Erneut musste Coach Teppo Kivelä ohne Samuel Moroder, Luke Moncada und Sebastiano Soracreppa auskommen. Im Tor schenkte er Matthias Rindone sein Vertrauen.
Ritten begann stark und ging in der sechsten Minute in Führung: Jacob Crespi verzögerte auf der blauen Linie, spielte dann quer zu Brett Welychka, der mit einem Direktschuss das 1:0 erzielte. Danach hatte Hannes Kasslatter bei einem Alleingang die große Chance aufs Unentschieden, doch sein Versuch ging am Tor vorbei. Das 2:0 fiel dann im Powerplay: Kevin Fink ging vor dem Tor verloren und setzte den Puck in aller Ruhe unter die Latte. Wenige Augenblicke später hatte Fink sogar noch einen Alleingang, doch Rindone hielt stark.
Die Furie ließen sich das aber nicht gefallen, kamen mit viel Tempo aus der Kabine und erzielten den Anschlusstreffer. Nach einer langen Druckphase brachte Carmine Buono den Puck zur Mitte, wo Davide Schiavone abstaubte. Das 3:1 der Buam war dann gegen den Verlauf des Drittels und zudem höchst umstritten, weil Leonardo Felicetti den Puck mit einer Kickbewegung seines Schlittschuhs über die Linie beförderte. Der HCG gab jedoch nicht auf und hätte durch Kasslatter, der von Dmitri Vozovik in Szene gesetzt wurde, das 2:3 erzielen müssen.
Auch zu Beginn des Schlussdrittels häuften die Furie zahlreiche Chancen an. Der Puck wollte aber nicht rein – auch, weil Colin Furlong im Rittner Tor stark hielt. Als die Gäste dann im Powerplay agierten, kassierten sie das bittere 1:4, als sich Rindone bei einem Flatterschuss von Felicetti verschätzte. Kurz darauf machte der Fassaner bei einem Konter sogar seinen Hattrick perfekt.
Die Chance, wieder drei Punkte einzufahren, bietet sich den Furie schon am Donnerstag. Dann steht das Duell gegen Asiago auf dem Programm (20.30 Uhr).
Rittner Buam – HC Gherdëina 5:1
Tore: 1:0 Welychka (5.29), 2:0 Fink (10.35), 2:1 Schiavone (26.40), 3:1 Felicetti (34.26), 4:1 Felicetti (45.32), 5:1 Felicetti (47.05)
Foto: Max Pattis