Coach Teppo Kivelä trat in der Würth Arena in Bestbesetzung an. Das Tor verteidigte Matthias Rindone. Der Spielbeginn verlief für die Gäste perfekt, denn erst 150 Sekunden waren gespielt, als Luca Biondi mit einem präzisen Weitschuss die Führung besorgte. In der Folge blieben Simon Pitschieler & Co. am Drücker und erzielten durch Carmine Buono das 2:0, das aber aufgrund des verschobenen Tors aberkannt wurde. Auf der anderen Seite hatte Gabriel Zerbetto bei einem Pfostenschuss Pech.
Im Mitteldrittel dauerte es neun Minuten, ehe der Puck im Netz zappelte: Pitschieler verwertete in Unterzahl einen Alleingang eiskalt. Noch im selben Powerplay brachte Davide Girardi die Hausherren wieder heran. Die Furie ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und stellten in der 33. Minute den alten Abstand wieder her, als Stephan Deluca nach einem gewonnenen Bully das Kreuzeck traf.
Der Schlussabschnitt begann mit einem ungenützten Powerplay der Furie. Als dann gegen den HCG gleich zwei Strafen angezeigt waren, verkürzte Gabriel Galassiti mit einem präzisen Schuss. Nur zwei Minuten später gelang ihm per Direktschuss auch der Ausgleich. Und damit nicht genug, denn auch Erik Potsinok schlug in Überzahl zu und brachte die Hausherren so erstmals in Front. Die Furie warfen fortan alles nach vorne – und kamen eine Sekunde vor Schluss durch Samuel Moroder dann tatsächlich noch zum Ausgleich. Der Stürmer verwertete einen Nachschuss. In der Overtime geschah dann nicht viel, bevor Thomas Galimberti entwischte und Rindone zwischen den Beinschonern erwischte.
Die Furie mussten somit den nächsten Rückschlag einstecken. Schon am Samstag können sie im Heimspiel gegen die Wipptal Broncos Wiedergutmachung betreiben (18.30 Uhr).
Unterland Cavaliers – HCG 5:4 n.V.
Tore: 0:1 Biondi (2.30), 0:2 Pitschieler (29.13), 1:2 Girardi (30.59), 1:3 Deluca (33.17), 2:3 Galassiti (46.28), 3:3 Galassiti (48.25), 4:3 Erik Potsinok (53.48), 4:4 Moroder (59.59), 5:4 Galimberti (64.26)
Foto: Vanna Antonello