Coach Teppo Kivelä musste bei den Red Bull Juniors auf Ben Linder verzichten. Im Tor gab er Matthias Rindone den Vorzug. Dieser musste nach etwas mehr als drei Minuten das erste Mal hinter sich greifen, als in Unterzahl ein Klärungsversuch missriet und Jesse Juhola frei aus dem Slot abschließen konnte. Die Gäste fanden nur schwer ins Spiel und kassierten in der 13. Minute das 0:2: Benedikt Krainers präziser Schuss war für Rindone unhaltbar. Kurz vor Drittelende hätte Simon Pitschieler das 1:2 erzielen können, doch er traf bei seinem Solo nur die Stange.
64 Sekunden nach Wiederbeginn verkürzte dann Luke Moncada. Im Powerplay profitierte er von einem Salzburger Wechselfehler, lief alleine auf Valentin Ankirchner zu und bezwang diesen im zweiten Anlauf. Die Furie hatten anschließend eine gute Phase, mussten dann aber das bittere 1:3 schlucken: Beim Versuch, den Puck tief zu spielen, kam ein Salzburger an den Puck, Juhola zog davon und erzielte seinen zweiten Treffer. Wenig später erhöhte Vadim Schreiner dank eines weiteren Konters auf 4:1. Doch der HCG gab sich nicht geschlagen und schöpfte durch das schön herausgespielte 2:4 durch Pitschieler Hoffnung.
Zum Start des dritten Drittels hatte Dimitri Vozovik das 3:4 auf dem Schläger, beim 3-gegen-1-Konter blieb er aber an Ankirchner hängen. Eine weitere Chance bot sich der Kivelä-Truppe acht Minuten vor Schluss im Powerplay. In diesem zogen Juhola und Torschütze Maxim Eliseev aber davon und sorgten so für die Vorentscheidung.
Dem HCG steht nun eine weitere Woche Pause bevor, ehe am kommenden Samstag wieder ein Heimspiel gegen den EC Kitzbühel (19.30 Uhr) auf dem Programm steht.
Red Bull Juniors - HC Gherdëina 5:2
Tore: 1:0 Juhola (3.45), 2:0 Krainer (12.39), 2:1 Moncada (21.04), 3:1 Juhola (27.15), 4:1 Schreiner (34.45), 4:2 Pitschieler (39.53), 5:2 Eliseev (52.43)
Foto: Red Bull Eishockey Akademie / Manuel Mackinge