Die Furie traten in Kroatien erneut ohne Julian Senoner, Martin Castlunger und Samuel Moroder an. Im Tor erhielt Paul Hofer den Vorzug. Das Spiel begann für die Gäste durchaus vielversprechend, denn sowohl Matteo Luisetti als auch Hannes Kasslatter gaben bei Kontern gefährliche Schüsse ab. Anschließend übernahm jedoch Sisak das Zepter und stellte auf 2:0. Zuerst war Nejc Brus mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie erfolgreich, dann traf Yeob Kim Sang, dem zu viel Platz gewährt wurde.
Wie ausgewechselt starteten die Furie in das zweite Drittel. Der Puck wollte trotz zahlreicher exzellenter Chancen durch Luke Moncada, Simon Pitschieler und Carmine Buono aber einfach nicht ins Tor. Sisak lauerte hingegen auf Konter, doch Hofer hielt seine Mannschaft mit zwei parierten Alleingängen gegen Kim im Spiel. Kurz darauf gelang dem HCG der überfällige Anschlusstreffer: Davide Schiavone drang mit viel Tempo in die Zone ein, legte zurück auf Vlastimil Dostalek, dessen Direktschuss unten links einschlug. Kurz vor Drittelende fehlten nur Zentimeter zum zweiten Treffer des Tschechen gegen sein Ex-Team.
Im Schlussdrittel bot sich den über 2300 Fans das gleiche Bild. Der HCG drückte, Sisak konterte. Einen dieser Konter über Karlo Marinkovic vereitelte Hofer dank einer grandiosen Parade. Die Furie kamen hingegen durch Dostalek und Buono dem Ausgleich nahe, ehe sich Matteo Luisetti die Riesenchance aufs 2:2 bot. Bei einem 2-gegen-1-Konter wählte der Rechtsschütze allerdings den Pass, statt selbst abzuziehen. Das rächte sich, denn kurz darauf erzielte Marijus Dumcius das 3:1. Den Endstand fixierte Ivan Puzic, dem im Powerplay noch das 4:1 gelang.
Nun gilt es, das Positive aus dem Spiel mitzunehmen und am Sonntag gegen den EC Bregenzerwald (20.30 Uhr) neu anzugreifen.
KHL Sisak – HC Gherdëina 4:1
1:0 Brus (07.08), 2:0 Kim (17.10), 2:1 Dostalek (30.05), 3:1 Dumcius (55.10), 4:1 Puzic (58.07)
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