Coach Marcel Skokan gönnte Claes Endre, Luke Moncada und Davide Schiavone im abschließenden Gruppenspiel eine Pause und stellte Matthias Rindone ins Tor. Von der Tribüne aus sahen sie einen guten Start ihrer Teamkollegen, die sich zahlreiche gute Chancen erarbeiteten, aber keine davon nutzten. So scheiterte Samuel Moroder zweimal an Florian Plattner, während Stephan Deluca einen Alleingang vergab. Zudem traf Vlastimil Dostalek bei einer Einzelaktion nur die Latte. Auf der anderen Seite hatte auch Patrick Madsen bei einem Stangentreffer Pech.
Der Tscheche war es schließlich, der in der 25. Minute den Torbann brach. Er ließ Marco Insam alt aussehen und gab Plattner mit einem Backhandschuss ins Kreuzeck das Nachsehen. Dmitri Vozovik hatte anschließend das 2:0 auf dem Schläger, das aber nicht fallen wollte. Stattdessen stellte Ritten das Spiel auf den Kopf. Zuerst schloss Jacob Crespi eine Kombination über Simon Kostner und Brett Welychka ab, kurz darauf staubte Manuel Öhler vor dem Tor ab. Rindone hatte keine Abwehrchance, weil er von Diego Cuglietta behindert wurde.
Dass es im Spiel de facto um nichts mehr ging, wurde im letzten Drittel ersichtlich, da der HCG nicht mehr mit voller Vehemenz auf den Ausgleich drückte. Das 1:3 durch Leonardo Felicetti per Direktschuss besiegelte schließlich den Rittner Sieg. Skokan nahm Rindone noch vom Eis, ein weiterer Treffer wollte aber nicht mehr gelingen.
In den Pre-Playoffs trifft der HCG ab kommenden Dienstag nun auf den EC Kitzbühel. In der Best-of-3-Serie genießen die Furie Heimrecht.
HC Gherdëina – Rittner Buam 1:3
Tore: 1:0 Dostalek (24.56), 1:1 Crespi (36.51), 1:2 Manuel Öhler (39.36), 1:3 Felicetti (47.08)
Foto: Matthäus Kostner