Die Furie starteten erneut ersatzgeschwächt in die Partie, da Samuel Moroder, Julian Senoner und Martin Castlunger ausfielen. Das Tor wurde von Paul Hofer gehütet, der in der 6. Minute erstmals hinter sich greifen musste, als David Cernik einen Abstauber verwertete. Auch das 2:0 durch Niklas Ketonen fiel durch einen Nachschuss. Die Furie spielten aber munter mit und erzielten durch Vlastimil Dostalek, der im Slot von einem perfekten Buono-Pass profitierte, den Anschlusstreffer.
Kitzbühel ließ das nicht auf sich sitzen und stellte kurz nach Wiederbeginn den alten Abstand wieder her. Yoan Loshings Schuss traf genau das Kreuzeck. In einer wilden Phase fielen anschließend drei Treffer. Zuerst verkürzte Simon Pitschieler nach einem schnellen Gegenzug, dann wurden Mark Mußbacher zu viele Freiräume gewährt, ehe Stephan Deluca bei einem Konter eiskalt zuschlug.
Das letzte Drittel begann mit Powerplays für die nun tonangebenden Furie, die sich die Zähne aber am starken Adler-Goalie Tom McCollum ausbissen. Auf der anderen Seite erzielte Matic Podlipnik mit einem Direktschuss das scheinbar vorentscheidende 5:3, zumal Kitzbühel dann auch noch vier Minuten im Powerplay agieren durfte. Die Gäste überstanden aber diese Phase und erzwangen in den Schlussminuten dann tatsächlich noch den Ausgleich. Buono traf mit einem Direktschuss ins Schwarze, Davide Schiavone fälschte hingegen im Powerplay einen Guimond-Schuss unhaltbar ab. In der Verlängerung hatte Moncada den Sieg auf dem Schläger, doch McCollum wuchs über sich hinaus und sah, wie Loshing im Gegenzug die Entscheidung besorgte.
Der HCG wünscht allen Fans einen guten Rutsch ins neue Jahr. Das nächste Spiel findet wieder am Freitag zu Hause gegen den EK Zell am See (20.30 Uhr) statt.
EC Kitzbühel – HC Gherdëina 6:5 n.V
1:0 Cernik (05.45), 2:0 Ketonen (10.36), 2:1 Dostalek (16.00), 3:1 Loshing (20.48), 3:2 Pitschieler (31.50), 4:2 Mußbacher (35.01), 4:3 Deluca (36.30), 5:3 Podlipnik (42.51), 5:4 Buono (57.07), 5:5 Schiavone (58.03), 6:5 Loshing (60.51)
Foto: Schwaninger