Am 11. November, dem Tag des heiligen Martin, blieb dem HC Gherdëina das Licht aus – zumindest sportlich. Die „Furie“ mussten sich auswärts beim HC Asiago mit 1:5 geschlagen geben und kassierten damit die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen.
Dabei begann die Partie im Pala Odegar von Asiago durchaus ausgeglichen. Im ersten Drittel begegneten sich beide Teams mit offenem Visier, doch Asiago zeigte sich kaltschnäuziger vor dem Tor und ging mit einem Treffer von Ryan Valentini in Führung. Anschließend entwickelte sich die Partie sich zu einem wilden Ritt: Strafzeiten, hitzige Zweikämpfe und ein zerfahrener Spielfluss prägten die Szenerie. Gröden wirkte bemüht, doch ohne klare Linie. Das 2:0 für Asiago folgte auf dem Fuß: erneut trug sich Ryan Valentini als Torschütze ein.
Zu Beginn des Schlussabschnitts keimte beim HCG kurz Hoffnung auf: mit einem sehenswerten Anschlusstreffer verkürzten Stephan Deluca auf 1:2. Doch was folgte, war ein kollektiver Blackout. Innerhalb von zehn Minuten kassierte der HCG gleich drei Shorthander – eine Seltenheit im Eishockey und ein klares Zeichen für taktische Amnesie und fehlende Abstimmung. Die Hausherren nutzten die Fehler erneut eiskalt aus und stellten auf 5:1. Die Furie wirkten in der Schlussphase etwas ratlos und ohne Antwort auf die Effizienz der Hausherren.
Die Auswärtsmisere setzt sich somit leider fort und die Mannschaft findet weiterhin nicht die richtigen Mittel zwischen Defensive und Offensive. Der Blick auf die Tabelle wird zunehmend düster.
HC Asiago – HC Gherdëina 5:1 (1:0, 1:0, 3:1)
Tore: 1:0 Valentini (17.07), 2:0 Valentini (22.32), 2:1 Deluca (40.26), 3:1 Porco (43.49.), 4:1 Porco (49.12), 5:1 Chiodo (52.53)
Zuschauer: 872
Foto: Serena Fantini