Erneut stand Matthias Rindone zwischen den Pfosten der Gäste, die Linien blieben im Vergleich zum Cortina-Spiel unverändert. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften große Mühe hatten, Torgefahr zu kreieren. Und wenn mal Schüsse abgegeben wurden, waren Rindone und dessen Pendant Andreas Bernard stets auf ihren Posten. Die größte Möglichkeit fand Julian Senoner vor, der aus dem Slot einen Schlagschuss ansetzte, das Tor aber verfehlte.
Dasselbe Bild bot sich den Zuschauern im zweiten Drittel. Zwingende Offensivaktionen beider Mannschaften konnten an einer Hand abgezählt werden. Und so brachte ein Powerplay das erste Tor in diesem Spiel. Rasmus Nousiainen spielte zur Mitte, dort wurde Daniel Gellon nicht entscheidend gestört und traf mit einem Nachschuss.
Ein anderes Gesicht zeigte der HCG im Schlussdrittel. Die Furie waren jetzt wacher, aktiver und drängten auf den Ausgleich. Simon Pitschieler hätte aus kurzer Distanz das 1:1 besorgen können, zudem traf Sacha Guimond bei einem Weitschuss nur den Pfosten. Das 0:2 war dann äußerst unglücklich: Matteo Luisetti wurde auf der eigenen blauen Linie gefoult, ein Pfiff blieb jedoch aus und so erhöhte Patrick Tomasini nach einem Alleingang zum 2:0. Trotz großer Proteste der HCG-Bank wurde der Treffer anerkannt. Adam Brady & Co. gaben jedoch nicht auf und erzielten das 1:2, als Rindone das Eis schon für einen zusätzlichen Feldspieler verlassen hatte. Hannes Kasslatter stocherte den Puck über die Linie. Zu mehr reichte es aber nicht, stattdessen traf Gellon noch ins leere Tor.
Das nächste Spiel steht am Donnerstag auf dem Programm, wenn die Furie im Pranives den Meister Zell am See empfangen. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr.
HC Meran – HC Gherdëina 3:1
Tore: 1:0 Gellon (29.54), 2:0 Tomasini (54.33), 2:1 Kasslatter (55.59), 3:1 Gellon (59.58)
Zuschauer: 475
Foto: BK Photo