Das Trainerteam durfte erstmals auf Neuzugang Andrea Meneghini zurückgreifen. David Galassiti, Samuel Moroder und Luca Biondi standen hingegen nicht zur Verfügung. Die Furie starteten mit dem richtigen Fuß und gaben durch Yuri Cristellon und Emil Oksanen die ersten Warnschüsse ab. Dieser stand Mitte des ersten Drittels im Fokus, als er im Powerplay von einem Schiavone-Querpass profitierte und zum 1:0 einschob. Dabei blieb es zur ersten Pause, denn Massimo Pietroniro traf bei einem 2-gegen-1 nur die Latte.
Nach Wiederbeginn verpasste Diego Glück das 2:0, ehe Meran durch einen Abfälscher von Jakob Fuchs zunächst ausglich und durch einen präzisen Schuss von Patrick Tomasini dann die Führung besorgte. Nach einem geblockten Schuss landete der Puck genau auf dessen Kelle. Paul Hofer zeigte anschließend einige gute Paraden, um seine Mannschaft vor einem größeren Rückstand zu bewahren.
Das Schlussdrittel war erst 38 Sekunden alt, als Meneghini es mit einem Schuss aus der Distanz versuchte und Brad McGowan diesen abfälschte. Meneghini traf wenige Augenblicke selbst: Ein Schuss von Michele Forte verfehlte das Tor, der Puck sprang von der Bande aber wieder zurück in den Gefahrenbereich, wo der Pergine-Neuzugang goldrichtig stand. Die Führung währte aber nur 48 Sekunden, da Massimo Pietroniro per Nachschuss das 3:3 erzielte. Madsen und Fuchs, der erneut im Powerplay einen Schuss abfälschte, trieben das Ergebnis auf 5:3 in die Höhe. Der HCG gab nicht auf und kam durch einen präzisen Deluca-Schuss zum Anschlusstreffer, der Ausgleich blieb den Hausherren dann aber verwehrt.
Trotz dieser bitteren Niederlage muss der Blick nach vorne gerichtet sein, denn am Dienstag steht um 20.30 Uhr bereits das nächste Heimspiel gegen die Wipptal Broncos an.
HCG – HC Meran 4:5
Tore: 1:0 Oksanen (11.13), 1:1 Fuchs (32.20), 1:2 Tomasini (36.39), 2:2 Meneghini (40.39), 3:2 Meneghini (42.08), 3:3 Massimo Pietroniro (42.55), 3:4 Madsen (46.20), 3.5 Fuchs (50.05), 4:5 Deluca (58.41)
Foto: Studio Kostner