Ohne Matteo Luisetti und Luke Moncada und mit nur drei Sturmreihen traten die Furie die lange Busreise an, die sich durch die Olympischen Spiele noch aufwendiger gestaltete. Kein Wunder, dass sie etwas Zeit benötigten, ehe sie ins Spiel fanden. Angeführt von Torhüter Claes Endre, der sein zweites Shutout in dieser Saison feierte, gelang das aber gut. Die größte Chance im ersten Drittel fand Nicolò Esposito, der von der Seite frei aufs Tor ziehen konnte, jedoch an Torhüter Zan Us hängen blieb.
Auch im zweiten Drittel blieben Großchancen Mangelware, weil sich beide Mannschaften aufs Verteidigen konzentrierten. Plötzlich lief jedoch Jasa Jenko alleine auf Endre zu, der den Alleingang bravourös entschärfte. Somit ging es torlos ins letzte Drittel, in dem Davide Schiavone in der 49. Minute den Torbann brach. Der Mittelstürmer ließ einen Verteidiger stehen und düpierte Us mit einer Finte. Und damit nicht genug: Rund vier Zeigerumdrehungen später spielte der HCG im Powerplay, Vlastimil Dostalek spielte Simon Pitschieler an, der den Pass direkt ins Tor lenkte. In der Folge versuchte Jesenice alles – unter anderem ging Us vom Eis – doch Endre war an diesem Abend nicht zu bezwingen.
In der nächsten Woche geht es Schlag auf Schlag weiter. Schon am Dienstag kommt es im Pranives zur Revanche mit den Slowenen (20.30 Uhr).
HDD Jesenice – HC Gherdëina 0:2
0:1 Schiavone (48.51), 0:2 Pitschieler (53.13)
Foto: Matias Demsar