Coach Marcel Skokan musste lediglich auf Julian Senoner verzichten, konnte wieder auf die Dienste von Martin Castlunger und Samuel Moroder zurückgreifen und schenkte im Tor Neuzugang Claes Endre sein Vertrauen. Der Schwede sah einen engagierten Beginn seiner Vorderleute, die für einen Fehler aber bestraft wurden: Marco Sanna traf bei seinem Alleingang über Endres Beinschoner. In der Folge drückte der HCG auf den Ausgleich, den Luke Moncada in der Endphase des ersten Drittels bescherte, als er seinen eigenen Nachschuss über die Linie schob. Doch nur 40 Sekunden später stellte der vor dem Tor verloren gegangene Oskari Kalajanniska die Führung wieder her.
Das zweite Drittel begann mit einem vierminütigen Powerplay für den HCG. In diesem trafen die Gäste gleich zweimal die Stange – einmal durch Moncada, einmal durch Carmine Buono. Cortina zeigte sich auf der anderen Seite eiskalt, denn Kalajanniska verwertete in der 28. Minute ein weiteres Solo. Die Furie waren nun völlig von der Rolle und kassierten auch die Tore vier und fünf durch Chad Pietroniro, der zuerst aus kurzer Distanz erfolgreich war und dann einen weiteren Konter abschloss.
Zwar fand der HCG im Schlussdrittel wieder besser in den Rhythmus, allerdings wollte kein weiteres Tor mehr gelingen, obwohl die Furie Chancen zuhauf vorfanden. Antti Karjalainen im Tor der Ampezzaner erwies sich aber als unüberwindbare Hürde.
Nun gilt es, dieses Spiel schnellstmöglich abzuhaken, denn am kommenden Donnerstag steht im Pranives um 20.30 Uhr schon das nächste wichtige Duell gegen die Unterland Cavaliers an.
Cortina – HC Gherdëina 5:1
1:0 Sanna (6.35), 1:1 Moncada (18.32), 2:1 Kalajanniska (19.12), 3:1 Kalajanniska (27.51), 4:1 Chad Pietroniro (40.35), 5:1 Chad Pietroniro (43.40)
Foto: Johannes Franke