Marcel Skokan musste in Kroatien auf Julian Senoner und Sebastiano Soracreppa verzichten. Das Tor hütete Matthias Rindone. Der 21-Jährige musste nach etwas mehr als zwei Minuten das erste Mal hinter sich greifen, als Niksa Juric einen Aufbaufehler des HCG bestrafte und den Puck ins Kreuzeck setzte. Das 2:0 durch Bohdan Panasenko nach Dumcius-Vorlage folgte im Powerplay. Nach diesem Treffer ging ein Ruck durch die Furie. Zuerst schrammte Dylan Ghiglione haarscharf am Anschlusstreffer vorbei, wenig später tankte sich Simon Pitschieler durch die kroatische Defensive, passte zu Luke Moncada, der eiskalt abschloss. Dass anschließend nicht der Ausgleich fiel, war mit viel Pech verbunden. Matteo Luisetti traf bei einer Doppelchance nur den Pfosten, Pitschieler wurde alleine vor dem Tor mit unfairen Mitteln am Abschluss gehindert – doch eine Strafe blieb aus. Noch vor Drittelende stellte Sisak – wiederum im Powerplay – durch einen Dobric-Direktschuss auf 3:1.
Im zweiten Abschnitt hatte der HCG dann das erste Powerplay – und mit Martin Castlunger die Riesenchance auf den Ausgleich. Sein Schuss ins leere Tor wurde aber noch in letzter Sekunde abgefälscht. Auf der anderen Seite erhöhte Matko Idzan dank eines Distanzschusses auf 4:1.
Die Gäste gaben im Schlussdrittel nicht auf und schöpften durch Hannes Kasslaters 2:4 wieder Hoffnung. Der 26-Jährige schob im Powerplay einen Nachschuss über die Linie. Kim Sang Yeob stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her, ehe Adam Brady Sisak-Goalie Nikolic zwischen den Schonern erwischte. In den letzten Minuten nahm Skokan noch Rindone vom Eis, das Comeback blieb aber aus. Danila Larionovs traf am Ende noch ins leere Tor.
Nun gilt es, das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen und am kommenden Donnerstag im Heimspiel gegen die Rittner Buam (20.30 Uhr) neu anzugreifen.
KHL Sisak – HC Gherdëina 6:3
Tore: 1:0 Juric (2.17), 2:0 Panasenko (9.16), 2:1 Moncada (14.45), 3:1 Malenica (18.39), 4:1 Idzan (32.07), 4:2 Kasslatter (48.22), 5:2 Yeob (50.34), 5:3 Brady (52.53), 6:3 Larionovs (59.32)
Foto: Matias Demsar