor Drittelende auf 1:1 stellen können, Endre wuchs bei einem platzierten Schuss aber über sich hinaus.
Im zweiten Drittel übernahmen die Furie das Kommando. Allerdings fehlte im Abschluss das gewisse Glück. So traf Simon Pitschieler nur den Pfosten. Kurz darauf blieb der Kapitän bei einem Direktschuss aus dem Slot hingegen an Salzburg-Torhüter Luca Haitzmann hängen. In der eigenen Defensive gelang es den Furie, große Torchancen des Gegners zu verhindern.
Im Schlussdrittel änderte sich dies, weil gegen den HCG gleich drei Strafen gepfiffen wurden. Salzburgs Powerplay übte viel Druck aus, der Torerfolg blieb den Gästen aber verwehrt. Die beste Chance fand Jakob Schnabl vor, der mit seinem Handgelenkschuss nur die Torumrandung traf. Auch Adrian Gesson, der von der Seite vors Tor zog und es mit der Rückhand versuchte, kam dem Ausgleich nahe. In der letzten Minute agierte Salzburg im 6-gegen-4, erspielte sich durch Maxim Eliseev eine letzte Möglichkeit, die Endre mit einem unglaublichen Reflex aber zunichtemachte.
Nun stehen erstmals zwei Ruhetage an, ehe am Freitag in der Eisarena Salzburg das fünfte Spiel der Serie steigen wird. Spielbeginn ist erneut um 19.15 Uhr.
HCG – Red Bull Juniors 1:0
Tor: 1:0 Dostalek (11.12)
Foto: Matthäus Kostner