Coach Marcel Skokan musste auf die Dienste von Julian Senoner verzichten. Das Tor wurde von Matthias Rindone gehütet. Der HCG startete gut ins Spiel und hatte zu Beginn mehr Spielanteile. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Obwohl gleich zwei Bregenzerwalder meterweit im Abseits standen, wurde der Treffer von Tim Bergström anerkannt. Bei 4-gegen-4 fanden die Gäste die richtige Antwort: Dimitri Vozovik ließ die Gegner wie Slalomstangen stehen und traf haargenau ins Kreuzeck. Nur kurz drauf ging der ECB wieder in Führung, als Toivo Laaksonen Rindone mit einem flachen Schuss überraschte. Nach Nico Kramers 3:1, dem ein Aufbaufehler vorausging, musste Rindone für Paul Hofer Platz machen. Die Vorarlberger erhöhten in der 19. Minute auf 4:1 – diesmal traf Laaksonen im Powerplay. Eine Sekunde vor Drittelende gelang Adam Brady der Anschlusstreffer, doch das Schiedsrichtergespann erkannte nach Videostudium den Treffer ab – wohl wegen Torhüterbehinderung.
Das zweite Drittel begann dann mit dem nächsten Nackenschlag, denn nach einem weiteren individuellen Patzer sorgte Bregenzerwald für die Vorentscheidung. Die Furie hatten auf der anderen Seite Pech, als Luke Moncada nur die Querlatte traf. Das 6:1 besorgte schließlich Roberts Lipsbergs, der im Powerplay haargenau das Kreuzeck traf. Im Schlussdrittel betrieben die Gäste mit Stephan Deluca nur noch Ergebniskosmetik.
Weiter geht’s am kommenden Donnerstag, wenn um 19.30 Uhr das Auswärtsspiel beim EK Zell am See ansteht.
EC Bregenzerwald – HC Gherdëina 6:2
Tore: 1:0 Bergström (6.25), 1:1 Vozovik (8.37), 2:1 Toivo Laaksonen (10.38), 3:1 Kramer (13.58), 4:1 Toivo Laaksonen (18.38), 5:1 Usko Laaksonen (20.41), 6:1 Lipsbergs (37.37), 6:2 Deluca (48.46)
Foto: ECB/Tegni