Beim Gastspiel in Jesenice konnte Coach Teppo Kivelä erstmals in der laufenden Saison auf Sebastiano Soracreppa zurückgreifen. Zudem kehrte auch Samuel Moroder ins Lineup zurück. Somit fehlte nur Luke Moncada. Das Tor wurde von Matthias Rindone gehütet.
Die Furie erwischten in Slowenien keinen guten Start und mussten schon nach vier Minuten das 0:1 hinnehmen, als Sacha Guimond einen Schussversuch unterband, der Puck daraufhin weiter in Richtung Martin Bohinc kullerte und dieser das leere Tor vor sich hatte. Die beste Chance des HCG im ersten Drittel fand Guimond vor, der aus kurzer Distanz aber an Jesenice-Torhüter Zan Us scheiterte.
Der Mittelabschnitt begann für die Gäste dann nach Wunsch, denn mit einem flachen Drehschuss erzielte Davide Schiavone den Ausgleich. Die Freude war jedoch von kurzer Dauer, weil Jesenice anschließend auf 4:1 entwischte. Zuerst erhielt Dejan Adrovic im Slot viel zu viel Platz, dann verwertete Jakob Pecnik einen Konter, ehe Erik Svetina auch noch in Unterzahl traf.
Die Furie waren auch in der Folge zu keiner Reaktion mehr fähig. Jesenice verwaltetete im Schlussdrittel den Vorsprung und setzte durch Jasa Jenko, der im Powerplay eine Svetina-Hereingabe ins Tor ablenkte, den Schlusspunkt in dieser Partie. Für den HCG gilt es nun, dieses Wochenende aufzuarbeiten, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den HC Meran (18.30 Uhr) ein neues Gesicht zu zeigen.
HDD Jesenice – HCG 5:1
Tore: 1:0 Bohinc (3.52), 1:1 Schiavone (22.39), 2:1 Adrovic (27.17), 3:1 Pecnik (29.30), 4:1 Svetina (37.40), 5:1 Jenko (51.26)
Foto: Matthäus Kostner