Coach Marcel Skokan musste beim Meister auf Matthias Rindone, Adam Brady, Martin Castlunger, Samuel Moroder und Julian Senoner verzichten. Im Tor feierte Arik Plancker sein Debüt in der Alps Hockey League (AlpsHL). Das Spiel begann äußerst schlecht, denn erst 68 Sekunden waren gespielt, als Tim Coffman im Powerplay frei zum Schuss kam und das 1:0 besorgte. Und auch das 2:0 durch Max Wilfan fiel in Unterzahl. In der Folge konnte sich Plancker mit mehreren Glanztaten auszeichnen und einen höheren Rückstand verhindern.
Die Furie kamen mit viel Tempo aus der Kabine und belohnten sich mit dem 2:1 durch Luke Moncada. Frei im Slot schloss der Italo-Kanadier ab, Torhüter Alexander Schmidt wehrte ab, doch Nick Huard schob den Puck über die eigene Linie. Anschließend hatte die Skokan-Truppe gleich mehrere Chancen aufs 2:2, stattdessen fiel aber das 3:1 auf der anderen Seite – wieder im Powerplay, wieder durch Coffman. Wilfan und Alexander Lahoda erhöhten noch vor Drittelende auf 5:1.
Im Schlussdrittel wurde – nachdem Coffman nach nur 13 Sekunden einen Alleingang verwertete – dann gegen Sebastian Zauner eine Matchstrafe ausgesprochen, allerdings schlugen Simon Pitschieler & Co. daraus kein Kapital. Besser machten es die Eisbären, die durch Huards Einzelaktion den 7:1-Endstand fixierten.
Das nächste Spiel findet schon am Samstag statt, wenn die Unterland Cavaliers im Pranives gastieren (20.30 Uhr).
EK Zell am See – HC Gherdëina 7:1
Tore: 1:0 Coffman (1.08), 2:0 Wilfan (5.52), 2:1 Moncada (23.50), 3:1 Coffman (37.07), 4:1 Wilfan (37.59), 5:1 Lahoda (39.54), 6:1 Coffman (40.13), 7:1 Huard (53.40)
Foto: EKZ/Radlwimmer