Coach Teppo Kivelä konnte in der Gamsstadt aus dem Vollen schöpfen und ließ die Sturmreihen im Vergleich zu den letzten Freundschaftsspielen unverändert. Der Finne sah einen verhaltenen Beginn seiner Spieler, die sich zunächst aufs Verteidigen konzentrierten. Von Minute zu Minute wurde der HCG aber mutiger und belohnte sich mit dem 1:0. Julian Senoner profitierte von dichtem Verkehr vor Tom McCollum und traf von der blauen Linie. Die Führung hielt aber nur kurz, denn Jakob Engelhart veredelte nur zwei Minuten später eine 2-gegen-1-Situation. Mai Crnkic staubte noch vor Drittelende zum 2:1 ab.
Im zweiten Drittel hatte weiterhin Kitzbühel das Spieldiktat inne. Engelhart, der im Slot zu viele Freiheiten erhielt, erhöhte auf 3:1. Die Furie fanden durch Simon Pitschieler aber die richtige Antwort. Der Kapitän entwischte auf der rechten Seite und traf mit einem flachen Schuss. 52 Sekunden vor dem Ende des zweiten Abschnitts stellten die Adler den alten Abstand wieder her, als die Zuordnung vor Paul Hofer erneut verloren ging und Raffael Aigner zweimal abschließen konnte.
Obwohl die Furie im Schlussdrittel bemüht waren und das Comeback einleiten wollten, blieben die Punkte in Nordtirol. Clemens Krainz, der von einem Aufbaufehler der Gäste profitierte, und Yoan Loshing, der im Powerplay dank eines Direktschusses traf, wickelten den Sieg aus Kitzbüheler Sicht in trockene Tücher.
Die Saison begann somit mit einem bitteren Endergebnis. Die Chance, es besser zu machen, bietet sich dem HCG am kommenden Donnerstag, wenn Cortina im Pranives zu Gast ist. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr.
Kitzbühel – HC Gherdëina 6:2
Tore: 0:1 Senoner (7.51), 1:1 Engelhart (9.59), 2:1 Crnkic (17.08), Engelhart (31.58), 3:2 Pitschieler (34.10), 4:2 Aigner (39.08), 5:2 Krainz (41.10), 6:2 Loshing (55.04)
Foto: EC Kitzbühel / Schwaninger