Erneut musste Coach Marcel Skokan auf Matthias Rindone, Samuel Moroder und Julian Senoner verzichten. Das Tor hütete Paul Hofer. Die Furie begannen dominant und gingen schon nach 100 Sekunden in Führung, als Nicolò Esposito mit einem Schuss unter Rudy Rigonis Fanghand sein erstes Saisontor erzielte. In der Folge hätten die Gäste auf 3:0 erhöhen können – ja müssen. Dmitri Vozovik und Simon Pitschieler trafen aber nur die Stange. Zudem scheiterte der Kapitän aus nächster Nähe. Und ein vollkommen reguläres Tor von Luke Moncada wurde nicht anerkannt. Auf der anderen Seite wurden die Stellati nur einmal durch Nick Porco gefährlich.
Das zweite Drittel begann mit Powerplays für die Furie, die diese aber nicht verwerten konnten. Die Strafe folgte auf dem Fuß: Bei einem Konter überlief Ryan Valentini die Verteidigung und traf ins Kreuzeck. Wenig später stand der Kanadier erneut im Zentrum, als dessen Schuss noch entscheidend von Carter Johnson abgefälscht wurde. Porco hatte bei einem Alleingang sogar die Chance aufs 3:1, doch Hofer hielt seine Mannschaft mit einer starken Parade im Spiel.
Die Furie gaben jedoch nicht auf und kamen zu Beginn des Schlussdrittels zum Ausgleich. Nach einem starken Forechecking von Stephan Deluca traf Luca Biondi ins Kreuzeck. In der Folge erspielten sich die Gäste ein Chancenplus, der Puck wollte aber nicht rein. Und so ging es in die Verlängerung, die 46 Sekunden dauerte, ehe Valentini mit einer Einzelaktion die Entscheidung herbeiführte.
Obwohl diese Niederlage schmerzt, muss der HCG schnell wieder nach vorne blicken, denn am Dienstag steht in Jesenice schon das nächste Spiel auf dem Programm (19 Uhr).
HC Asiago – HC Gherdëina 3:2 n.V.
Tore: 0:1 Esposito (1.40), 1:1 Valentini (31.59), 2:1 Johnson (34.20), 2:2 Biondi (43.46), 3:2 Valentini (60.46)
Foto: Serena Fantini