Der Übungsleiter bot in Salzburg dasselbe Lineup wie in den letzten Partien auf. Seine Mannschaft musste sich in den ersten Minuten vor den heranstürmenden Jungbullen wehren, was mit wenigen Ausnahmen ausgezeichnet gelang. Nur Jesse Juhola, der aus guter Position frei zum Abschluss kam, wurde richtig gefährlich. Mitte des ersten Drittels fanden die Gäste besser ins Spiel. Und beinahe hätten sie sich mit 1:0 belohnt, als Dmitri Vozovik aus dem Slot nur den Pfosten traf. Kurz vor Drittelende hatte auch Luke Moncada das 1:0 auf dem Schläger, allerdings zeigte Luca Haitzmann bei seinem Abschluss nach schönem Dostalek-Pass einen starken Reflex.
Das 1:0 war jedoch nur aufgeschoben: Zum Start des Mitteldrittels traf Moncada mit einem Backhand-Nachschuss ins Schwarze. Die anschließende Minute erwies sich in der Folge als spielentscheidend. Zunächst erzielte Juhola im Powerplay mit einem verdeckten Schuss den Ausgleich, dann staubte Maximilian Wurzer vor dem Tor ab, ehe Luca Kogler einen Alleingang verwertete. Von diesem Schock erholten sich die Gäste – aber erst im Schlussdrittel, weil sie zuvor zu viele Strafen anhäuften.
So hatte Martin Castlunger großes Pech, als er einen Vozovik-Weitschuss nur an den Pfosten lenkte. Auch Luca Biondi fand nach Schiavone-Pass eine gute Chance vor. Auf der anderen Seite wuchs Endre in ums andere Mal über sich hinaus und hielt seine Vorderleute mit spektakulären Paraden im Spiel. Rund drei Minuten vor Schluss gelang den Furie dan der erhoffte Ausgleich: Schiavone fälschte einen Buono-Schuss unhaltbar ab. Castlunger hatte wenig später sogar die Chance fürs 3:3, Salzburg rettete den knappen Vorsprung aber über die Zeit.
Nun geht es darum, Fehleranalyse zu betreiben und am Freitag neu anzugreifen. Das zweite Spiel der Best-of-7-Serie beginnt im Pranives um 20.30 Uhr.
Red Bull Juniors – HC Gherdëina 3:2
0:1 Moncada (23.53), 1:1 Juhola (24.42), 2:1 Wurzer (25.20), 3:1 Kogler (25.46), 3:2 Schiavone (56.54)
Foto: Red Bull Eishockey Akademie / G. Karpaviciute