Das Konditionstraining begann für die heimischen Spieler schon im Frühling. Für Simon Stuffer, der schon in Italiens Jugend-Nationalmannschaften Erfahrung im Eishockeysport sammelte, galt es zunächst, alle Spieler kennenzulernen. „Das Ziel in der ersten Phase war, bei jedem Athleten eine gute Basis in allen vier Bereichen aufzubauen. Sprich: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Rumpfstabilität. Es ging auch darum, den Körper an das tägliche Training wieder zu gewöhnen“, betont Stuffer.
Nachdem diese erste Phase abgeschlossen war, begann ein Training, das mehr auf die individuellen Notwendigkeiten abzielte, wobei die vier Grundelemente gleich blieben, so Stuffer. „In Kürze beginnt dann eine Übergangsphase, startet doch schon in Kürze das Training auf dem Eis. In Zusammenarbeit mit Headcoach Teppo Kivelä werden wir versuchen, die Einheiten auf dem Eis bestens mit jenen abseits des Eises abzustimmen“, betont der 37-Jährige.
Stuffer sei mit den Fortschritten seit Beginn des Trainings sehr zufrieden. „Ich sehe, wie die Spieler mit größerer Leichtigkeit trainieren. Sie verstehen mein Konzept, aber sind sich bewusst, dass sie noch nicht am Ende des Weges angekommen sind. Das habe ich in den vielen Gesprächen, die ich geführt habe, auch so kommuniziert. Es geht darum, Geduld zu haben, denn es ist unmöglich, sofort die 100 Prozent zu erreichen. Das Wichtigste ist, mit Qualität zu arbeiten und Training für Training kleine Schritte nach vorne zu machen“, erklärt Stuffer.
Was sowohl dem Verein als auch Stuffer am Herzen lag, war die Zusammenarbeit über den Sommer hinaus. So soll die Form, die sich die Akteure im Sommer erarbeitet haben, auch im Winter konserviert und weiter aufgebaut werden. „Zu denken, dass die Verfassung des Sommers auch im Rest der Saison bestehen bleibt, ist falsch. Deshalb ist es unabdingbar, jede Woche und jeden Tag an der Sache dran zu sein“, sagt Stuffer abschließend.
Schon jetzt haben die Spieler begonnen, erste Einheiten auf dem Eis zu absolvieren. Der Trainingsauftakt mit allen lokalen Spielern steht am 4. August auf dem Programm, ehe sich dann am 20. August auch alle Ausländer der Mannschaft anschließen werden.