Coach Teppo Kivelä musste erneut auf die verletzten Paul Hofer und Sebastiano Soracreppa verzichten. Das Tor der Furie hütete erneut Matthias Rindone, der mit einer Fangquote von 96,7 Prozent großen Anteil am Sieg hatte.
Die Furie begannen das Spiel mit deutlich mehr Tempo als noch gegen Meran. Mit aggressivem Forechecking setzten sie den amtierenden Meister unter Druck und erspielten sich zahlreiche Torchancen. So wie durch Nicolò Esposito, der bei einem 2-gegen-1 aber in Zell-Goalie Alois Schultes seinen Meister fand. Kurz darauf entwischte Ethan Szypula, doch Rindone hielt dessen Alleingang. In der 8. Minute gelang Adam Brady nach einem Wechselfehler der Gäste dann das 1:0. Der Kanadier blieb bei einem Solo eiskalt und setzte den Puck haargenau ins Kreuzeck.
Zu Beginn des zweiten Drittels trat Luke Moncada in Erscheinung, als er einen Verteidiger vernaschte, den Puck aber nicht ins gegnerische Tor unterbringen konnte. Das 2:0 war aber nur aufgehoben: Im Powerplay fackelte Sacha Guimond nicht lange und bezwang Schultes mit einem strammen Schlagschuss. Wiederum in Überzahl hätte Matteo Luisetti nach einer schönen Kombination auf 3:0 stellen können, doch dessen Versuch fiel nicht präzise genug aus. Gegen Ende des Drittels erhöhten die Eisbären den Druck – ohne aber zum Torerfolg zu kommen.
Im Schlussdrittel minimierten die Gastgeber das Risiko und konzentrierten sich vor allem aufs Verteidigen. Dennoch fanden sie gute Chancen vor. Im Powerplay schrammte Davide Schiavone mit seinem Backhandschuss nur knapp am 3:0 vorbei, wenige Augenblicke später hatte auch Dimitri Vozovik nach einer Einzelaktion die Vorentscheidung auf dem Schläger. Es blieb aber spannend. Zwei Minuten vor dem Ende erzielte Zell am See dann den Anschlusstreffer, als Luke Moncada gerade von der Strafbank zurückkehrte. Tim Coffman war mit einem Direktschuss erfolgreich. Die Furie ließen sich die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen und legten mit Simon Pitschielers Empty-net-Treffer den Deckel drauf.
Damit holten Samuel Moroder & Co. wichtige drei Punkte. Das nächste Heimspiel steht schon in 48 Stunden auf dem Programm, wenn der Tabellenführer Sisak im Pranives zu Gast sein wird (19.30 Uhr).
HC Gherdëina – EK Zell am See 3:1
Tore: 1:0 Brady (7.09), 2:0 Guimond (28.33), 2:1 Coffman (57.54), 3:1 Pitschieler (59.59)
Zuschauer: 311
Foto: Matthäus Kostner