Die Furie erzwangen durch den Erfolg ein entscheidendes drittes Spiel, das am Dienstag um 19.30 Uhr in Dornbirn über die Bühne gehen wird. Am Samstag gewannen die Hausherren auch das zwölfte Heimspiel gegen den ECB in der Alps Hockey League (AlpsHL). Letztmals musste sich der HCG am 25. März 2014 in den eigenen vier Wänden geschlagen geben.
Ohne den verletzten Emil Oksanen, der von Jordan Di Cicco ersetzt wurde, hielten die Furie von Beginn an dagegen – wenngleich die Österreicher die besseren Chancen hatten. Mitte des ersten Drittels erarbeiteten sich die Furie die erste Großchance, als Yuri Cristellon bei einem Alleingang an Jami Pasanen hängen blieb. Kurz darauf verwertete Bregenzerwald das erste Powerplay des Abends, als Yannik Lebeda vom Slot das Kreuzeck traf. Roberts Lipsbergs verpasste mit einem Pfostenschuss die 2:0-Führung zur ersten Pause.
Im zweiten Drittel übten die Österreicher immer wieder großen Druck aus, der HCG verteidigte aber geschickt und ließ zumeist nur Schüsse von außen zu. In der 27. Minute fiel zur Freude der 1000 Fans der Ausgleich. Henri Mustonen startete aus der eigenen Zone, versuchte es mit einem Schuss aus spitzem Winkel und überraschte damit Pasanen. Das erste HCG-Powerplay des Abends brachte kurz vor der zweiten Pause die erstmalige HCG-Führung: Vili Laitinen spielte einen Querpass auf Davide Schiavone, dessen Schuss von einem Verteidiger unhaltbar abgefälscht wurde.
Mit der Führung im Rücken wurden die Furie noch selbstsicherer. Leo Messner und Simon Pitschieler hätten zum Start des Schlussdrittels für die Entscheidung sorgen können, doch Pasanen hielt seine Mannen im Spiel. Es blieb spannend, bis der Kapitän in der 55. Minute das 3:1 erzielte. Pitschieler startete von der eigenen Zone, entwischte allen Gegnern und traf haargenau ins Kreuzeck. Wenig später machte David Galassiti mit einem Empty-net-Treffer alles klar.
HCG – EC Bregenzerwald 4:1
Tore: 0:1 Lebeda (15.34), 1:1 Mustonen (26.12), 2:1 Schiavone (38.06), 3:1 Pitschieler (54.12), 4:1 Galassiti (56.20)